DIY Projekte 9 Kommentare

Ganz weiche Haut mit selbstgemachten Body Butter Bars

Ich bin ja ein Fan von ausgiebigen Duschen oder Entspannen in warmen Duftbädern mit extra viel Badeschaum. Dazu ein gutes Buch und entspannende Musik – perfekt. Ein neues Produkt darf sich seit kurzem zu meiner täglichen Duschroutine zählen und das tollste – es ist selbst gemacht und noch dazu so einfach herzustellen. Die Rede ist von Body Butter Bars… also Körperlotion in fester Form.
02_body-butter-bars
Anders als flüssige Körperlotion wendet man die Body Butter Bars am Ende des Duschvorgangs noch unter der Dusche an. Man reibt sich damit über die nasse, warme Haut. Durch die Wärme schmilzt die Body Butter auf der Haut und hinterlässt eine ganz dünne Schicht der Lotion und so nach dem Abtrocknen eine super weiche Haut. Das beste – sie besteht aus nur 3 Zutaten: Sheabutter, Kakaobutter und etwas Bienenwachs. In den meisten Körperlotionen ist von Shea Butter z.b. ja nur ein kleiner Teil zu finden… könnt ihr euch also vorstellen, wie toll gepflegt sich die Haut mit einer Lotion anfühlt, die zur Hälfte aus reiner Sheabutter besteht?
03_body-butter-bars

Du brauchst

– 50g Sheabutter
– 50g Kakaobutter (oder Mangobutter)
– 20g weißes Bienenwachs
– Silikonförmchen
Die Zutaten lassen sich online finden, aber auch in gut sortierten Reformhäusern oder Apotheken.

So geht’s

01_ Alle Zutaten zusammen in einem Wasserbad schmelzen. Das Bienenwachs dauert am längsten.
02_ Die flüssige Masse in Silikonförmchen füllen und über Nacht hart werden lassen.
03_ Die fertigen Body Butter Bars aus den Förmchen nehmen und anschließend in einer verschließbaren Dose bei Zimmertemperatur aufbewahren.
01_body-butter-bars
Wie oben schon erwähnt wird die feste Bodylotion am Ende der Dusche über die noch warme, nasse Haut gerieben. Dabei bleibt ein kleiner Teil Lotion auf der Haut, der sie sehr weich und geschmeidig macht. Bitte nicht zu oft oder zu fest über die Haut fahren, da ihr sonst eher zu einem Schneemann werdet, was eher schwer wieder abzubekommen ist (Erfahrungswerte ;-)). Da nur ein kleiner Teil der Lotion bei jeder Anwendung abgegeben wird, halten die Body Butter Bars wirklich ewig. Das Rezept hat mir einen Vorrat von fünf kleinen Stücken gebracht, an dem ich wohl noch so einige Monate meine Freude haben werde. Das bleibt auf jeden Fall nicht meine letzte DIY-Kosmetik, da bin ich nun wirklich auf den Geschmack gekommen :-)

Design & Wordpress 5 Kommentare

{WordPress Notes} 10 praktische Plugins für Blogger

Es ist mal wieder an der Zeit, meine WordPress Posts aufleben zu lassen. WordPress ist ja bekanntlich mein liebstes freies CMS-System, anfangs eine kleine Blog-Software und inzwischen ein starkes CMS, mit dem man auch recht große Website-Projekte umsetzen kann. Meine Posts hier werden sich aber natürlich weiterhin auf Tipps und Tricks für den WordPress Blogger drehen – los geht es mit 10 Plugins, die jedem Blogger das Bloggen ein bisschen leichter machen :)

00_best_wordpress_plugins

downML

Mit diesem Plugin könnt ihr euch eure gesamte Mediathek als .zip Datei herunterladen. Das ist besonders praktsich, um ab und zu ganz einfach ein paar Backups zu machen, aber vor allem bei einem Blogumzug, bei dem die WordPress Importfunktion mal wieder nicht die Mediathek übertragen hat.
> Zum Plugin

Advanced Custom Fields

Dieses Plugin ist etwas für die Theme-Bastler – hiermit kann man ganz einfach weitere Felder zum Post- und Page-Editor hinzufügen und den Inhalt über einen Code im Theme an gewünschter Stelle anzeigen lassen. Es gibt viele vordefinierte Inhaltsfelder zur Auswahl und man kann damit ganz individuelle WordPress Ausgabeanpassungen für sich selbst machen. Mein absolutes Lieblingsplugin!
> Zum Plugin

Intuitive Custom Post Order

Besonders praktisch, wenn man eine individuelle Anordnung seiner Posts haben möchte, statt sie chronologisch zu sortieren (z.B. in Archiven). Per Drag and Drop können im Backend die Posts so angeordnet werden, wie sie dann auf der Oberfläche erscheinen sollen.
> Zum Plugin

Responsive Lightbox

Alle im Blog verlinkten Bilder öffnen sich mit diesem Plugin in einer schicken, vollflächigen Lightbox. Die Bildgröße passt sich hier automatisch an die Größe des Bildschirms bzw. Ausgabegerätes an. Toll für Blogs, die mit vielen Bildern und auch Galerien arbeiten.
> Zum Plugin

Recent Posts Widget Extended

Mit diesem Plugin erweitert sich das Standard Recent Posts Widget um viele Funktionen, die eine individuelle Anpassung des Widgets ermöglichen. Man kann einstellen, aus welcher Kategorie die neuesten Posts gezeigt werden sollen, mit oder ohne Thumbnail, welche Anzahl usw. Ein super hilfreiches Plugin, wenn man mehrere Recent Posts aus bestimmten Kategorien in der Sidebar anzeigen möchte.
> Zum Plugin

Widget Logic

Dies ist wieder eher etwas für die individuelle Theme Anpassung. Widget Logic ermöglicht einem die komplette Kontrolle über die Sidebar – so kann auf ausgewählten Seiten eine andere Sidebar als auf anderen Seiten angezeigt werden. Das kann man natürlich auch über die Templates lösen, die schnellere Lösung und ohne eigene Templates erfolgt über dieses Plugin.
> Zum Plugin

Resize Image After Upload

Wenn man einen WordPress Blog führt, liegt dieser ja auf einem eigenen Webspace. Je größer der Blog wird, desto mehr Speicherplatz wird auf dem Server benötigt. Man sollte deshalb versuchen, die Dateigröße der hochgeladenen Bilder so gering wie möglich zu halten – vor allem auch, um die Ladezeiten für Besucher zu verkleinern. Mit diesem Plugin werden beim Upload Bilder auf eine bestimtme Pixelgröße und Qualität komprimiert, sollten sie größer als ein festgelegter Wert sein. Sehr praktisch für Blogger, die kein Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung haben, um die Bilder herunterzurechnen.
> Zum Plugin

WordPress SEO

Aus all den vielen SEO Plugins ist dies hier mein liebstes – die Einstellungsmöglichkeiten sind toll und das wichtigste: die Suchmaschinenplatzierung verbessert sich hiermit wirklich deutlich!
> Zum Plugin

Codepress Admin Columns

Neben Advanced Custom Fields ist das mein zweitliebstes Plugin. Hiermit kann man sich die Post-Übersicht im Backend ganz individuell anpassen – man kann in der Liste Spalten entfernen, die man nicht möchte oder Spalten mit Inhalten ergänzen, die man zu jedem Post sehen möchte. So zum Beispiel das Beitragsbild oder auch Inhalte der individuellen Felder, die man z.B. über das Advanced Custom Fields generiert hat.
> Zum Plugin

Uji Popup

Ein Plugin, mit den man Lightbox-Popups mit selbst festgelegten Inhalten auf dem Blog zeigen kann. Auch hier sind praktische Einstellungen möglich, wie z.B. ein Autolaunch beim ersten Laden des Blogs für Ankündigungen oder sonstigen Hinweisen für den Besucher.
> Zum Plugin

Rezepte 6 Kommentare

Vanillekuchen im Glas

Neulich haben wir eine Sammelbestellung bei Weck aufgegeben. Mit diesen hübschen Gläsern kann man ja so viel machen, also bestellte ich mir meine Lieblingsform, die Tulpenform. Man sieht die Gläser zur Marmeladenzeit immer mal wieder in Supermärkten, die größte Auswahl und auch den güngstigsten Preis habe ich bisher aber nur im offiziellen Weck-Onlineshop finden können.
Den ersten Einsatz fanden die Gläschen nun für einen Kuchen im Glas. Ich gebe zu, es hat zwei Versuche benötigt, bis das mit dem Einwecken richtig geklappt hat ;-) Aber nun gibt es ein paar Gläschen Kuchen auf Vorrat, der gleich mal zum Geburtstag verschenkt wurde.
Vanillekuchen im Glas
Am längsten haltbar sind ganz einfache Rührkuchen, die sollen so wohl mindestens 6 Monate halten. Auch von über einem Jahr habe ich gelesen. Sobald Obst dazu kommt, verringert sich die Haltbarkeit wohl dementsprechend auf 4-6 Wochen. Gut, ob der Kuchen sich überhaupt solange halten soll weil er mit Sicherheit sowieso vorher aufgegessen wird, ist da sowieso die Frage ;-)
Vanillekuchen im Glas

Du brauchst

– 150g Butter oder Margarine
– 3 Eier
– 150g Zucker
– 175g Mehl
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
– 2 gehäufte TL Backpulver
– 6 Gläser á 200ml

So geht’s

01_ Die Butter oder Margarine bei Zimmertemperatur schmelzen lassen.
02_ Die Butter, den Zucker, Vanillezucker und Eier mit den Mixer auf niedrigster Stufe verrühren.
03_ Das Mehl, Vanillepuddingpulver und Backpulver in eine Schüssel sieben und miteinander vermengen.
04_ Die Mehlmischung zu Teig hinzugeben und mit einem Kochlöffel unterheben. Kurz miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
05_ Die Gläser mit etwas Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. So bleibt der Teig nicht am Glas kleben.
06_ Den Teig in eine Spritztüte füllen und die Gläser bis zur Hälfte mit dem Teig füllen.
07_ Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
08_ Die heißen Gläser aus dem Backofen nehmen und sofort mit dem Deckel verschließen.
09_ Die Gläser auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

Vanillekuchen im Glas
Für den Kuchen im Glas gehen natürlich auch ganz normale Gläser mit Schraubverschluss. Wenn man den Kuchen später einfach aus dem Glas stürzen möchte, sollte man außerdem gerade Gläser verwenden. Bei meiner Form bleibt einem nur, den Kuchen aus dem Glas zu löffeln. Den Teig kann man übrigens noch beliebig mit Schokosplittern oder Obst kombinieren. Statt des Vanillepuddingpulvers geht auch Schokogeschmack oder einfach Kakaopulver für einen Schokokuchen… vielleicht noch mit ein paar weißen Schokostückchen, mhhh.
Vanillekuchen im Glas

Sonstiges 3 Kommentare

{Acryl auf Leinwand} New Beginnings

Es ist schon einige Zeit her, als ich das letzte Mal ein von mir gemaltes Bild gepostet habe. Ich würde ja gerne wieder viel mehr malen, wie früher eben, aber nach einem Arbeitstag fehlt einem doch meistens die Muße dazu, man fühlt sich unkreativ oder der Gedanke an Pinsel waschen und alles wieder aufräumen schreckt einen schon von vornherein ab. Schon allein deswegen wünsche ich mir für später ein Studio, ein Zimmer in dem man einfach ausleben kann und keine Gedanken um “das-muss-ich-alles-wieder-aufräumen” oder “oh-nein-schon-wieder-Farbe-auf-dem-Boden” machen muss.
michaela-bautista-art-new-beginnings-04
Damit das Malen im Alltag nicht mehr zu kurz kommt haben eine Freundin und ich vor längerem ein festes Wochenende beschlossen, an dem wir einfach nur malen und zeichnen, eben all das, für was man sich sonst nie Zeit nimmt. Unser kreatives Wochenende findet normalerweise so alle 6 Wochen statt, mit viel Musik, gutem Essen, chillen, labern während die Farbschichten trocknen und meistens haben wir dann nach einem Wochenende jeder ein, zwei Bilder geschafft.
michaela-bautista-art-new-beginnings-05
Es ist auch immer wieder interessant, weil unsere Maltechniken komplett unterschiedlich sind. Sie kann nur nach konkreten Plan malen während ich mir immer vornehme, nach Plan zu malen, aber nach der Hälfte der Zeit das wieder verwerfe und einfach drauf los male. Malen nach Plan klappt bei mir einfach nicht, ich nehme lieber alles Material in die Hand, auf was ich gerade Lust habe und bringe es auf die Leinwand. Das ist für mich das Befreienste und Schönste an dem ganzen Prozess.
michaela-bautista-art-new-beginnings-03
Herausgekommen ist bei mir das letzte Mal ein Bild mit abstrakten Blümchen. Ich habe dieses Mal ein paar Heavy-Body Acrylfarben eingesetzt, die sind viel deckender als die gängigen Acrylfarben und dadurch sehr viel leuchtender. Auch das Mischen mit anderen Farben erzeugt weiter brilliante Farben, bei den anderen muss man immer aufpassen, dass man am Ende nicht “Matsch” zusammenmischt ;-) Die Heavy-Bodies sind zwar in der Anschaffung sehr viel teurer, aber für am Ende strahlende Bilder eine Investition wert.
michaela-bautista-art-new-beginnings-01
NEW BEGINNINGS
Acryl auf Leinwand · 60x80cm
Juli 2014