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WordPress Themes – unser eigenes Ding

WordPress und ich, das ist so eine Hassliebe. Ich arbeite seit Jahren mit WordPress, fast alle Kundenprojekte realisiere ich über WordPress, auch die größeren Projekte. Es ist inzwischen sicherlich nicht mehr nur ein kleines Bloggingtool, trotz allem wird es von im Vergleich zu anderen CMS noch immer sehr unterschätzt. Bis jetzt gab es zumindest noch nichts, was ich nicht in irgendeiner Form mit WordPress realisieren konnte. Dafür liebe ich es. Mein leidiges Thema jedoch: Die Theme Entwicklung… uwahhh.

PHP ist nicht gerade mein Spezialgebiet… ich kenne zwar die Basics, kann den Code verstehen, aber selbst schreiben ist nicht drin. Für meine Designumsetzungen muss ich also immer auf Frameworks anderer Entwickler zurückgreifen. Mit der Zeit habe ich nun schon einige Frameworks durch und fand trotzdem noch keines, mit dem ich so richtig zufrieden war. Sich in den Code anderer einzudenken… in der Zeit hätte ich wohl schon oft mein eigenes Theme von Null an programmieren können, könnte ich nur PHP… ;-)

Vor kurzem schrieb sich der Freund für Flash und Actionscript in der Uni ein… darauf folgte dann PHP. Was soll ich sagen, er liebt es… Daher, lange Rede, kurzer Sinn: seit Wochen programmieren wir wie die absoluten Nerds an unserem eigenen Framework. Und darauf aufbauend an unserem ersten Theme, was wir irgendwann in nächster Zeit veröffentlichen werden. Es ist toll, endlich ein Theme von Grund auf entwickeln zu können. Und alles so zu machen, wie wir es für sinnvoll halten. Alles wird so sauber und minimalistisch wie möglich programmiert sein. Was aber gar nicht so einfach ist, denn teilweise ist der Code, der automatisch aus dem WordPress Core gezogen wird, echt chaotisch… ich sage nur Widgets… ;-)

Ich bin schon gespannt, wann unser erstes Theme fertig sein wird. Und ob wir alle Vorgaben einhalten, um es auch in das offizielle Themepool zu schaffen. Zumindest ist das das Ziel ;-)

Daher ein Aufruf an die WordPress-Blogger: Was ist euch an einem Theme am wichtigsten? Benutzt ihr z.B. Custom Post Types? Welche Widgets mögt ihr am liebsten?

My Scrapbook

Juchu, das neue Theme ist endlich fertig… :-)
Als ich das letzte Mal in Cali war, hat mich der Scrapbook Trend gleich infiziert… das sieht man wohl auch am neuen Theme. Seitdem klebe, schneide und schreibe ich alle möglichen Inspiration, Erinnerungen usw. in meine Scrapbooks. Habe mir bei Michael’s zwei Smashbooks mit allen möglichen Zubehör geholt. Und zusätzlich noch einen Vorrat an Aufklebern und Stickern, der wohl noch in den nächsten zwei Jahren nicht aufgebraucht sein wird ;)

Demnächst werde ich in einem Post meine Scrapbooks und mein Material noch genauer zeigen… Das wird sich in den nächsten Tagen sicherlich noch um einige Seiten füllen, denn dank Brückentag genieße ich nun erst mal ein verlängertes Wochenende… yay :-)

Ich hoffe, euch gefällt das neue Theme… die alten Posts muss ich teilweise noch etwas anpassen… und hier und da gefallen mir Kleinigkeiten noch nicht… Design Perfektionist eben ;) Brushes habe ich einige von crazykira verwendet und ich habe zum ersten Mal mit dem Bones Framework gearbeitet. Kann ich bisher jetzt empfehlen, Fehler oder sonstiges sind mir zumindest noch nicht aufgefallen. Wem dennoch etwas auffällt, einfach in den Kommentaren beschweren ;-)

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Lovenotes about… WordPress – Teil 2

Weiter geht es mit meiner WordPress-Reihe… und zwar damit, wie ich nach jeder WordPress Installation erst mal meinen Admin Bereich anpasse. Dafür gibt es einige sehr hilfreiche Plugins, manche Dinge kann man aber auch selbst verändern. Mir ist es immer wichtig, dass ich das, was ich wirklich selbst ändern kann, auch mache, denn mit je weniger Plugins man auskommt, umso besser. Bei zu viel installierten Plugins kann es nämlich schnell einmal passieren, dass einige “gegeneinander” arbeiten und somit den Blog ganz schön langsam machen. Außerdem: je mehr Plugins, desto mehr Updates muss man letztendlich machen und für Update-faule Menschen wie mich… eher kontraproduktiv ;)

Ein paar wichtige Dinge vorweg:
- sobald ihr WordPress auf euren Server geladen, die config.php entsprechend angepasst und schließlich die Installationsmaske aufruft, solltet ihr den standardmäßigen Admin-Benutzernamen “admin” unbedingt in einen anderen Namen ändern – somit ist man besser gegen mögliche Hackerangriffe geschützt.
- regelmäßig Backups machen, vor allem vor einen WordPress-Upgrade. Jedem, dem es damit schon einmal das ganze System zerschossen hat, weiß, wie wertvoll diese Backups sind. Gut, inzwischen sind die Upgrades schon so gut, dass es wohl eher selten vorkommt, aber sicher ist sicher. Trotzdem können auch manche Plugins können das System durcheinander bringen. Deshalb möglichst nur neue Plugins installieren, die mit der aktuellen WordPress Version kompatibel sind.

Backup machen heißt:
> den Theme Ordner kopieren: einfach den Theme Ordner des Servers auf die Festplatte kopieren. Vor allem, wenn ihr eure Themes noch entsprechend angepasst habt. Sehr ärgerlich war ein WordPress Update, dass das standardmäßige “TwentyTen” Theme neu überschrieben hat und somit meine ganzen Anpassungen weg waren…
> eine Export Datei des kompletten Inhalts des Blogs machen. Das funktioniert im Admin-Bereich über Werkzeuge > Daten exportieren > Alle Inhalte. Im Falle des Falles ist diese Exportdatei wirklich Gold wert, denn sollte es wirklich einmal passieren, dass es euch den kompletten Blog zerschießt, ihr gehackt werdet oder sonstige spannende Dinge passieren, könnt ihr WordPress einfach neu installieren, das Backup importieren und ihr habt somit eure kompletten Inhalte (Artikel, Bilder, Seiten) zurück. Phew!

Sinnvolle Anpassungen für das Admin Interface

Personalisieren
- Für einige wohl überflüssig, aber ich kann nicht damit leben, wenn Dinge nicht zusammenpassen und keine Einheit ergeben ;) Deshalb ist das erste, was ich mache, mein Logo auf der Loginseite sowie im Interface einzubinden. Das kann man mit ein paar Photoshop-Kenntnissen ganz einfach selbst machen. Der Pfad zu den entsprechenden Grafiken (in WP 3.3.1) sind
admin > images > logo-login.png für die Login Seite und
includes > arrow-pointer-blue.png für das kleine Logo oben links im Interface.
Am besten einfach diese beiden Grafiken mit euren eigenen ersetzen, dann müsst ihr nichts im WordPress Core bzw. in der Programmierung ändern, was man grundsätzlich vermeiden sollte.
- Auch über Plugins kann man das Interface individuell anpassen:
> Fluency Admin – Das schönste, man kann sogar das Farbkonzept ändern – aber: mit WP 3.3. leider noch nicht kompatibel.
> Admin Trim Interface – Icons anpassen und ganze Elemente kann man damit verschwinden lassen.
> AG Custom Admin – Ähnlich dem Fluency Admin, hiermit kann z.B. auch das Farbkonzept angepasst werden.

Sicherheit, Spam
Vor Spam in den Kommentaren oder Hackern ist man auch mt WordPress nicht 100% geschützt. Vor allem Spam kann man mit einer paar guten Plugins vorbeugen:
> Invisible Captcha – Schutz vor Robots und Spam in den Kommentaren, der unsichtbar im Hintergrund läuft.
> No Spam NX – Eine Alternative zu Invisible Captcha.
> Better WP Security – Der Allround-Schutz, jedoch mit Vorsicht zu genießen. Da das Plugin Pfade und Ordner verändert, sollte vor der Installation dieses Plugins auf jeden Fall ein Backup gemacht werden!

SEO oder Plugins, die das Google Ranking zu verbessern
Wer etwas für sein Google Ranking tun möchte, dem werden diese Plugins eine große Hilfe sein.
> All in One SEO Pack – Für mich einfach das Beste unter den wirklich vielen, guten SEO Plugins, das auch wirklich funktioniert. Es kümmert sich um alles und man benötigt keine weiteren SEO Plugins neben diesem.
> SEO Friendly Images – Sehr hilfreich für Fotografie Blogs, aber auch sonst zu empfehlen. Verbessert das Ranking in der Google Bildersuche.

Hilfreiche Erweiterungen fürs Bloggen und Verwalten
Die Art von Plugins, die meine liebsten sind – alles, was das Bloggen erleichtert und die vor allem etwas für die Übersichtlichkeit im Admin Interface tun.
> Jump Menu – Erzeugt ein Dropdown Menü, über das man schneller auf verschiedene Bereiche zugreifen kann.
> Admin Menu TreePage – Zeigt in der Seitenleiste eine Liste aller Seiten an, sortiert nach Zugehörigkeit.
> Editorial Calendar – Wirklich sehr hilfreich! Alle bereits veröffentlichten Artikel und geplanten Artikel werden in Kalenderform angezeigt.
> Codepress Admin Columns – Ein tolles Plugin, um die Artikel- und Seitenliste übersichtlicher zu machen.
> Ulitmate TinyMCE – Erweitert die Funktionen im Texteditor beim Erstellen von Artikeln und Seiten.

Welche Plugins findet ihr für das Admin Interface hilfreich? Gerade zum letzten Punkt freue ich mich immer über neue Fundstücke. In letzter Zeit tut sich sehr viel im WordPress Plugin Bereich und es kommen immer mehr gute Plugins hinzu, die auch mit den neuen WordPress Versionen kompatibel sind. Wer auch einmal in den Plugins stöbern möchte, kann dies auf der offiziellen Seite tun.

Ich hoffe, bei meinen Empfehlungen war auch etwas für euch dabei – wie findet ihr die Plugins und welche könnt ihr empfehlen?

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Lovenotes about… WordPress – Teil 1

In der nächsten Zeit wird es immer mal wieder Beiträge zum Thema WordPress, dem CMS, von mir geben. Da ich privat und auch beruflich sehr viel damit zu tun habe, kann ich wohl den einen oder anderen Tipp geben, der den WordPress-Bloggern unter euch vielleicht weiterhilft. Und auch für mich macht es Sinn, denn ich entdecke täglich neue Dinge in der großen, tollen WordPress-Welt, die ich vorher noch nicht kannte. Man lernt nie aus, deshalb bin ich schon gespannt, was ihr noch zu dem Thema beitragen werdet.
Auf Programmieren für WordPress oder Themeentwicklung werde ich an dieser Stelle nicht eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Der Fokus wird eher auf dem liegen, was man als “normaler” Blogger über den Adminbereich und mit Hilfe von Plugins so mit WordPress anstellen kann… und was man vielleicht lieber nicht machen sollte ;)

Zuerst ganz Allgemein

Unzählige private Blogs gibt es da draußen inzwischen. Fashion-, Beauty-, DIY-Blogs… Ich weiß nicht mehr genau, wann der große Blog-Boom kam, aber auch schon davor gab es viele private Seiten, die bereits eine Art Blogsystem nutzten. Man konnte Beiträge schreiben und Leser konnten kommentieren… “CuteNews” war eines dieser Systeme. Vielleicht kennt das noch einer von euch ;)
Mit dem Blog-Boom kamen dann immer fortgeschrittenere CMS (Content Managment Systeme) auf. Und inzwischen gibt es einige davon. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein CMS dazu da ist, das Verwalten einer Website zu erleichtern. Ihr könnt euch vorstellen, je größer die Website desto unübersichtlicher kann das Ganze werden, da ist ein gutes CMS schon eine große Hilfe.
Wordpress war wohl von Beginn das CMS für Blogs. Und das ist es wohl auch heute noch, denn der Fokus war im Gegensatz zu anderen CMS immer auf dem Bloggen… deshalb eignet es sich auch so wunderbar für Blogger, aber auch zum Verwalten für “kleine”, nicht auf Bloggen fokusierte Websites, ist es ideal.

Warum WordPress toll ist

Dass ich ein Fan von WordPress bin, sollte nun offensichtlich sein. Ich sage nicht, dass alles an WordPress toll ist. Aber die Gründe, die ich für WordPress finde, überwiegen meine paar Gründe, die ich dagegen finde – vor allem für die privaten Blogger – einfach um ein Vielfaches.

Ja, WordPress!

    WordPress ist frei und kostenlos. Die Entwickler wünschen sich lediglich einen Creditlink zu WordPress, sofern man das System nutzt. Das sollte wohl selbstverständlich sein.
    WordPress ist super flexibel und wenn man weiß wie, kann man wirklich alles damit machen und so perfekt für sich anpassen.
    Das CMS wird auf einem eigenen Webspace installiert. Allein wenn man den Datenschutz bedenkt, hat das wahnsinnige Vorteile, denn alles, was auf dem eigenem Server passiert, kann man (weitesgehend) auch kontrollieren – ergo: man weiß, was mit den Daten passiert. Auch in Facebook-Zeiten sollte man empfindlich mit dem Thema umgehen. Ja, es gibt einige Blogcommunities oder Anbieter, für die man nicht extra einen eigenen Webspace braucht und einem so mit ein paar Klicks das Bloggen kinderleicht machen. Aber kann man sich sicher sein, was mit den ganzen Daten letztendlich passiert?
    Die Installation heißt nicht umsonst die berühmte 5-Minuten-Installation ;) Der Wechsel von einem anderen Blogsystem zu WordPress ist auch nicht schwer, denn WordPress erlaubt es über ein Plugin, Artikel, Bilder usw. einfach zu importieren. Theoretisch kann man also zu WordPress wechseln und einfach weiterbloggen.
    Es gibt eine Menge guter Plugins, um sein WordPress auszubauen und zu erweitern. Und die meisten Plugins, die für einen privaten Blogger Sinn machen, sind auch noch kostenlos. Auch Themes gibt es eine Menge und davon auch eine Menge guter, kostenloser Themes.
    WordPress hat eine übersichtliche und leicht bedienbare Benutzeroberfläche. Und auch wenn man sich erst einmal eingewöhnen muss, glaubt mir, wenn ich sage, dass daran kaum ein anderes CMS herankommt ;)
    Es gibt regelmäßig Updates, die das System sicherer machen und neue Funktionen beinhalten.

Nein, WordPress?

    Der Grund, der wohl für einen privaten Blogger gegen WordPress sprechen könnte, ist der Kostenpunkt für einen privaten Webspace (und eine Domain). Dafür gibt es viele Provider mit verschiedenen Paketen. Das, was der Webspace für WordPress auf jeden Fall bieten muss, ist eine gewisse PHP und MySQL Version. Falls ihr euch dazu unsicher seid, fragt einfach bei dem Anbieter vorher nach, ob WordPress mit dem enstprechenden Paket funktionieren würde. Für so ein Inklusivpaket solltet ihr mit ungefähr 5 Euro in Monat rechnen.
    Man ist selbst für das Backup seiner Daten verantwortlich. Das heißt, in regelmäßigen Abständen sollte man ein komplettes Backup der Datenbank machen, um so im Falle des Falles die kompletten Beiträge, Bilder und Co wiederherstellen zu können…

Welche Gründe für oder gegen WordPress habt ihr? Gibt es vielleicht ein Thema über WordPress, das ihr euch besonders wünscht?

Im nächsten Teil werde ich über die Funktionen sprechen, die schon mit WordPress kommen und wie man diese mit Plugins noch verbessern kann. Plugins werden wohl das größte Thema werden, neben meinen Linkempfehlungen für gute, kostenlose Themes :)

Limes and Peaches in Produktion

Etwas, das mich sehr freut: für mein aktuelles Theme bekomme ich immer öfter Anfragen, ob ich das Theme denn zur Verfügung stellen könnte. Gutes Feedback macht jeden Designer glücklich, vor allem wenn viele Stunden Arbeit darin stecken, was bei WordPress Themes ja meistens der Fall ist.

“Limes and Peaches” steckt gerade also mitten in der Entwicklung, um als freies Theme hier zum Download angeboten zu werden. Und auch darin steckt einiges an Arbeit, denn ein Theme nicht nur für mich sondern für andere benutzbar zu machen, braucht wiederrum einiges an Zeit. Widgets, Sidebars, Custom Menus… Dinge, die ich selbst eigentlich nicht benutze, aber sich andere sicher wünschen.
Es geht jedenfalls gut voran und ich bin schon gespannt, wie das Theme letztendlich ankommt. Ich habe noch ein paar Goodies geplant, die mit dem Theme veröffentlicht werden, denn wenn ich das schon mache, dann gleich richtig ;) Und vielleicht wird das ja nicht mein letztes freies Theme werden.