Momentaner Lieblingssalat mit selbstgemachten Dressing

Kennt ihr das auch, dass ihr inzwischen Dinge esst, die ihr als Kind nie angerührt habt? Bei mir ist das so mit Mais… als Kind verabscheut und nun geliebt. Vor allem in Salaten finde ich Mais super lecker. Ich liebe die Kombination mit Mozzarella und dem fruchtig-saurem Dressing. Ich habe den Mais auch schon mit Feigen ersetzt, ist auch sehr lecker. Das Dressing mache ich immer auf Vorrat, es hält sich einige Tage im Kühlschrank. Dieses Rezept reicht jedoch für eine große Schüssel Salat. Salat lässt sich übrigens super für mehrere Tage vorbereiten, meinen Artikel dazu findet ihr hier.


Den Kopfsalat waschen und in Stücke zupfen. Den Mais abtropfen lassen, den Mozzarella halbieren und in kleine Scheiben schneiden. Alles in einer großen Schüssel vermengen.

In einem Mixbecher 100 ml weißen Balsamico, 75 ml Olivenöl und 100 ml eiskaltes Wasser vermischen. Den Saft einer halben Zitrone dazugeben.
Dann zwei Teelöffel süßen Senf sowie ein bis zwei TL Honig, außerdem einen TL Paprikapulver und 1/2 TL Salz und Peffer hinzugeben.
Als letztes zwei gehäufte TL Gartenkräuter untermischen. Die gibt es im Supermarkt in kleinen Schälchen im Tiefkühlregal. Es können auch andere Sorten verwendet werden, am besten aber die ohne Zwiebeln, da das Dressing sonst zu scharf werden könnte.
Das Dressing schließlich ca. eine halbe Minute gut schütteln und kurz vor dem Servieren über den Salat geben. Wer mag, kann noch etwas frischen Basilikum dazugeben.

Sollte das Dressing noch etwas zu sauer sein, einfach noch mit ein wenig mehr Honig und/oder Paprikapulver abschmecken… Yum! :-)

Finding Myself

Die Wintermonate sind für mich immer die Zeit, in der ich mich in der Wohnung mit Duftkerzen und heißem Tee einlümmeln kann und endlich mal wieder in Ruhe stundenlang malen kann. Es müsste nur noch länger Tageslicht geben, dann wären die Mal-Sessions perfekt ;-)

Ich habe einige meiner neuen Acrylfarben in diesem Bild verwendet. Ich benutze vor allem die Marke Royal Talens Amsterdam, die sind von der Pigmentierung und Leuchtkraft super und der Preis ist dafür völlig okay. Boesner hat eine sehr große Auswahl der Farben und auch verschiedenen Tubengrößen… hach, da möchte ich am liebsten sofort mal wieder zu Boesner fahren und durch die vielen Regale stöbern… ;-)

Als Effektfarbe habe ich eine goldene Metallicfarbe verwendet. Finde sie aber ein wenig zu dunkel, für das nächste Mal wünsche ich mir ein schönes, kräftiges gelbliches Gold. Meine Aquarrelfarben von Schmincke kamen dieses Mal auch zum Einsatz, war zuerst etwas skeptisch, ob die Aquarrelfarbe auf dem Acryl halten würde, hat aber ohne Probleme geklappt.

Das Weiß der Aquarrelfarben ist wirklich super deckend, das werde ich mir auf jeden Fall nachkaufen.
Ich habe dieses Mal kaum mit Pinseln gearbeitet, hauptsächlich malte ich alles mit den Fingern. Habe ich vorher noch nie probiert, gefällt mir aber sehr gut. Die Details habe ich zum Schluss mit Acrylpinseln gemalt. Pinselmäßig finde ich die Serien von da Vinci sehr gut, die halten ewig, wenn man sie entsprechend pflegt.

Finding Myself
Acryl und Aquarrel auf Malkarton
50 x 40 cm

Falls jemand an dem Bild interessiert ist, einfach mailen.

Free Font Favs

Es wird mal wieder Zeit für meine aktuellen Font-Lieblinge und auch dieses Mal kann ich die freien Schriften von Fontsquirrel nur empfehlen. Alle Schriften, die es dort zum freien Download gibt, beinhalten die gängigen Sonderzeichen sowie deutsche Umlaute (!) und das Allerbeste: Jeden Font kann man sich als @font-face Kit herunterladen und so ohne große Mühe via CSS in Webseiten eingebunden werden. Einfach top!

Download: Arvo, Allura, Fengardo Neue, Gravitas One, Jellyka Western Princess.

WordPress Themes – unser eigenes Ding

WordPress und ich, das ist so eine Hassliebe. Ich arbeite seit Jahren mit WordPress, fast alle Kundenprojekte realisiere ich über WordPress, auch die größeren Projekte. Es ist inzwischen sicherlich nicht mehr nur ein kleines Bloggingtool, trotz allem wird es von im Vergleich zu anderen CMS noch immer sehr unterschätzt. Bis jetzt gab es zumindest noch nichts, was ich nicht in irgendeiner Form mit WordPress realisieren konnte. Dafür liebe ich es. Mein leidiges Thema jedoch: Die Theme Entwicklung… uwahhh.

PHP ist nicht gerade mein Spezialgebiet… ich kenne zwar die Basics, kann den Code verstehen, aber selbst schreiben ist nicht drin. Für meine Designumsetzungen muss ich also immer auf Frameworks anderer Entwickler zurückgreifen. Mit der Zeit habe ich nun schon einige Frameworks durch und fand trotzdem noch keines, mit dem ich so richtig zufrieden war. Sich in den Code anderer einzudenken… in der Zeit hätte ich wohl schon oft mein eigenes Theme von Null an programmieren können, könnte ich nur PHP… ;-)

Vor kurzem schrieb sich der Freund für Flash und Actionscript in der Uni ein… darauf folgte dann PHP. Was soll ich sagen, er liebt es… Daher, lange Rede, kurzer Sinn: seit Wochen programmieren wir wie die absoluten Nerds an unserem eigenen Framework. Und darauf aufbauend an unserem ersten Theme, was wir irgendwann in nächster Zeit veröffentlichen werden. Es ist toll, endlich ein Theme von Grund auf entwickeln zu können. Und alles so zu machen, wie wir es für sinnvoll halten. Alles wird so sauber und minimalistisch wie möglich programmiert sein. Was aber gar nicht so einfach ist, denn teilweise ist der Code, der automatisch aus dem WordPress Core gezogen wird, echt chaotisch… ich sage nur Widgets… ;-)

Ich bin schon gespannt, wann unser erstes Theme fertig sein wird. Und ob wir alle Vorgaben einhalten, um es auch in das offizielle Themepool zu schaffen. Zumindest ist das das Ziel ;-)

Daher ein Aufruf an die WordPress-Blogger: Was ist euch an einem Theme am wichtigsten? Benutzt ihr z.B. Custom Post Types? Welche Widgets mögt ihr am liebsten?

{Healthy Food} Chicken Wrap Sandwich

Samstag ist normalerweise mein Kochtag, an dem ich gerne etwas aufwendigere Gerichte koche, zu denen ich unter der Woche keine Zeit oder Energie habe. Da ich Wraps liebe, gab es heute diese leckeren Wrap Sandwiches, die doch etwas einfacher in der Zubereitung waren, als gedacht. Also doch auch ein schnelles Unter-der-Woche-Rezept, yay! Gesund noch dazu, als Dressing habe ich dieses selbstgemachte Ketchup probiert und es schmeckt genau wie “richtiges” Ketchup, nur eben gesund ;-) Sehr zu empfehlen, werde gleich mal ein paar Gläser auf Vorrat machen.

Du brauchst (für 4 Portionen)

- ca. 350g Hähnchen Minutenschnitzel
- 4 kleine Tomaten
- 1/4 eines Eisbergsalats
- 8 Weizentortillas (so groß wie möglich)
- geriebener Gouda
- Salz, Pfeffer

Für das Ketchup:
- 100g Tomatenmark
- 1 süßer Apfel
- 1 Zwiebel
- Curry, Zimt, Salz, Pfeffer

So geht’s

Für das Ketchup einen kleinen Topf mit 1/4 Wasser zum Kochen bringen. Den Apfel schälen und mit der Zwiebel in Stücke schneiden. Im kochenden Wasser ca. 15 Minuten weich kochen.
Währenddessen die Minutenschnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten ca. 5 Minuten braten, so dass sie goldbraun werden. Danach beiseite stellen.
Den Salat in feine Streifen schneiden, die Tomaten in feine Scheiben schneiden.
Den gekochten Apfel und die Zwiebel mit ca. der Hälfte des Wassers pürieren. Das Tomatenmark unterrühren und mit 1/2 TL Salz und etwas Curry sowie (vorsichtig) Zimt abschmecken.
Das abgekühlte Fleisch in kleine Stücke zupfen.
Eine Pfanne auf den Herd stellen und auf hoher Stufe erhitzen.

Auf einer Tortilla in der Mitte zuerst etwas Hähnchenfleisch legen. Dann 2 EL Ketchup darüber geben, danach 4-5 Tomatenscheiben, etwas geriebenen Käse und schließlich etwas Salat.
Nicht zu viel auf die Tortilla häufen, sonst kann man sie kaum schließen. Je größer aber die Tortilla, umso mehr Zutaten kann man aufladen.
Dann eine zweite Tortilla nehmen und mit den Händen vierteln. Ein Viertel auf die Zutaten legen, die anderen Viertel über dem ersten Viertel drumherum drapieren, so dass von der ersten, unteren Tortilla ein etwa 5 cm breiter Rand bleibt.
Den Rand schließlich rundherum nach oben, über die Tortillastücke falten (am besten mit einer Hand falten, mit der anderen halten), bis das Sandwich komplett verschlossen ist.
Das Sandwich dann mit der Naht nach unten in die heiße Pfanne legen und mit einem Pfannenwender flach drücken, so dass das Sandwich nicht wieder auseinander fällt.
Nach circa. 30 Sekunden das Sandwich wenden und von der anderen Seite anbraten.

Die Sandwiches schließlich mit einem Messer vierteln und servieren.
Wer mag, kann dazu z.B. noch einen Sour Dip servieren.
Enjoy!

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