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{Valentine’s DIY} Rice Krispie Treats

In den nächsten Tagen ist es mal wieder soweit und wir “feiern” den “Tag der Liebe”… ich bin mir immernoch nicht sicher, ob ich Valentinstag mag oder nicht. Grundsätzlich habe ich wohl nichts dagegen, aber ähnlich wie bei Weihnachten nervt mich die Tatsache des “Müssens”. Zwanghaft Geschenke finden finde ich fürchterlich… viel toller wäre es doch, wenn wir uns einfach so etwas schenken würden, sobald uns das perfekte Geschenk in die Hände kommt? Zumindest wäre das dann auch immer unerwartet und somit eine richtige Überraschung…

Wie auch immer, komplett ignorieren kann man Valentinstag irgendwie auch nicht, also habe ich mich entschieden, was einfaches und dem Tag entsprechend Amerikanisches zu Backen, das man hübsch in Geschenktütchen verschenken kann. Zum Verpacken bin ich noch nicht gekommen, aber in einer verschließbaren Dose sollten die Rice Krispie Treats doch mindestens eine Woche unbeschadet überstehen ;-)

Da man für die Zubereitung ein paar Marshmallows schmelzen muss, ist das Ganze eine etwas klebrige Angelegenheit… ansonsten geht aber alles Ruckzuck und man braucht nur wenige Zutaten:

- 3 Becher Kellogg’s Rice Krispies (am ehesten findet man die wohl in der Müsliabteilung im Großsupermarkt, wo auch ich sie entdeckt habe)
- Marshmallows, ca. 150g
- 1 EL Margarine
- 1-2 Tafeln Vollmilch- oder Zartbitterschokolade
- Streusel zum Verzieren
- ein kleines Backblech, wie man es auch zum Backen von Brownies verwendet

Zuerst das Backblech mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.
In einem Topf den EL Margarine schmelzen und anschließend bei schwacher Temperatur die Marshmallows dazugeben und bei ständigem Rühren soweit schmelzen lassen, bis ein großer Klumpen entsteht.
Dann die drei Becher Rice Krispies dazugeben und mit einem großen Löffel gut miteinander zu einer zähen Masse vermengen.
Die Masse dann auf das Backblech geben, mit den Fingern verteilen und glatt streichen. Klebt am Anfang sehr, aber je mehr das Ganze antrocknet, desto einfacher geht es.
Anschließend erst einmal trocknen lassen, was ca. 15 Minuten dauert.

Währrenddessen schon einmal die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Ich habe für meine Rice Krispie Treats nur eine Tafel Schoki verwendet, wer aber gerne eine dickere Schokoschicht möchte, nimmt zwei Tafeln.
Die geschmolzene Schokolade schließlich auf der trockenen Masse verteilen und dann nach Belieben mit Streuseln oder z.B. auch Nüssen verzieren. Gut auskühlen lassen und mit einem Messer in mundgerechte Stücke schneiden.

Trotz der Marshmallows finde ich die Treats gar nicht zu süß, in Kombination mit der Schokolade eigentlich genau richtig. Wenn man die doppelte Zutatenmenge nimmt, kann man auch ein normal großes Backblech nehmen. Ich werde das nächste Mal auch die doppelte Menge machen, aber trotzdem das kleine Backblech nehmen… hehe ;-)

{Blogger Adventskalender} Zucker zum Selbermachen

Weihnachtszeit ist Plätzchchenzeit und was darf in Plätzchen natürlich nicht fehlen? Der Zucker ;-) Als ich im Supermarkt vor dem Backzutatenregal stand und mein Rezept nach Zitronenzucker verlangte, wurde mir beim Blick auf die Zutatenliste des Zitronenzuckers doch etwas anders… also habe ich mir überlegt, den Zucker doch einfach selbst zu machen, ganz ohne Aromen und so. Im Zuge entsanden gleich noch 3 weitere Zuckersorten. Vor allem den Vanillezucker, den man ja immer wieder zum Backen braucht, kann man im Vergleich sehr günstig in großen Mengen herstellen. Und er schmeckt auch noch richtig vanillig ;-) Hübsch in Gläsern verpackt wären die Zuckersorten auch liebevolles Weihnachtsgeschenk für Backfans in der Familie oder Freundeskreis – oder auch einfach für das eigene Gewürzregal :-)

Die Herstellung ist easy peasy und man benötigt nur wenige Zutaten. Gut, echte Vanilleschoten sind nicht gerade günstig, aber man kann z.B. auch die ausgekratzen Vanilleschoten, die vom Backen übrig geblieben sind, für den Vanillezucker hernehmen. Für alle Sorten entstand je eine Menge von 200g Gramm, also doch schon so einiges, wenn man bedenkt, wie wenig in den kleinen Tütchen ist, die es im Supermarkt fertig zu kaufen gibt.

Für den Vanillezucker nehmt ihr 200g Zucker und eine ganze Vanilleschote. Die Vanilleschote spalten und auskratzen, das Mark unter den Zucker geben und gut vermengen. Dann in ein verschließbares Glas geben, die ausgekratzte Schote halbieren, in den Zucker stecken und das Glas fest verschließen. Durch das Vanillemark wird der Zucker noch intensiver, aber wie schon erwähnt kann auch eine bereits ausgekratzte Vanilleschote verwendet werden. Der Geschmack ist dann nur nicht so stark. Für den Zitronenzucker eine mittelgroße unbehandelte Zitronen abreiben. Den Abrieb auf einem Küchentuch etwas antrocknen lassen, dann mit dem Zucker vermischen und ebenfalls in einem Glas verschließen.
Für den Zimtzucker habe ich braunen Rohrzucker verwendet, das passt meiner Meinung nach besser zu Zimt. Davon habe ich ebenfalls 200g Zucker mit einem Esslöffel Zimt vermengt und mit zwei Zimtstangen in ein Glas gegeben. Der Zimtzucker macht sich z.B. auch in einer heißen Schokolade sehr gut ;-)

Sollte der Zucker mit der Zeit etwas klumpig oder fest werden, einfach das Glas mal gut durchschütteln.

Verpasst nicht die nächsten Adventskalendertürchen, die sich bis zum 24. Dezember noch bei vielen weiteren Bloggern öffnen werden. Das neunte Türchen wird morgen von Lidia geöffnet.
Eine Übersicht über alle Teilnehmer findet ihr hier!

Mein liebstes Elisen-Lebkuchen Rezept

Ich frage mich wirklich, warum ich noch nie selbst Lebkuchen gebacken habe… irgendwie war das allein in meiner Vorstellung immer ein absolutes Hexenwerk. Vor ein paar Wochen stieß ich jedoch bei Chefkoch.de auf Annas Elisen-Lebkuchen Rezept… hörte sich alles sehr einfach an, also nachgebacken und… mhhhhhh! Inzwischen habe ich das Rezept ein wenig an meinen Geschmack abgeändert, da mir das Original doch etwas zu süß war. Zumindest mit einer dicken Schokoladenglasur, die selbstverständlich sein muss ;-)

An meine Lieblings-Lebkuchen kommen sie natürlich trotzdem nicht ran, aber sie sind tausendmal leckerer als die, die es standardmäßig im Supermarkt zu kaufen gibt. Und noch dazu so einfach zu Backen, da kann eigentlich gar nichts schief gehen. Hier nun also mein etwas abgewandeltes Rezept für etwa 50 Stück:

Die Oblaten mit einem feinen Küchenmesser spalten. Den Backofen auf 160g Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Marzipan mit einem Messer hacken, dann mit den Eiern und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handmixer rühren. Das Orangeat und Zitronat etwas kleiner hacken und unter die Masse geben.
Dann die Zitrone abreiben und dazugeben, den Saft auspressen und ebenfalls untermengen.
Die Nüsse sowie das Lebkuchengewürz nach und nach dazugeben und alles noch einmal gut mit dem Handrührgerät rühren.
Das Backblech mit Backpapier auslegen, mit dem Eisportionierer Teig aufnehmen und auf die raue Oberseite der getrennten Oblaten geben. Mit etwas Abstand auf dem Backblech auslegen und für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Die fertigen Lebkuchen gut auskühlen lassen, die Kuvertüre zusammen im Wasserbad schmelzen. Mit einem Pinsel die Lebkuchen mit der flüssigen Schokolade bestreichen und trocknen lassen… fertig!

(Rezept nach Annas Elisen-Lebkuchen Rezept.)

macarons

Macarons Selbstversuch

Schon länger schwirren diese bunten Kekse auf Blogs umher und am Wochenende hatte ich endlich mal wieder Zeit zum Backen. Macarons wie vom Profi klang vielversprechend und beim zweiten Versuch hat das dann auch mit den Füßchen geklappt. Geschmacklich leider überhaupt nicht mein Fall (vieeeel zu süß), aber hübsch anzusehen sind die kleinen Dinger doch. Und gut zum Fotografieren geeignet ;)

Malzbrot_00

Lecker Malzbrot

Frisches, selbstgebackenes Brot… am besten noch ein bisschen warm, dazu Frischkäse oder ein leckerer Dip… mhhhhhh. Meine Neuentdeckung ist dieses Malzbrot, ohne viel Aufwand, schön fluffig und gelingt so gut wie immer.

Zutaten

500g Mehl
150g Sonnenblumenkerne oder Kernemix
1/2 Liter Malzbier
1 Päckchen Backpulver
Salz


Die Zutaten mit einem halben Teelöffel Salz einfach in einer Schüssel verrühren, der Teig bleibt ziemlich flüssig. Den fertigen Teig in eine gefettete Backform geben (am besten Kastenform) und im Backofen bei Umluft 155 Grad für ca. eine Stunde backen (Vorheizen nicht vergessen).

In kleine Stücke geschnitten finde ich es perfekt für einen kleinen Partysnack. Avocado-, Lachs- oder Lauchzwiebeldip kann ich dazu wärmstens empfehlen. Superlecker! :)