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SuperMom – Freebie zum Muttertag

Nächsten Sonntag feiern wir wieder unsere Mütter und neben den Standardblumen oder Pralinen habe ich mich dieses Jahr an eine kleine Grußkarte gemacht. Angelehnt am Superman Logo entstand dafür ein SuperMom Logo – denn sind unsere Mütter nicht auch alle Superhelden? ;-)
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Ganz nach ihrer Lieblingsfarbe Lila habe ich das Logo und die Karte angepasst. Für die Karte habe ich einen Bogen Tonpapier im Baumarkt gekauft und die Karte mit einem Cutter bzw. Skalpell ausgeschnitten. Man zeichnet einfach die offene Kartengröße auf dem Karton vor, legt ein dickes Lineal (z.b. aus Holz) an und schneidet mit dem Skalpell am Lineal entlang die Karte aus. Dann noch in der Mitte (am besten mit einem Falzbein falzen), fertig. Noch einfacher geht das Ausschneiden natürlich mit einer Schneidemaschine, aber die ist wohl nur eine Investition wert, wenn man wirklich regelmäßig mit Papier bastelt.
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Das Logo habe ich dann einfach auf meinem Bürodrucker ausgedruckt, zugeschnitten und mittig auf die Vorderseite der Karte geklebt. Wer die Karte so richtig comicmäßig gestalten möchte, nimmt am besten einen Tonkarton in kräftigen blau und druckt das Logo in der gelb-roten Variante aus. Dann das Logo an der Form entlang ausschneiden und mittig auf die Karte kleben.
Zum Aufkleben eignet sich übrigens ein Kleberoller am besten, mit dem wellt sich im Gegensatz zum Flüssig- oder Klebestift das Papier nicht.
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Ihr könnt das SuperMom Logo hier in 4 Varianten herunterladen und eure eigene Karte gestalten. Für das geklappte Kartenformat habe ich 9cm in der Breite und 12,5cm in der Höhe angedacht. Die Schnittmarken im PDF sind so angelegt, dass man nach dem Aufkleben – wie in meiner Variante – nur noch einen kleinen Rand des farbigen Tonpapiers sieht.

Ich hoffe eure Supermütter freuen sich über dieses kleine DIY – wer mag darf mir natürlich gerne ein Foto eurer nachgebastelten Karte mailen :-)

Mein Sparsystem

Die Hälfte des Jahres ist schon wieder vorbei – heute ist der 1. Juli. Der Anfang des Monats bedeutet für die meisten sicherlich auch, dass das Bankkonto sich um einen Geldeingang freuen wird. Daher hielt ich es für sinnvoll, heute mal mein Sparsystem vorzustellen, sprich wie ich mein monatliches Budget einteile, so dass am Ende des Geldes kein Monat mehr übrig bleibt ;-)

Spätestens nachdem man von zu Hause auszieht und seinen eigenen Haushalt führt, muss man sich wohl zum ersten Mal Gedanken um die Einteilung seines Geldes machen. Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Telefon, Strom… da summiert sich schon einiges. Und wenn man denkt, man hat jetzt wirklich an alles gedacht, kommen meistens noch überraschend Dinge dazu, an die man natürlich überhaupt nicht gedacht hat…

Im Laufe der Jahre habe ich immer mal wieder etwas neues ausprobiert, um meinen Haushalt so zu organisieren, damit mir natürlich monatlich auch noch etwas für mich und zum Sparen übrig bleibt. Letztendlich funktioniert das einfachste System am besten für mich – das “Geldumschlag”-System. Der Anfang war auch damit etwas aufwändig, denn man muss sich erst mal hinsetzen und genaue Gedanken zu seinen Fixkosten und dem monatlichen Budget machen – man staunt schließlich nicht schlecht, wenn man erst mal schwarz auf weiß sieht, für was man eigentlich alles Geld ausgeben muss ;-)

So funktioniert mein System:
1. Erstelle eine genaue Liste über deine Fixkosten, d.h. alles was monatlich anfällt wie Miete, Strom usw. Erstelle dann eine weitere Liste über alle anderen Kosten wie Versicherungen, Mitgliedsbeiträge usw. Eben alles, was in einem Jahr so anfällt. Sollten diese Dinge nur halbjährlich oder jährlich anstehen, musst du diese Kosten auf den Monat herunterbrechen und zu den monatlichen Fixkosten hinzurechnen. Zu meinen Fixkosten rechne ich außerdem noch alle möglichen Ausgaben für Geburstagsgeschenke, anstehende Hochzeiten und Weihnachtsgeschenke hinzu.
2. Staune wahrscheinlich erst mal nicht schlecht ;-)
3. Erstelle dann eine weitere Liste in der du dir überlegst, wie viel Geld du wöchentlich zum Leben brauchst. Dazu gehört alles wie Lebensmittel, Tanken oder Fahrtickets und was man eben für sich so braucht, z.B. für’s Weggehen oder Shoppen. Da muss man einfach mal ausprobieren, mit was man auskommt. Es hilft auch schon, wenn man mal darauf achtet, für was man überhaupt Geld ausgibt. Meistens sind es die “kleinen” Dinge, wie morgens schnell was vom Bäcker holen, Mittagessen oder sonstiges, die sich letztendlich summieren und einiges ausmachen.
4. Den Betrag von 3. schließlich auf den gesamten Monat verrechnen und zu den Fixkosten dazuzählen.
5. Wenn man alles durchgerechnet hat, einfach die monatlichen Kosten vom monatlichen Einkommen abziehen und du siehst, was du dir jeden Monat zum Sparen auf die Seite legen kannst. Ich mache es so, dass ich diesen Betrag anfangs des Monats auf mein Sparbuch überweise, so komme ich gar nicht erst in die Versuchung, dieses Geld auszugeben. Und ich verwende es wenn dann nur für Ausgaben, die einfach unvorhersehbar sind, wie z.B. wenn das Auto repariert werden muss, etwas größeres in der Wohnung kaputt geht usw.
6. Den Betrag, den ich wöchentlich zum Leben ausgerechnet habe, hebe ich anfangs des Monats komplett vom Konto ab. Diesen Betrag teile ich dann auf meine Umschläge auf, jeder Umschlag steht für eine Woche. Das hat den Vorteil, dass man seine Bankkarten zuhause lassen kann, denn mit der Bankkarte kauft man doch gern mal was, was man mit “echten” Geld eher nicht so schnell kaufen würde.

Für meine Umschläge habe ich mir eine kleine Vorlage gebastelt… kann es ja bekanntlich nicht haben, wenn Dinge nicht schön aussehen ;-) Ich schreibe dann auch immer auf die Umschläge, wie viel Geld noch im Umschlag ist, wenn ich einen Teil für etwas ausgegeben habe. In die Rückseite kann man außerdem die Scheine stecken.

Sollte für eine Woche tatsächlich noch Geld übrigen bleiben, wandert es in meine Spardose (siehe oben). Dort kommt auch Wechselgeld wie kleine Centbeträge rein, die meistens eh nur den Geldbeutel unnötig schwer machen ;-)
Es gibt auch noch die Möglichkeit, die Umschläge etwas genauer einzuteilen, d.h. einen Umschlag für Lebensmittel, einen für’s Tanken usw. Für mich funktioniert das nicht so gut, weil ich eine Woche für eine Sache einfach mal mehr ausgeben muss und dafür für etwas anderes weniger.

Wenn euch meine Umschläge gefallen, könnt ihr euch hier die Vorlage dafür herunterladen. Ich habe auch einen leeren Umschlag hinzugefügt, falls ihr eure anders beschriften möchtet. Die Wochen gehen von 1 bis 5, manchmal sind die Wochen in einem Monat ja mal mehr und mal weniger. Zu den Umschlägen hat mich übrigens Today’s Nest inspiriert.

Was haltet ihr von meinem Sparsystem bzw. was für ein System habt ihr?

{Erdbeerliebe} Chutney mit Kiwi, Birne und Erdbeeren

Ein Erdbeerrezept habe ich noch für euch… nach den letzten süßen Sünden heute mal die herzhaftere Variante. Ein leckeres Chutney, das besonders zu Grillfleisch oder auch auf frischem Brot lecker schmeckt.

Das Rezept reicht für 3-4 kleine Einmachgläser. Kann man schön nebenbei zubereiten, da man nach dem Schnippeln nur noch dafür sorgen muss, dass nichts anbrennt und ab und zu das Umrühren nicht zu vergessen ;-)

Zutaten

- 300g Erdbeeren
- 2 Kiwis
- 1 Birne
- 2 Zwiebeln
- 4 EL Balsamico
- Chillipulver
- Paprikapulver
- Salz, Pfeffer

So geht’s

Die Erdbeeren, Kiwis und Bananen in kleine Stücke schneiden. Ebenso die Zwiebeln.
Alles in einen Topf mit dem Balsamico geben und zum Kochen bringen.
Einen Teelöffel Chillipulver und zwei Teelöffel Paprikapulver hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Danach das Chutney gut 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis es schließlich dicklich wird. Noch einmal abschmecken und evtl. nachwürzen, dann kochend heiß in die Einmachgläser abfüllen und gut verschließen.

Zu was mögt ihr Chutney am liebsten? Ich finde es – wie auch schon die Marmelade – eine super Geschenkidee. Ich habe meine Gläser wieder mit Paketschnur und ein paar selbsgemachten Etiketten dekoriert. Wenn sie euch gefallen, könnt ihr euch hier wieder das PDF zum Ausdrucken herunterladen :-)

{Erdbeerliebe} Erdbeer-Mango-Marmelade

Erdbeerzeit ist einfach die schönste Zeit… am Wochenende war ich wieder auf dem Erdbeerfeld und habe mich mit frischen Erdbeeren eingedeckt. Langsam muss man sich hier schon ranhalten, da die Felder schon fast abgepflückt sind. Aber vielleicht haben wir ja Glück und es kommt noch mal ein Schub.

Diese Woche steht ganz im Sinne der Erdbeere, somit werde ich euch mit ein paar kleinen, feinen Rezepten versorgen. Erdbeeren eignen sich ja unter anderem super zum Einmachen, man kann sie aber auch einfrieren, so dass man im Winter noch ein paar Reserven zum Backen oder für Desserts zur Verfügung hat.

Den Startschuss macht für diese Woche eine leckere Marmelade, die einfach nach Sommer schmeckt und leicht nachzumachen ist. In dichten Einmachgläsern verschlossen hält sich die Marmelade mehrere Monate oder sogar Jahre… und so kann man sich auch wiederrum im Winter ein paar Sommergefühle ins Haus holen.

Für die Marmelade benötigt ihr mehrere Einmachgläser. Diese kann man im Supermarkt oder teilweise auch im Baumarkt kaufen, ich hebe aber einfach immer die Gläser und Deckel von diversen Lebensmitteln wie Essiggurken, eingemachten Mais, Marmelade oder Pesto auf.
Ein guter Trick, um die lästigen aufgeklebten Etiketten und Klebereste zu entfernen: Eine Schüssel mit heißem Wasser und Spülmittel bereitstellen und die Gläser mehrere Stunden darin einlegen. Danach lässt sich alles leicht lösen. Die wirklich hartnäckigen Partien kann man anschließend noch mit Nagellackentferner beseitigen.

Zutaten

- mehrere Einmachgläser mit Deckel
- 600 g Erdbeeren (nach dem Entfernen des Strunks wiegen)
- 2 reife Mangos
- 150 ml Mangosaft
- 1 kg Gelierzucker (1:1)

So geht’s

Die Erdbeeren gut waschen, den Strunk entfernen und vierteln.
Die Mangos aufschneiden und mit einem Teelöffel das Fruchtfleisch herauskratzen.
In einer Schüssel die Früchte gut vermischen und anschließend 2/3 davon in einem Mixer oder mit einem Stabmixer pürieren. Die restlichen Früchte in Stücke lassen.
In einem großen Topf das Püree, die restlichen Früchte, den Saft und den Gelierzucker geben und alles gut miteinander verrühren, so dass eine einheitliche Masse entsteht.
Den Herd anschalten und die Masse ankochen lassen, so lange bis sich Blasen bilden. Dann mit einem Kochlöffel die Marmelade unter Rühren 4 Minuten sprudelnd(!) kochen.
Danach die Marmelade sofort in die Gläser abfüllen und mit dem Deckel fest verschließen, so dass sich im Glas ein Vakuum bilden kann. Das ist wichtig für die Haltbarkeit der Marmelade.
Die Gläser schließlich vollständig abkühlen lassen (am besten über Nacht).

Ich liebe an der Marmelade besonders die noch vorhandenen Fruchtstücke. Wenn man das nicht mag, kann man natürlich auch alle Früchte pürieren. Wer nicht auf gar so süße Marmeladen steht, kann außerdem statt dem 1:1 Gelierucker auch 2:1 Gelierzucker nehmen, evtl. müssen dafür aber die Zutatenmengen etwas angepasst werden. Die Zahl steht für das Verhältnis der Früchte und dem Zucker, 2:1 bedeutet damit, 2 Teile Früchte zu 1 Teil Zucker.

Ich habe meine Gläser mit etwas in Stücke gerissenes Paketpapier und Paketband verziert und mir ein kleines Etikett gebastelt. Wenn es euch gefällt, könnt ihr hier das PDF dazu herunterladen. In meine habe ich das Herstellungsdatum geschrieben, aber falls ihr die Marmelade verschenken wollt, könnt ihr auch eine kleine Nachricht hineinschreiben.

Und nun viel Spaß beim Einmachen :-)