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Einfache Gastgeschenk Idee

Letzte Woche feierte meine Oma ihren 80. Geburtstag mit einer großen Familienfeier. Im Vorfeld musste dafür natürlich einiges vorbereitet werden, also kümmerte ich mich um die Einladungskarten und Gastgeschenke.
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Sie mag lila, also habe ich die Einladungskarte und Verpackung der Gastgeschenke farblich so gestaltet. Für die Geschenke hatte ich einige Ideen, entschied mich letztendlich aber doch für Trüffel. Die mag ja im Prinzip jeder und man kann relativ schnell eine große Menge verschiedener Sorten herstellen – meine waren Nuss, Schoko und Eierlikör. Die Rezepte dafür sind denkbar einfach und eignen sich auch toll, um Kuchen- oder auch Schokoreste zu verwerten.
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Nuss-Trüffel

Du brauchst (für ca. 30-40 Stück):
- einen kleinen Nusskuchen (selbstgebacken oder fertig aus dem Supermarkt)
- 150g Vollmilchschokolade (Blockschokolade oder Schokoreste von Ostern und Co)
- 5 EL Mineralwasser
- gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
- optional: 1 kleine Flasche Buttervanille-Aroma

01_ Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
02_ Den Kuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerbröseln. Es sollte keine großen Stückchen mehr vorhanden sein.
03_ Die geschmolzene Schoki und das Mineralwasser zu den Kuchenbröseln geben und mit den Händen zu einem Teig kneten.
04_ Den Teig ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, so dass er etwas hart wird.
05_ Auf einen Suppenteller oder eine kleine Schüssel die gemahlenen Nüsse schütten.
06_ Von dem Teig je ein kleines Stück abbrechen und mit den Händen in eine kleine Kugel formen (Durchmesser ca. wie ein 1-Euro-Stück).
07_ Die Kugel anschließend in den gemahlenen Nüssen wälzen – fertig!

Schoko-Trüffel

Du brauchst (für ca. 30-40 Stück):
- einen kleinen Marmorkuchen, am besten mit Schokoglasur (selbstgebacken oder fertig aus dem Supermarkt)
- 150g Zartbitterschokolade (Blockschokolade oder Schokoreste von Ostern und Co)
- 5 EL Mineralwasser
- Kakaopulver (nicht die Trinkschokolade)

01_ Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
02_ Den Kuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerbröseln. Es sollte keine großen Stückchen mehr vorhanden sein.
03_ Die geschmolzene Schoki und das Mineralwasser zu den Kuchenbröseln geben und mit den Händen zu einem Teig kneten.
04_ Den Teig ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, so dass er etwas hart wird.
05_ Auf einen Suppenteller oder eine kleine Schüssel das Kakaopulver schütten.
06_ Von dem Teig je ein kleines Stück abbrechen und mit den Händen eine kleine Kugel formen (Durchmesser ca. wie ein 1-Euro-Stück).
07_ Die Kugel anschließend in dem Kakaopulver wälzen – fertig!

Eierlikör-Trüffel

Du brauchst (für ca. 30-40 Stück):
- einen kleinen Sandkuchen (selbstgebacken oder fertig aus dem Supermarkt)
- 150g weiße Schokolade (Blockschokolade oder Schokoreste von Ostern und Co)
- 5 EL Mineralwasser
- 2 EL Eierlikör
- Kokosraspel

01_ Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
02_ Den Kuchen mit den Händen in einer großen Schüssel zerbröseln. Es sollte keine großen Stückchen mehr vorhanden sein.
03_ Die geschmolzene Schoki, das Mineralwasser und den Eierliör zu den Kuchenbröseln geben und mit den Händen zu einem Teig kneten.
04_ Den Teig ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, so dass er etwas hart wird.
05_ Auf einen Suppenteller oder eine kleine Schüssel die Kokosraspel schütten.
06_ Von dem Teig je ein kleines Stück abbrechen und mit den Händen eine kleine Kugel formen (Durchmesser ca. wie ein 1-Euro-Stück).
07_ Die Kugel anschließend in dem Kokosraspel wälzen – fertig!

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Die Trüffel habe ich dann in einer kleinen Plastiktüte verpackt und mit einer Schleife sowie selbstgebastelten Anhänger dekoriert. Die Anhänger habe ich aus lilanen Tonpapier ausgeschnitten und darauf mittig platziert ein Etikett aufgeklebt, welches ich im Grafikprogramm erstellt und ausgedruckt habe.
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Die Einladungen wurden natürlich schon vor ein paar Wochen verteilt, die habe ich gestaltet und bei einer Online-Druckerei bestellt. Ist auf jeden Fall individueller als die gängigen Einladungskarten und bei rund 40 Karten preislich wohl ähnlich. Für die Vorderseite der Karte gab mir meine Oma ein paar alte Fotos aus ihrer Kindheit und Jugend, auf der Rückseite war dann mit einem passenden Spruch die textliche Einladung.

Es hat mir auf jeden Fall viel Spaß gemacht, mich um diesen Teil der Feier zu kümmern und freue mich schon darauf, wenn sowas mal wieder ansteht :-)

Gnocchi in Tomaten-Frischkäse-Basilikum Sauce

Ich liebe Gnocchi. Am liebsten würde ich sie jeden Tag essen. Sie sind so schnell fertig gekocht und schmecken eigentlich mit allem. Eben genau richtig für den Feierabend, den man nicht stundenlang in der Küche verbringen möchte. Wenn ich unter der Woche Gnocchi koche, koch ich außerdem gleich noch eine Portion mehr, so dass ich die Reste am nächsten Tag mit ins Büro nehmen kann. In der Mikro kurz aufgewärmt- yumyum :-)
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Für meine Sauce werfe ich meistens einfach ein wenig von allem zusammen, was der Kühlschrank so hergibt. Da kann man also sehr kreativ sein. Als Basis nehme ich immer Tomaten und schnippel je nachdem noch weiteres Gemüse hinzu. Ich mag da z.B. sehr gerne Frührlingszwiebeln, Zucchini, Champignons, Aubergine oder Paprika. Eine meiner Lieblingskombis für die Sauce ist mit getrockneten Tomaten und die stelle ich euch heute vor:
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Rezept für 2 Personen

Du brauchst
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 Zehen Knoblauch
1 Packung Gnocchi (ca. 500 Gramm)
1 Schale Cherry Tomaten
1 Hand voll getrockneter Tomaten
1 Hand voll Basilikum
Italienische Tiefkühl-Kräuter
Kräuter-Frischkäse

01_ Einen Topf mit Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Währenddessen den Knoblauch in feine Scheiben schneiden und zusammen mit gut 2 EL Olivenöl in eine Pfanne geben. Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen.
02_ In der Zwischenzeit die Tomaten halbieren, die getrockneten Tomaten würfeln und den Basikilum hacken.
03_ Wenn das Öl in der Pfanne heiß wird, die halbierten Tomaten hinzugeben. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen und gut 5-7 Minuten anbraten, bis die Tomaten schön weich werden. Dann die getrockneten Tomaten hinzugeben und noch einmal gut 3 Minuten anbraten.
04_ In das kochende Wasser im Topf 2-3 Prisen Salz und die Gnocchi hinzugeben und für 2 Minuten kochen.
05_ Während die Gnocchi kochen, mit einem Schöpflöffel 2 Portionen Kochwasser aus dem Topf nehmen und in die Pfanne über die Tomaten schütten.
06_ Dann einen gehäuften Esslöffel Frischkäse dazugeben, alles gut in der Pfanne miteinander vermengen und vor sich hinköcheln lassen. Anschließend noch einen EL der Tiefkühlkräuter und den Basilikum unterrühren. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver abschmecken.
07_ Zum Schluss die fertigen Gnocchis mit einem Sieb aus dem Topf holen und mit in die Pfanne geben. Die Sauce mit den Gnocchi gut vermengen – fertig!

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Auf den beiden oberen Bilder seht ihr, wie die angebraten Tomaten aussehen sollten, bevor ihr das Kochwasser aus dem Topf hinzugebt. Rechts die fertige Sauce, bevor die Gnocchi hinzukommen.

Noch ein kleiner Tipp: Die Gnocchi auf keinen Fall zu lange kochen, sonst werden sie zu weich und klebrig. Maximal 2 Minuten reichen aus, dann sind sie zwar weich, haben aber noch etwas Biss. Den Knoblauch gebe ich außerdem schon zusammen mit dem Olivenöl in die Pfanne, so brennt er nicht so leicht an (was bei Knoblauch wirklich schnell gehen kann) und ich finde, dass das Öl so den Knoblauchgeschmack noch besser annimmt. Wer grundsätzlich keinen Knoblauch mag, kann ihn natürlich auch weg lassen ;-)
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Mehr meiner liebsten 15-Minuten-Rezepte für den Arbeitsalltag stelle ich ab sofort immer mal wieder vor. Was kocht ihr so unter der Woche, wenn es schnell gehen soll?

{Valentine’s DIY} Rice Krispie Treats

In den nächsten Tagen ist es mal wieder soweit und wir “feiern” den “Tag der Liebe”… ich bin mir immernoch nicht sicher, ob ich Valentinstag mag oder nicht. Grundsätzlich habe ich wohl nichts dagegen, aber ähnlich wie bei Weihnachten nervt mich die Tatsache des “Müssens”. Zwanghaft Geschenke finden finde ich fürchterlich… viel toller wäre es doch, wenn wir uns einfach so etwas schenken würden, sobald uns das perfekte Geschenk in die Hände kommt? Zumindest wäre das dann auch immer unerwartet und somit eine richtige Überraschung…

Wie auch immer, komplett ignorieren kann man Valentinstag irgendwie auch nicht, also habe ich mich entschieden, was einfaches und dem Tag entsprechend Amerikanisches zu Backen, das man hübsch in Geschenktütchen verschenken kann. Zum Verpacken bin ich noch nicht gekommen, aber in einer verschließbaren Dose sollten die Rice Krispie Treats doch mindestens eine Woche unbeschadet überstehen ;-)

Da man für die Zubereitung ein paar Marshmallows schmelzen muss, ist das Ganze eine etwas klebrige Angelegenheit… ansonsten geht aber alles Ruckzuck und man braucht nur wenige Zutaten:

- 3 Becher Kellogg’s Rice Krispies (am ehesten findet man die wohl in der Müsliabteilung im Großsupermarkt, wo auch ich sie entdeckt habe)
- Marshmallows, ca. 150g
- 1 EL Margarine
- 1-2 Tafeln Vollmilch- oder Zartbitterschokolade
- Streusel zum Verzieren
- ein kleines Backblech, wie man es auch zum Backen von Brownies verwendet

Zuerst das Backblech mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.
In einem Topf den EL Margarine schmelzen und anschließend bei schwacher Temperatur die Marshmallows dazugeben und bei ständigem Rühren soweit schmelzen lassen, bis ein großer Klumpen entsteht.
Dann die drei Becher Rice Krispies dazugeben und mit einem großen Löffel gut miteinander zu einer zähen Masse vermengen.
Die Masse dann auf das Backblech geben, mit den Fingern verteilen und glatt streichen. Klebt am Anfang sehr, aber je mehr das Ganze antrocknet, desto einfacher geht es.
Anschließend erst einmal trocknen lassen, was ca. 15 Minuten dauert.

Währrenddessen schon einmal die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Ich habe für meine Rice Krispie Treats nur eine Tafel Schoki verwendet, wer aber gerne eine dickere Schokoschicht möchte, nimmt zwei Tafeln.
Die geschmolzene Schokolade schließlich auf der trockenen Masse verteilen und dann nach Belieben mit Streuseln oder z.B. auch Nüssen verzieren. Gut auskühlen lassen und mit einem Messer in mundgerechte Stücke schneiden.

Trotz der Marshmallows finde ich die Treats gar nicht zu süß, in Kombination mit der Schokolade eigentlich genau richtig. Wenn man die doppelte Zutatenmenge nimmt, kann man auch ein normal großes Backblech nehmen. Ich werde das nächste Mal auch die doppelte Menge machen, aber trotzdem das kleine Backblech nehmen… hehe ;-)

Momentaner Lieblingssalat mit selbstgemachten Dressing

Kennt ihr das auch, dass ihr inzwischen Dinge esst, die ihr als Kind nie angerührt habt? Bei mir ist das so mit Mais… als Kind verabscheut und nun geliebt. Vor allem in Salaten finde ich Mais super lecker. Ich liebe die Kombination mit Mozzarella und dem fruchtig-saurem Dressing. Ich habe den Mais auch schon mit Feigen ersetzt, ist auch sehr lecker. Das Dressing mache ich immer auf Vorrat, es hält sich einige Tage im Kühlschrank. Dieses Rezept reicht jedoch für eine große Schüssel Salat. Salat lässt sich übrigens super für mehrere Tage vorbereiten, meinen Artikel dazu findet ihr hier.


Den Kopfsalat waschen und in Stücke zupfen. Den Mais abtropfen lassen, den Mozzarella halbieren und in kleine Scheiben schneiden. Alles in einer großen Schüssel vermengen.

In einem Mixbecher 100 ml weißen Balsamico, 75 ml Olivenöl und 100 ml eiskaltes Wasser vermischen. Den Saft einer halben Zitrone dazugeben.
Dann zwei Teelöffel süßen Senf sowie ein bis zwei TL Honig, außerdem einen TL Paprikapulver und 1/2 TL Salz und Peffer hinzugeben.
Als letztes zwei gehäufte TL Gartenkräuter untermischen. Die gibt es im Supermarkt in kleinen Schälchen im Tiefkühlregal. Es können auch andere Sorten verwendet werden, am besten aber die ohne Zwiebeln, da das Dressing sonst zu scharf werden könnte.
Das Dressing schließlich ca. eine halbe Minute gut schütteln und kurz vor dem Servieren über den Salat geben. Wer mag, kann noch etwas frischen Basilikum dazugeben.

Sollte das Dressing noch etwas zu sauer sein, einfach noch mit ein wenig mehr Honig und/oder Paprikapulver abschmecken… Yum! :-)

Gnocchi Salat

Wer hätte gedacht, dass Resteverwertung so gut schmecken kann? Manchmal sind spontane Rezeptideen einfach die besten und ich kann mir vorstellen, dass der Gnocchi Salat mit vielen verschiedenen Gemüsesorten schmeckt. Bestimmt auch als Beilage zum Grillen oder zu gebratenen Fisch bzw. Fleisch super… oder einfach nur zusammen mit etwas Weißbrot mit Knochblauchbutter, yum!

Zutaten

- eine Packung Gnocchi
- 2 mittelgroße Zucchini
- 1 große Paprika
- 1 Päckchen Feta
- Olivenöl
- 1 Knochblauchzehe
- 1/2 Tüte Tiefkühlkräutermischung nach Wahl
- Salz, Pfeffer
- Balsamico Essig
- Pesto

So geht’s

Die Gnocchi in reichlich Salzwasser für ca. 10 Minuten kochen, abgießen und zur Seite stellen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, eine Knoblauchzehe klein schneiden und zur Pfanne hinzufügen.
Die Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden, zusammen mit dem Knoblauch ca. 5 Minuten von beiden Seiten anbraten, bis die Zucchini leich goldgelb werden.
Wärrenddessen die Paprika und den Feta in kleine Stücke schneiden.
Die abgekühlten Gnocchi, Zucchini und restlichen Zutaten in einer großen Schüssel mit den Kräutern vermengen.
Anschließend 3-4 Teelöffel Pesto (ich habe Rotes verwendet) und ein paar Spritzer Balsamicoessig unterheben.
Alles gut vermengen und zuletzt mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Yumyum!