Homemade Granola

Ich liebe ausgiebig frühstücken… wenn man sich wirklich mal ein, zwei Stunden Zeit zum Essen nimmt und dann den ganzen Tag so satt ist, dass man erst Abends wieder ein leichtes Hungergefühl verspürt. Während der Schulzeit habe ich gar nicht gefrühstückt und mir das erst im Arbeitsleben so langsam angewöhnt. Unter der Woche hat man ja leider nicht so wirklich Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, je einfacher und schneller desto besser.
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Mein absolut liebstes Frühstück erfüllt genau das: frisches Obst mit Joghurt und Müsli. Ist in 5 Minuten zubereitet und man kann es super nebenbei am Rechner essen, während man so langsam durch seine Mails im Postfach stöbert. Dazu am liebsten noch ein Glas frisch gespresster Orangensaft, Smoothie oder auch ein warmer Früchtetee und der Hunger ist bis zum Mittag erst mal gestillt. Ich erfreue mich ja an allem, was man in irgendeiner Weise selber machen kann und so probierte ich jetzt mein erstes Granola Rezept aus. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich jetzt nie wieder das fertig abgepackte im Supermarkt kaufe, denn es ist so simpel herzustellen, ohne komische Geschmacksverstärker oder verstecktem Zucker.
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Ich denke, es ist ein ganz gutes Grundrezept, das man selbst mit weiteren Zutaten kombinieren kann, wie man es am liebsten möchte. Man kann es süß oder weniger süß machen, die Nüsse variieren oder auch noch Kerne dazugeben. Wie man sein Müsli eben am liebsten mag.

Homemade Granola

– 500g Haferflocken (kernig und zart gemischt)
– 200g gehackte Mandeln (oder andere Nüsse)
– 200-300g Honig (je nachdem, wie süß man es mag)
– 4-5 EL Rapsöl
– 2 TL Vanillezucker (am besten selbstgemacht)
– Trockenfrüchte nach Belieben

Zunächst heizt man den Backofen auf 175°C vor und vermengt die Haferflocken und Nüsse in einer großen Schüssel. In einer kleinen Schüssel vermengt man den Honig, das Öl und den Vanillezucker. Es ist wichtig, dass der Honig flüssig ist. Zu meinem selbstgemachten Vanillezucker Rezept geht es hier. Die Flüssigkeit gibt man dann zu dem Haferflocken-Nuss-Mix und vermengt alles mit einem Kochlöffel gut. Dann verteilt man die Masse auf einem Backblech gleichmäßig und backt das ganze im Backofen ca. 20-25 Minuten. Es ist wichtig, dass man ca. alle 5 Minuten das Müsli wendet, damit es nicht auf einer Seite anbrennt. Die letzten 10 Minuten sollte man außerdem lieber aufpassen, dass das Müsli nicht zu dunkel wird, das kann nämlich schnell passieren. Das fertige Müsli hat eine schöne goldbraune Farbe und duftet einfach herrlich nussig.
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Das Blech mit dem Granola dann gut abkühlen lassen, denn erst wenn es richtig erkaltet ist, wird es schön knusprig. Wenn man Trockenfrüchte dazu geben mag, vermengt man sie jetzt mit dem abgekülten Granola. In verschließbare Dosen oder Gläser geben und es hält dann einige Wochen… wenn es bis dahin nicht schon aufgegessen ist ;-) Am liebsten esse ich mein Granola mit Naturjoghurt, Bananen und Blaubeeren. Und in der Erdbeersaison mit frischen Erdbeeren… darauf freue ich mich schon am meisten.
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Ich esse es auch gerne ganz einfach mit Milch oder einfach so, wenn mir nach was knusprigen ist. Als nächstes werde ich es einmal zu Müsliriegeln verwerten, dann aber natürlich mit Schokolade überzogen… ich werde davon berichten ;-)

Granny Square Häkelprojekt

Ich habe ja irgendwie immer so Projekte am Laufen, die ich mal begonnen habe, natürlich top motiviert und dann nach und nach immer mehr von mir verdrängt werden in Vergessenheit geraten. Meistens fallen mir in der Zwischenzeit nämlich wieder 100 andere Dinge ein, die ich dann anfange und wiederrum nur sehr selten zu Ende bringe. Ich muss mich da schon immer sehr anstrengen, alles Angefangene auch mal wirklich abzuschließen. Aber nachdem ich letztes Wochenende endlich den Chevron Quilt vollendet habe (Bilder folgen noch) DARF ich mich jetzt als Belohnung doch wieder einem neuen Projekt widmen, oder?
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Ausprobieren muss ich auch immer alles einmal und so ist jetzt das Häkeln dran. Diese kleinen Granny Squares sieht man ja schon seit längerem mal wieder auf dem ein oder anderem Blog und laut meiner Mutter hatte man das ja alles schon einmal und wenn sie damals nicht alles weggeschmissen hätte… ihr wisst ja sicher ;-) Wer die ganze Sache noch nicht kennt: man häkelt ganz viele dieser kleinen Quadrate und fügt sie letztendlich z.B. zu einem Kissen oder einer Decke zusammen. Ja, ihr könnt raten, für welches ich mich wieder entschieden habe, aber wenigstens nicht mehr in dem Ausmaß wie der Chevron Quilt… eher so als nette Deko für die Couch, das Ding soll ja noch in diesem Jahrzehnt fertig werden.
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Meine Mutter, die Häkelqueen, ist natürlich ganz begeistert, dass Tochter sich jetzt auch an so altmodische Dingen probieren möchte und will nun ganz unbedingt ihren Teil zu diesem neuen Deckenprojekt beitragen. Also schicke ich ihr demnächst die Hälfte der Päckchen Baumwollgarn in den Farben weiß, grau und graublau zu, die ich mir zugelegt habe… und am Ende werden meine verkrüppelten Granny Squares in der Decke zwischen ihren hoffentlich nicht allzu sehr auffallen ;-)
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Ich bin schon gespannt, wie viele Granny Squares es am Ende benötigt, aber ich betrachte das ganz auch ganz entspannt eher als ein kleines Nebenprojekt, an dem man ab und zu mal ganz gemütlich weiterarbeiten kann. Vielleicht häkle ich auch noch ein paar andere Muster, um etwas Abwechslung hineinzubringen, denn insgesamt möchte ich die Decke ganz schlicht in den drei Farben halten. Ich merke inzwischen immerhin schon, wie das Häkeln nach den ersten paar Squares bereits leichter von der Hand geht und auch die Maschen inzwischen etwas gleichmäßiger werden… juchu ;-)
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Weihnachtliches Tupfen-Geschenkpapier

Das schönste an Weihnachten ist für mich das Verschenken… zwar nicht der Geschenke-Einkauf-Stress davor, sondern eher der Akt des Verschenkens an sich. Deshalb mag ich es immer ganz besonders, wenn die Geschenke auch noch schön verpackt sind… so freut sich der Beschenkte doch gleich noch viel mehr.
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Wie bei so gut wie allem mag ich auch Geschenkverpackungen so simpel und mit so wenig Klimbims wie möglich. Schon letztes Jahr packte ich meine Geschenke mit Packpapier ein und für mich ist das eine ganz simple Variante, Geschenke schlicht und chic einzupacken, da so Geschenkbänder, Anhänger und Co besonders schön hervorkommen. Außderm kann man für die Gestaltung beim Packpapier noch selbst etwas Hand anlegen und es so zu etwas ganz besonderem machen.
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Meine Geschenke dürfen sich dieses Jahr nun in einem selbstgestalteten Tupfenpapier verstecken. Hierfür habe ich einfach einen Tupfen-Schwamm genommen und das Papier mit goldener und silberner Acrylfarbe betupft. Wenn man keinen solchen Tupfen-Schwamm zur Hand hat, gehen auch Wattestäbchen oder z.B. der Radiergummi auf einem Bleistift.
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Die Tupfen habe ich ganz willkürlich auf dem Packpapier verteilt und eine halbe Stunde gut antrocknen lassen. In der Zwischenzeit habe ich mich schon einmal an meine Geschenkanhänger gemacht, die auch ganz simpel gehalten sind – Anhänger aus Naturpapier mit weißem Gelstift beschriftet.
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Dann ging es schon ans Verpacken… für das Packpapier empfehle ich, ein Klebeband von guter Qualität zu nehmen, da manche einfach nicht so gut auf dem Papier haften und sich immer wieder lösen. Zum Abschluss noch die Anhänger mit Verpackungsschnur befestigt… fertig ist die selbstgemachte Geschenkverpackung mit gold und silber glänzenden Tupfen :-)
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Milkbox-Adventskalender-DIY

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Ich weiß, für ein Adventskalender DIY bin ich nun wirklich äußerst früh dran… aber zeigen wollte ich mein Projekt trotzdem gerne. Die Verpackungen finde ich außerdem eine super Idee zum Verpacken für kleine Weihnachtsgeschenke, Plätzchen oder Pralinen, also dient dieser Post wohl nun eher der Inspiration für die kommenden Weihnachtsgeschenke. Außer natürlich, jemand benötigt noch unbedingt einen Adventskalender und schafft es noch rechtzeitig, in einer Hauruck Aktion diese 24 süßen Verpackungen zu basteln, zu dekorieren und zu befüllen… Spaß macht dieses Projekt nämlich auf jeden Fall ;-)
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Für diesen Adventskalender habe ich also 24 kleine Boxen gebastelt, die wie kleine Milchtüten aussehen. Dafür habe ich dünnes Tonpapier und allen möglichen weihnachtlichen Dekokrams in einem günstigen Schreibutensiliengeschäft besorgt. Das Tonpapier gibt es in verschiedenen Stärken, ich hab aber eines der dünneren in DIN A4 genommen, damit ich die Vorlage für die Boxen problemlos mit dem Drucker darauf drucken konnte.
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Zum Dekorieren nahm ich Stoffbänder, Holzsterne, Sternaufkleber und Strohanhänger mit. Außerdm nam ich einen Kleberoller mit permanten Kleber mit. Diese Roller sind zum Basteln wirklich ideal, da der Kleber sehr gut haftet und man nicht erst mit Flüssigkleber oder Klebestift herumhantieren muss. Der größte Vorteil ist aber, dass sich mit dem Kleberoller das Papier nicht wellt und man das Papier nicht erst einige Zeit zusammendrücken muss, bis der Kleber getrocknet ist.
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Zum Verschließen der Boxen benötigt man außerdem Verschlussklammern, die man beim Bürobedarf findet. Damit geht das Verschließen am schnellsten, natürlich kann man aber hier auch kreativ sein und sich andere Methoden zum Schließen einfallen lassen.
Für die Deko habe ich Zahlen ausgedruckt und angebracht und dann alle Boxen wild durcheinander nach Belieben mit meinem Material dekoriert. Auch hier kam der Kleberoller wieder zum Einsatz, einige der etwas schwereren Elemente wurden mit Sekundenkleber festgeklebt (mit dem ich mir mal wieder ordentlich die Finger verklebt habe, haha).
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Auf den nächsten Bildern seht ihr eine Rundumansicht der Box. Ich habe mein Papier mit einem Falzbein gefalzt, damit geht es am einfachsten und man bekommt sehr schöne, saubere Kanten. So ein Falzbein findet man auch in Bastelgeschäften.
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Wenn ihr Lust hab, die kleinen Milchboxen nachzubasteln, könnt ihr hier ein PDF mit der druckbaren Bastelvorlage sowie den Zahlen herunterladen. Die Vorlage muss einfach auf das Tonpapier ausgedruckt werden, dann ausgeschnitten werden und an den vorgezeichneten Linien gefalzt werden. An den Stellen, die ich mit den xxx markiert habe, bringt ihr den Kleber an und klebt dann die Box entsprechend zusammen. Dann faltet ihr die Box oben vorsichtig ein und bringt an der oberen Kante mittig ein Loch an (z.B. mit einer Nagelschere oder Locher), durch das ihr die Box dann schließen könnt. Die Zahlen ausschneiden und ebenfalls mit dem Kleberoller anbringen. Dann kommt schon der nächste Teil, nämlich das Dekorieren ;-)
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Befüllt habe ich meine Boxen übrigens mit kleinen Süßigkeiten und Produkten aus dem Drogeriemarkt. Die besonderen Tage, 6 und 24, habe ich mit etwas größeren Geschenken befüllt. Für meine Weihnachtsgeschenke werde ich diese Box noch in einer größeren Variante ausprobieren, damit auch etwas mehr in die Boxen passt… weitere Verpackungsideen werde ich aber dann bis Weihnachten rechtzeitig posten ;-)

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