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{Wohninspiration} Sternengirlande zum Selberbasteln

Heute habe ich mal wieder eine kleine Wohn- bzw. Dekoidee. Sterne sind ja im Moment so ein Trend, genauso wie schwarz-weiß-grau Deko oder einfach alles ganz reduziert. Mir gefällt das total gut, habe ich früher am liebsten alle Wände in irgendwelchen Knallfarben gestrichen, hätte ich sie jetzt lieber einfach weiß, gepaart mit schwarzen Möbeln, Typoplakaten und hier und da ein paar Farbtupfern. Gut, man kann deswegen jetzt ja nicht alles neu kaufen, aber ein bisschen kann man die Trends ja doch in seinen eigenen vier Wänden integrieren.
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Diese hübsche Sternengirlande ist genau das richtige Projekt für einen verregneten Nachmittag am Wochenende. Was man dazu benötigt, hat man wahrscheinlich schon irgendwo zu Hause herumliegen. Man muss aus den Sternen übrigens nicht umbedingt eine Girlande machen, als Dekoelement in Regalen oder auch an der Wand angebracht machen sie sich auch sehr gut.
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Ich bastelte aus meinen Sternen jedoch eine Girlande, die nun den Vorhang im Wohnzimmer ziert. Neben Schwarz malte ich meine Sterne in einem dunklem Goldton an. Ich finde, das lässt sie noch ein wenig “gebraucht” aussehen, wozu auch die Paketschnur ihren Teil beiträgt.
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Du brauchst

– Karton, z.B. von Cornflakesverpackungen o.ä.
– Acrylfarbe in schwarz und gold, Pinsel
– Paketschnur

So geht’s

01_ Drucke dir die Sternenvorlage aus. Du kannst die Sterne dann ausschneiden und als Schablone für den Karton verwenden. Wenn dein Drucker es zulässt, kannst du die Vorlage auch gleich auf Karton oder auch auf Scrapbookpapier ausdrucken.

02_ Schneide die Sterne aus und übertrage sie auf den Karton. Lege entlang der gestrichelten Linie ein Lineal an und fahre mit der Schere leicht daran entlang, um eine Falzlinie zu schaffen.

03_ Entlang der Falzlinien kannst du den Stern nun falten: An den langen Spitzen jeweils nach oben und an den Innenspitzen nach unten.

04_ Mit Acrylfarbe dann die Sterne in 2-3 Schichten anmalen. Mit dem Trocknen der Farbe wird der Karton nun auch hart.

05_ Mit einer Nagelschere stichst du an den Sternen an zwei gegenüberliegenden Stellen ein kleines Loch hinein. Hier wird die Paketschnur durchgefädelt.

06_ Schneide ein Stück Paketschnur ab und führe sie jeweils von der Vorderseite des Sternes durch das Loch. Auf der Rückseite knotest du einen kleinen Knoten und schneidest den überstehenden Faden ab. Mit allen Sternen wiederholen, bis eine Girlande mit einigen Sternen entsteht.

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Um die Sterne noch etwas “shabby” aussehen zu lassen, kann man die Kanten auch mit etwas Sandpapier bearbeiten. Hier aber aufpassen, dass der Karton nicht allzu sehr kaputt geht.
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Unten könnt ihr euch die Sternenvorlage zum Ausdrucken herunterladen. Einfach das Bild anklicken und das PDF auf eurem Rechner abspeichern. Wenn ihr die Girlande nachbastelt oder andere tolle Ideen mit den Sternen umsetzt, dann teilt doch ein Bild davon mit mir auf Instagram :-)
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Frozen Yogurt Bites

Eine süße Abkühlung können wir an heißen Sommertagen ja alle gut gebrauchen. Damit das nicht immer mit demselben Eisbecher endet, habe ich mich an ein paar gesündere Frozen Yogurt Bites gemacht. Man kann sie super mit verschiedenen Früchten variieren und – für die nicht doch so gesunde Variante – in Kombination mit Vanille- oder Joghurteis einfach ein Traum.
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Du brauchst

– eine Eiswürfelform
– einen Becher Vanillejoghurt (oder ein anderer Geschmack)
– etwas Obst, ich nahm Erdbeeren, Heidelbeeren und Bananen

So gehts

01_ Das Obst klein würfeln und die Eiswürfelform jeweils mit ein paar Stückchen befüllen.
02_ Den Joghurt in der Form verteilen. Die Form ein wenig schütteln, so dass der Joghurt bis nach unten fließt.
03_ Die Form für 2-3 Stunden in das Gefrierfach stellen, dann die FroYo Stücke vorsichtig aus der Form klopfen, fertig :-)

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Jetzt müssen wir nur noch warten, dass die heißen Sommertage zu uns zurückkommen und wir uns mit unseren FroYo Stückchen in den Schatten verdrücken können. Gefrorene Banane schmeckt mir übrigens super, da muss ich unbedingt noch ein paar weitere Rezepte ausprobieren :-)
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{Bodensee Kurztrip} Auf der Blumeninsel Mainau

Anfang des Monats waren wir für ein paar Tage am Bodensee. War eher eine spontante Entscheidung, eigentlich waren ein paar Tage Paris oder London geplant, aber die Last-Minute-Angebote waren nicht so überzeugend. So also ein Kurztrip im eigenem Land. Ich muss sagen, ich war schon sehr überrascht, so schön hatte ich mir die Gegend nicht vorgestellt.

Unser Hotel war in Lindau, von wo wir an einem Tag eine Fahrradtour bis Friedrichshafen hinlegten (und mich danach der Sonnenbrand meines Lebens zierte), am zweiten Tag die Pfahlbauten in Unteruhdlingen besichtigten und am letzten Tag vor der Heimreise die Blumeninsel Mainau besuchten. Sollte es mal wieder in die Gegend gehen, dann auf jeden Fall ein paar Tage mehr, denn es gibt so viel zu entdecken und erleben, dass 3 Tage dafür wirklich viel zu wenig sind.
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Zur Insel fuhren wir von Meersburg aus mit der Fähre. Die Fahrt dauerte rund 20 Minuten, das Wetter sah zu diesem Zeitpunkt noch nicht so prickelnd aus, aber auf der Insel angekommen brach die Wolkendecke dann auf und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite.
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Wie der Name schon erahnen lässt: Mainau ist eine Insel, die komplett mit Blumen sowie Pflanzen aller Arten beplanzt ist. Im Prinzip ein großer botanischer Garten mit vielen Außenanlagen, einigen Gewächshäusern und sogar einem Palmenhaus. Ich stand auch mal neben einem Mammutbaum, wie zuletzt im Yosemite Nationalpark. Es gibt viele heimische und europäische Pflanzen, aber auch exotische Arten zu entdecken. Die hab ich ja immer am liebsten.
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Neben dem Schloss befindet sich auf der Insel auch noch ein Schmetterlingshaus. Das empfand ich als absolutes Highlight, viele tropische Arten an Schmetterlingen flattern an einem frei herum und es gibt natürlich auch einige farbenfrohe Pflanzen im Haus zu entdecken.
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Leider hatten wir bei unserem Besuch gerade die Tulpensaison verpasst. Die Beete waren schon abgeblüht und wurden bereits neu bepflanzt. Schade, denn Tulpen sind meine Lieblingsblumen und ein großes Meer an bunten Tulpen hätte ich nur zu gerne gesehen.
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Sehr viel Zeit verbrachten wir natürlich im Schmetterlingshaus. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, den Schmetterlingen mit der Kamera zu folgen, um so endlich mal ein gutes Bild von ihnen zu bekommen. Gar nicht so einfach. Einige Arten konnten wir leider nicht vor die Kamera bekommen, die waren wirklich sehr flink.
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Am meisten hat es mir dieser Schmetterling mit seinen durchsichtigen Flügen angetan. Ist die Natur nicht einfach immer wieder faszinierend? Gerade wegen der durchsichtigen Flügel war es besonders schwer, ein scharfes Bild von ihm hinzubekommen. Diese Schmetterlingsart heißt übrigens Greta (in diesem Fall mit Nachnamen Morgane ;-)).
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Besonders hübsch auch dieser schwarz-weiße Falter, der sich “weiße Baumnymphe” nennt. Im Kontrast zu den knalligen, tropischen Blüten rundherum einfach toll.

Auf dem Rückweg zur Fähre knipsten wir noch ein paar Blümchen. Besonders angetan haben es uns diese schwarz aussehenden Stiefmütterchen, einfach mal was anderes. Vor allem im Kontrast mit ein paar weißen Blumen… auf jeden Fall eine tolle Inspiration für den (zukünftigen) eigenen Garten ;-)
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Die gezeigten Fotos hat übrigens alle mein Mann gemacht, ich will mich hier ja jetzt nicht fremden Federn schmücken ;-) Ein paar davon würden sich sicher toll auf ein paar großformatigen Ausdrucken machen. Besonders die magentafarbenen Blümchen würden einen tollen Farbtupfer auf der Wand geben <3

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Noch so ein Triangle Quilt

Für meine Mutter stand dieses Jahr ein runder Geburtstag und noch dazu ein Umzug an. Die große Feier dazu sollte im Juni stattfinden. Als Geschenk fiel mir natürlich sofort ein Quilt für’s Wohnzimmer ein. So kaufte ich also zwei Monate vorher die Stoffe, Garn und das Vlies, um dann schön gemütlich die Arbeit am Quilt zu beginnen. Aus gemütlich wurde natürlich nichts, plötzlich war die Feier nur noch eine Woche weg und die Checkliste der bisherigen Arbeit: Stoffteile ausschneiden – done. Wuhu.
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Was ich bei diesem Quiltprojekt gelernt habe: Einen Triangle Quilt nach dieser Methode zu nähen ist viel einfacher und vor allem genauer. Arbeitszeit für so ein Teil beträgt rund 10-12 Stunden. Ich werde ab jetzt keine Rückseiten mehr nähen, so ein Kuschelvlies ist doch viel schöner. Und weniger Arbeit. Und: kaufe niemals mehr billiges Nähgarn aus dem 1-Euro laden, wenn du beim Steppen nicht alle gefühlte 10 cm den Faden neu aufspannen willst.
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Ich muss sagen, aus den bisherigen Quilts ist dieser mein absoluter Favorit. Ich hätte ihn am liebsten selbst behalten ;-) Ich liebe die Farbkombi und die zufällig angeordneten Dreieicke, ohne einem bestimmten Muster zu folgen. Das Binding gefällt mir dieses Mal besonders gut, es besteht aus den übrig gebliebenen Stoffresten. Und ich habe es wie im letzten Beitrag erwähnt nur einseitig mit der Maschine und auf der anderen mit der Hand angenäht.
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Der Quilt umfasst eine Größe von rund 1,80m x 1,50m, die Steppnähte habe ich dieses Mal mit rotem Garn genäht. Im Nachhinein gefällt mir das nicht mehr so gut, da werde ich in Zukunft doch lieber Weiß oder einfach ein passendes neutrales Garn wählen. Mein Tag brachte ich dieses Mal auf der Vorderseite statt bisher immer auf der Rückseite an, so macht es doch gleich noch ein wenig mehr her.
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Ich habe bereits gemerkt, dass mir dieser Quilt um einiges schneller von der Hand ging. Und dass er vor allem genauer und sauberer genäht ist. Man lernt doch wirklich schnell. Ein paar Tipps kann ich deshalb bereits geben, die wirklich einen Unterschied machen:

– Bügeln – auch wenn es ätzend ist. Aber wenn es an das Zusammennähen der Teile geht wird das Muster einfach am saubersten, wenn alle Nahtzugaben sowie auch die Teile an sich glatt ausgebügelt sind. Auch wichtig: überstehende Nahtzugaben abschneiden.

– Stoffe vorwaschen? Ich mache es eigentlich nicht. Aber bei rotem Stoff werde ich das in Zukunft einplanen, denn er färbte beim Bügeln wahnsinnig auf das Bügeleisen ab. Ich hatte echt Bedenken, nach dem Waschgang des fertigen Quilts ein rosanes Etwas in den Händen zu halten. Aber dank 5 Farbfangtüchern und “Handwäsche”-Waschgang ging alles gut.
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– Investition in gutes Nähgarn. Bei dem Arbeitsaufwand ärgert man sich nur, wenn man sich ständig mit einem reißenden Faden herumärgern darf und so jede Menge Zeit verplempert.

– Stoffe: Ich verwende nur reine Baumwollstoffe, die dehnen sich beim Nähen nicht zu stark, vor allem, wenn man gegen den Fadenlauf nähen muss.

– Und das Wichtigste: Pausen machen. Irgendwann wird man einfach ungeduldig und die Arbeit damit immer ungenauer. Am Ende ärgert man sich dann nur, so einen Quilt macht man ja schließlich, um etwas Schönes und Individuelles für lange Zeit zu haben :-)
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Einige Stoffteile habe ich noch übrig, daraus wird nun noch ein Kissenbezug. Vielleicht auch noch ein Kosmetiktäschchen, mal sehen. Vom Quilten werde ich jetzt zumindest erst mal eine Pause nehmen und mich an ein paar andere Projekte wie Handtaschen und Co wagen. Decken hat man ja irgendwann mal echt genügend ;-)