DIY projects 4 Kommentare

Briefumschläge aufhübschen

Ich mag es immer wieder, aus den einfachsten Dingen etwas Besonderes zu machen. Und ohne viel Aufwand einfach nach mehr aussehen zu lassen. Eine meiner liebsten Themen, die ich auf Pinterest verfolge, ist alles rund um Gestaltung bzw. Designideen für Einladungskarten, Grußkarten o.ä. Dabei stoße ich immer wieder auf diese tollen bunten Briefumschläge, die auf der Innenseite mit schönen Mustern bedruckt sind.
diy-envelope-lining-1
Gegoogelt habe ich wie ein Weltmeister, wo man denn solche schönen Umschläge produzieren lassen könnte. Gefunden habe ich nicht wirklich etwas, also kam ich zum dem Entschluss, dass die Innenseite für den Umschlag doch eigentlich ganz einfach selber gemacht werden könnte… Scrapbookpapier sei Dank. Also den offenen Umschlag aufgezeichnet, ca. 1cm kleiner ausgeschnitten, mit dem Falzbein gefalzt und in den Umschlag geklebt… tadaa.
diy-envelope-lining-4
Ich habe gleich mehrere Varianten ausprobiert, am liebsten mag ich den pinken Umschlag mit dem gelben Innenmuster. Das kann ich mir auch sehr gut für eine moderne Hochzeitseinladung vorstellen. Wenn ihr solche Umschläge für Einladungen nachmachen möchtet, solltet ihr aber ein eher dünnes Scrapbookpapier verwenden. Sonst passt kaum noch etwas in den Umschlag. Oder einfach selbst ein Muster auf dem Drucker ausdrucken.
diy-envelope-lining-3
diy-envelope-lining-2
Zum Kleben am besten einen Kleberoller mit permanentem Kleber nehmen, die halten einfach am besten und das Papier wellt sich nicht. Den Kleber an den Kanten auftragen, dann vorsichtig in den Umschlag legen und festdrücken.
diy-envelope-lining-5
diy-envelope-lining-x
Mal sehen, was ich mit meinen Umschlägen jetzt so anstelle. Vielleicht pinne ich sie mir auch einfach nur zur Inspiration an die Wand… bis sie irgendwann einmal für einen schönen Brief zum Einsatz kommen dürfen :-)

Sewing 3 Kommentare

Triangle Quilt

Neues Jahr, neuer Quilt… ;-) … oder noch eine DIY-Decke. Inzwischen fragen mich ja schon alle, was ich bitte mit all diesen selbstgemachten Decken machen möchte. Aber das Nähen macht eben so viel Spaß und nachdem ich so viel bei meinem Chevron Quilt gelernt habe (die Bilder kommen noch, sobald ich jemanden finde, der den Quilt mit mir fotografiert… das Teil ist echt riesig), wage ich mich nun voller Motiviation an meinen zweiten Quilt.
triangle-quilt-05
Als ich das letzte Mal in den USA war besuchte ich zum ersten Mal Jo-Ann. Das ist ein Geschäft voller Stoffe, Nähzubehör und sonstigem Bastelbedarf. Die Stoffpreise waren im Vergleich zu unseren deutschen Preisen natürlich ein Witz und die Auswahl an Farben, Mustern, Materialen war wirklich wahnsinnig. Nach ein paar Stündchen verließ in den Laden mit einer prall befüllten Tüte voller wunderschöner Stoffe, von denen ein paar jetzt für diesen neuen Quilt zum Einsatz kommen :-)
triangle-quilt-02
triangle-quilt-04
Beim Nähzubehör nahm ich mir gleich noch eine passende Triangle-Schablone zum Ausschneiden der Teile mit. Ich glaube, ohne einen Rollschneider und so einer Schablone würde man beim Ausschneiden der Teile echt wahnsinnig werden. Ich benötigte rund 250 Dreiecke und dank dieser kleinen Helfer war das alles in gut 2 Stunden erledigt… schon allein der Gedanke, man müsste die Formen erst aufzeichen und dann mit einer Schere ausschneiden… ähh nein, danke.
triangle-quilt-03
Jetzt müssen erst einmal die Dreicke vernäht werden. Ich werde dieses Mal eine einfache Ikea Vliesdecke als Innenfutter nehmen, da habe ich wirklich von meinem Chevron Quilt gelernt. Für den verwendete ich ja ein wirklich dickes Vlies, was das Steppen am Ende wirklich nicht sehr angenehm machte. Und günstiger ist so eine Vliesdecke alle mal. Ich bin noch am Überlegen, ob ich für die Decke noch eine Rückseite nähe oder einfach die Unterseite der Vliesdecke so lasse… mal sehen, was mir letztendlich besser gefällt.
triangle-quilt-01
Mit Sicherheit wird dieses Quiltprojekt nicht gar so aufwendig wie der Chevron Quilt… auch da habe ich dazugelernt, so eine große Decke werde ich so schnell nicht mehr angehen ;-)

Wie ihr seht, hat sich außerdem wieder so einiges am Blogdesign getan. Das muss wohl das erste Mal sein, dass mir der eigene Blog mal so richtig gut gefällt… man ist ja immer so selbstkritisch.

Yummy 11 Kommentare

Homemade Granola

Ich liebe ausgiebig frühstücken… wenn man sich wirklich mal ein, zwei Stunden Zeit zum Essen nimmt und dann den ganzen Tag so satt ist, dass man erst Abends wieder ein leichtes Hungergefühl verspürt. Während der Schulzeit habe ich gar nicht gefrühstückt und mir das erst im Arbeitsleben so langsam angewöhnt. Unter der Woche hat man ja leider nicht so wirklich Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, je einfacher und schneller desto besser.
homemade-granola-1
Mein absolut liebstes Frühstück erfüllt genau das: frisches Obst mit Joghurt und Müsli. Ist in 5 Minuten zubereitet und man kann es super nebenbei am Rechner essen, während man so langsam durch seine Mails im Postfach stöbert. Dazu am liebsten noch ein Glas frisch gespresster Orangensaft, Smoothie oder auch ein warmer Früchtetee und der Hunger ist bis zum Mittag erst mal gestillt. Ich erfreue mich ja an allem, was man in irgendeiner Weise selber machen kann und so probierte ich jetzt mein erstes Granola Rezept aus. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich jetzt nie wieder das fertig abgepackte im Supermarkt kaufe, denn es ist so simpel herzustellen, ohne komische Geschmacksverstärker oder verstecktem Zucker.
homemade-granola-3
Ich denke, es ist ein ganz gutes Grundrezept, das man selbst mit weiteren Zutaten kombinieren kann, wie man es am liebsten möchte. Man kann es süß oder weniger süß machen, die Nüsse variieren oder auch noch Kerne dazugeben. Wie man sein Müsli eben am liebsten mag.

Homemade Granola

– 500g Haferflocken (kernig und zart gemischt)
– 200g gehackte Mandeln (oder andere Nüsse)
– 200-300g Honig (je nachdem, wie süß man es mag)
– 4-5 EL Rapsöl
– 2 TL Vanillezucker (am besten selbstgemacht)
– Trockenfrüchte nach Belieben

Zunächst heizt man den Backofen auf 175°C vor und vermengt die Haferflocken und Nüsse in einer großen Schüssel. In einer kleinen Schüssel vermengt man den Honig, das Öl und den Vanillezucker. Es ist wichtig, dass der Honig flüssig ist. Zu meinem selbstgemachten Vanillezucker Rezept geht es hier. Die Flüssigkeit gibt man dann zu dem Haferflocken-Nuss-Mix und vermengt alles mit einem Kochlöffel gut. Dann verteilt man die Masse auf einem Backblech gleichmäßig und backt das ganze im Backofen ca. 20-25 Minuten. Es ist wichtig, dass man ca. alle 5 Minuten das Müsli wendet, damit es nicht auf einer Seite anbrennt. Die letzten 10 Minuten sollte man außerdem lieber aufpassen, dass das Müsli nicht zu dunkel wird, das kann nämlich schnell passieren. Das fertige Müsli hat eine schöne goldbraune Farbe und duftet einfach herrlich nussig.
homemade-granola-4
Das Blech mit dem Granola dann gut abkühlen lassen, denn erst wenn es richtig erkaltet ist, wird es schön knusprig. Wenn man Trockenfrüchte dazu geben mag, vermengt man sie jetzt mit dem abgekülten Granola. In verschließbare Dosen oder Gläser geben und es hält dann einige Wochen… wenn es bis dahin nicht schon aufgegessen ist ;-) Am liebsten esse ich mein Granola mit Naturjoghurt, Bananen und Blaubeeren. Und in der Erdbeersaison mit frischen Erdbeeren… darauf freue ich mich schon am meisten.
homemade-granola-2
Ich esse es auch gerne ganz einfach mit Milch oder einfach so, wenn mir nach was knusprigen ist. Als nächstes werde ich es einmal zu Müsliriegeln verwerten, dann aber natürlich mit Schokolade überzogen… ich werde davon berichten ;-)

DIY projects 4 Kommentare

Granny Square Häkelprojekt

Ich habe ja irgendwie immer so Projekte am Laufen, die ich mal begonnen habe, natürlich top motiviert und dann nach und nach immer mehr von mir verdrängt werden in Vergessenheit geraten. Meistens fallen mir in der Zwischenzeit nämlich wieder 100 andere Dinge ein, die ich dann anfange und wiederrum nur sehr selten zu Ende bringe. Ich muss mich da schon immer sehr anstrengen, alles Angefangene auch mal wirklich abzuschließen. Aber nachdem ich letztes Wochenende endlich den Chevron Quilt vollendet habe (Bilder folgen noch) DARF ich mich jetzt als Belohnung doch wieder einem neuen Projekt widmen, oder?
grannysquare-0
Ausprobieren muss ich auch immer alles einmal und so ist jetzt das Häkeln dran. Diese kleinen Granny Squares sieht man ja schon seit längerem mal wieder auf dem ein oder anderem Blog und laut meiner Mutter hatte man das ja alles schon einmal und wenn sie damals nicht alles weggeschmissen hätte… ihr wisst ja sicher ;-) Wer die ganze Sache noch nicht kennt: man häkelt ganz viele dieser kleinen Quadrate und fügt sie letztendlich z.B. zu einem Kissen oder einer Decke zusammen. Ja, ihr könnt raten, für welches ich mich wieder entschieden habe, aber wenigstens nicht mehr in dem Ausmaß wie der Chevron Quilt… eher so als nette Deko für die Couch, das Ding soll ja noch in diesem Jahrzehnt fertig werden.
grannysquare-3
grannysquare-4
Meine Mutter, die Häkelqueen, ist natürlich ganz begeistert, dass Tochter sich jetzt auch an so altmodische Dingen probieren möchte und will nun ganz unbedingt ihren Teil zu diesem neuen Deckenprojekt beitragen. Also schicke ich ihr demnächst die Hälfte der Päckchen Baumwollgarn in den Farben weiß, grau und graublau zu, die ich mir zugelegt habe… und am Ende werden meine verkrüppelten Granny Squares in der Decke zwischen ihren hoffentlich nicht allzu sehr auffallen ;-)
grannysquare-1
Ich bin schon gespannt, wie viele Granny Squares es am Ende benötigt, aber ich betrachte das ganz auch ganz entspannt eher als ein kleines Nebenprojekt, an dem man ab und zu mal ganz gemütlich weiterarbeiten kann. Vielleicht häkle ich auch noch ein paar andere Muster, um etwas Abwechslung hineinzubringen, denn insgesamt möchte ich die Decke ganz schlicht in den drei Farben halten. Ich merke inzwischen immerhin schon, wie das Häkeln nach den ersten paar Squares bereits leichter von der Hand geht und auch die Maschen inzwischen etwas gleichmäßiger werden… juchu ;-)
grannysquare-2