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{DIY} Deko-Buchstaben

Nach einem Sommerwochenende im Ulm kam ich total inspiriert wieder zurück. Manchmal hat man ja so Wochen, in denen einem nichts so richtig einfallen oder funktionieren mag. Diese Phase habe ich nun – zumindest hoffe ich das – wieder überwunden und startete gleich mit einem neuem, kleinen Projekt :-)

In vielen Zeitschriften sieht man in letzer Zeit diese tollen Dekobuchstaben. Meistens sind sie aus Holz und noch dazu überteuert ;-) Daher habe ich mir einfach meine eigenen Buchstaben gebastelt, zwar nicht aus Holz, aber sie sehen auch so sehr schön aus.
Ich habe mich für das Wort “Home” entschieden. Für meine kreative Ecke werde ich mir noch “Create” oder “Inspire” basteln. An die Wand gehängt sehen die Buchstaben bestimmt auch super aus. Ich kann mir vorstellen, dass wenn man die Ränder z.B. in derselben Farbe wie die Wandfarbe bemalt, ein toller Reliefeffekt entsteht.

Für dieses Projekt braucht ihr Buchstaben aus Pappe. Meine habe ich im Künstlerbedarf meines Vertrauens geholt – Boesner. Die haben jetzt übrigens auch einen tollen Webshop. Bei idee.Creativmarkt habe ich diese Buchstaben außerdem auch schon gesehen. Wer einen gut sortierten Baumarkt hat, kann sie sicherlich auch dort finden.
Außerdem benötigt ihr einen Pinsel und Acrylfarbe. Ich habe Weiß und Blau verwendet. Die blaue Farbe habe ich für jeden Buchstaben ein wenig heller gemischt, so dass noch ein kleiner Verlauf entstand. Das kommt bei längeren Wörtern bestimmt noch mehr hervor.

Zuerst bepinselt ihr die Buchstaben komplett mit der weißen Farbe und lasst es gut trocknen. Dann mit der blauen Farbe nur die Ränder anmalen, wieder trocknen lassen. Zum Schluss noch einmal mit der weißen Farbe über die weißen Flächen gehen. Für einige Zeit richtig durchtrocknen lassen und schon kann es mit dem Dekorieren losgehen :-)

Ich werde mir dieses Projekt schon einmal für mögliche Geschenke merken. Zu Geburten wäre das auch eine schöne Sache für das Kinderzimmer, indem man den Namen des Kindes aus diesen Buchstaben verschenkt :-)

{DIY} Stoffe mit Chevron-Muster verschönern

Ich liebe Chevron-Muster. Jeder Pin auf Pinterest mit diesem Muster wird von mir sofort angeklickt und begutachtet… für mein Traumaus habe ich schon Tapete, Teppich und Kissenbezüge damit eingeplant… ;-) Schon lange bin ich auf der Suche nach Stoffen mit diesem Muster, bisher aber noch nicht fündig geworden. Oder zu überteuert, weil halt im Trend. Im Feierabendverkehr kam mir dann die Idee – nimm doch einfach Textilfarbe und dekoriere Stoffe im Chevron-Muster selbst. So schwer kann das ja nicht sein… und ist es (zum Glück) auch nicht :-)

Losgelegt habe ich mit einem Geschirrtuch. Grundsätzlich kann man aber alle möglichen Textilien verschönern – mir schweben als nächstes Kissenbezüge und ein kleiner Teppich vor. Ich würde einfach mal behaupten, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt… Vorhänge wären bestimmt auch nicht schlecht ;-)

Im Prinzip muss man sich eine Schablone basteln. Das ist ein wenig aufwändiger, kann man aber auch für andere Projekte wiederverwenden. Textilfarbe gibt es z.B. günstig im Baumarkt… und dann kann es eigentlich schon losgehen.

Material
- Stoff nach Wunsch
- Textilfarbe und ein dazu passender Textilstift
- Karton oder dickes Papier
- Schere oder Cutter
- Geodreieck
- eine Unterlage
- Pinsel und Stift

Als erstes fertigen wir die Schablone an. Mit einem Geodreieck geht das am einfachsten. Das Muster zeichnest du auf dem Karton auf, am besten so breit wie dein Stoff ist. In meinem Fall so breit wie das Geschirrtuch. Mein Chevronmuster hat eine Dicke von ca. 2,5 cm, kann man aber nach Belieben machen.
Am besten eine Linie auf den Karton zeichnen, die untere Kante des Geodreiecks daran ausrichten und die obere Kante zur Hälfte nachzeichnen. Dann das Geodreieck 2,5cm nach unten schieben und die obere Kante noch einmal nachzeichnen. Den Vorgang dann nebeneinander wiederholen, bis das Zickzack-Muster fertig ist. Die fertige Schablone danach vorsichtig ausschneiden.

Dann die Schablone auf den Stoff legen und eine Unterlage zwischen Stoff und den Tisch legen. Am besten die Schablone mit etwas Klebeband am Rand festkleben, so dass sie nicht verrutschen kann.
Mit dem Stift die Schablone an der oberen und unteren Kante nachzeichen.

Die Schablone immer in einem bestimmten Abstand verschieben und wieder die Kanten nachfahren. Als Abstand habe ich dieselbe Höhe, also 2,5cm gewählt.

Mit einem Pinsel dann jede zweite Reihe mit der Textilfarbe ausmalen. Ich habe mein Muster etwas ungenauer ausgemalt, so dass es nicht allzu perfekt aussieht. Danach einfach für einige Stunden gut durchtrocknen lassen und einmal waschen, damit die überschüssige Farbe entfernt wird. Fertig :-)

Für die Kissenbezüge werde ich es mal mit gelber Textilfarbe versuchen. Ich hoffe auf ein schönes, kräftiges Zitronengelb. Türkis könnte ich mir im Notfall natürlich auch vorstellen ;-)

Habt ihr auch ein Lieblingsmuster?

Mein Platz zum Kreativsein

Als ich in meine eigene Wohnung gezogen bin, freute ich mich am meisten darauf, endlich genug Platz zum Malen, Basteln und Werkeln zu haben. Unter Platzmangel war es oft schwer, kreativ sein zu können und ich mich störte es immer, nicht ausreichend Platz für all mein Material zu haben. Trotz allem war das das letzte Projekt in meiner Wohnung, an das ich mich heranwagte. Irgendwie gab es immer andere Dinge zu tun, die zumindest für den Moment wichtiger waren.

Letzte Woche war es dann so weit. Ich konnte das “kreative” Chaos in meinem Schlafzimmer nicht mehr mitansehen und bin kurzerhand zu IKEA gefahren, um mir das Vika Schreibtischsystem zu holen. Am meisten gefällt mir die 2 Meter lange Arbeitsplatte… so vieeel Platz. Auch wenn das Verstauen im Auto einige Probleme mit sich brachte… ;-) Der Preis ist typisch IKEA natürlich unschlagbar und ich werde somit nicht am Rad drehen, sobald die Platte mit allen möglichen Farbklecksen versaut ist. Was sicher irgendwann der Fall sein wird ;-)

Die restliche Woche war ich also damit beschäftigt, alles aufzubauen, meine Sachen auszumisten und was blieb in meine vielen neuen Schubladen einzuräumen. Es ist einfach toll, endlich alles schön geordnet zu haben. Als nächstes werde ich mir wohl noch eine Pinnwand basteln, die ich noch über den Arbeitsplatz hängen werde. Ein Moodboard zur Inspiration sozusagen.

Meine Scrapbooks habe ich auf dem Tisch liegen, damit ich schnell darauf zugereifen kann, wenn mir etwas einfällt. Die Masking Tapes habe ich in eine durchsichtige Vase gelegt, die ich noch übrig hatte. Daneben meine Schneekugel aus Disneyland, die mir der Freund geschenkt hat.
Meine Schubladen habe ich nach Material sortiert, so weiß ich immer, wo was ist und muss nicht erst in irgendwelchen Kisten nach etwas bestimmten suchen ;-)

(1) In der untersten Schublade bewahre ich alle meine Acrylfarben auf. Das Fach wird sicherlich irgendwann voll werden, aber dann werde ich einfach eines der anderen Fächer umsortieren.
(2) Darüber bewahre ich meine Pasten und Firnis auf, hier habe ich auch einen Aquarellkasten und Box an Faber Castell Aquarellstiften <3
(3) Blöcke und Papier... wusste gar nicht, dass ich so viel davon habe... ;-)

(4) Das Scrapbooking-Fach. Hier sammle ich meine Aufkleber und Ausschnitte aus Zeitungen, Flyer und sonstiges, was ich für das Scrapbook hernehmen möchte.
(5) Ganz oben meine Pinsel, Spachteln, Schwämme usw. Es steht mal wieder ein Besuch bei Boesner an, die meisten Pinsel und Spachteln sind einfach schon so mit Farbe verklebt, dass ich sie mit neuen ersetzen sollte. Oder vielleicht endlich mal gründlich auswaschen sollte ;-)
(6) Diesen tollen Blumentopf von IKEA habe ich als Stiftehalter umfunktioniert.

Jetzt fehlt mir noch noch ein hübscher Hocker, damit ich nicht immer einen Stuhl vom Essplatz hintragen muss. Eine Unterlage für den Boden sollte ich mir wohl auch noch zulegen, damit ich den schönen Parkett nicht verschandle ;-)

Habt ihr auch einen Arbeitsplatz zum kreativ sein? Wie bewahrt ihr euer Material auf?

diy-tisch

Couchtisch aus einer Europalette

Für meine Wohnung war ich damals auf langer Suche nach einem schönen, preislich akzeptablen Couchtisch. Gar nicht so einfach, denn entweder passte Erstes nicht oder wenn doch, passte natürlich Zweites nicht. Zufällig stieß ich bei Pinterest auf ein DIY, bei dem aus einer Europalette ein kleines Wandregal gebaut wurde… da dachte ich mir, warum das ganze nicht zu einem Couchtisch umfunktionieren? Heute, gut 2 Monate später, konnte ich dieses letztendlich doch aufwendige Projekt abschließen und meinen Tisch inklusive neuem Teppich einweihen.

Ich mag diesen rustikalen Look gepaart mit meinen “modernen” Möbeln total gerne. Der Tisch passt von der Höhe und Größe perfekt und ich bin total begeistert von meinem kleinem Meistwerk ;)
Man braucht nicht viele Materialen, aber der etwas größere Aufwand bestand bei mir darin, die Europalette (1,20m x 80cm) auf die Hälfte zu kürzen. Die Kanten mussten geschliffen werden und auch die Oberfläche musste einige Schleifprozesse überstehen. Sauber machen, dann feststellen, dass mir der untere Teil der Palette nich gefiel und noch abgetrennt werden musste. Und als ich dann damit fertig war, war es bei den Minusgraden der letzten Wochen zu kalt für die Beize ;)

Grundsätzlich denke ich aber, dass man das ganze Projekt an einem Wochenende schaffen kann. Materialkosten kommen auf ca. 60 Euro (ohne Palette und Leihgebühr für Schleifgerät). Die Palette hatte mein Vater noch übrig, ich habe aber gelesen, dass man in Baumärkten auf Nachfrage eine abkaufen kann.
Außer der Palette benötigt man also am besten eine Schleifmaschine, 4 Tischbeine aus dem Baumarkt (meine haben je 10 Euro gekostet), Schrauben, Pinsel und eine Beize für unbehandeltes Holz. Die Beize kann man sogar in verschiedenen Farben wie rot, gelb, blau usw. erhalten, ich habe mich aber für farblose Beize entschieden, um die Farbe des Holzes beizubehalten.

Anleitung
Die Palette muss gesäubert und mehrmals abgeschliffen werden. Dann die Beize auftragen, einwirken lassen und mehrmals erneut auftragen. Das Ganze mehrere Tage trocknen lassen und die Tischbeine an der Unterseite verschrauben… Tataaa!