Mini Polaroid Magneten

Diese kleinen DIY-Magneten von Ambrosia Girl standen schon sehr lange auf meiner To-Do-Liste und an diesem kleinen verlängertem Wochenende war nun auch endlich mal Zeit dafür :-) Manchmal macht man beim Stöbern im Baumarkt in der 1€-Ecke auch mal richtig gute Entdeckungen, denn für diese Magneten habe ich einfach zwei dieser flachen Fotomagneten gekauft und umfunktioniert. War günstig und erfüllte den Zweck bestens.
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Für meine Magneten habe ich kunterbunt meine Lieblingsbilder gewählt, die sich in den letzten Jahren so angesammelt hatten. Instagram-Schnappschüsse machen sich aber auch sicher auch sehr gut dafür. Da hat man dank der Filter gleich noch ein wenig Retro-Effekt.

Meine Mini-Magneten haben eine Größe von knapp 2,5cm x 3cm, eine PDF-Vorlage zum Download gibt es hier. Neben der Magnetfolie oder auch Magnetband braucht ihr einen Drucker, einen Cutter, Kleber sowie Lineal und Schneidbrett. Wenn ihr keine dieser günstigen Magnetfolien findet, kann man sie auch neu im Bastelladen kaufen oder die ausgeschnittenen Bilder einfach auf etwas dickeren Karton kleben und auf der Rückseite die kleinen flachen, runden Magneten aufkleben.
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Meine Magneten habe ich erst einmal von der ursprünglichen Foto-Beklebung befreit. Ganz abzulösen ging es leider nicht, aber am Ende hatte ich dann eine raue Papieroberfläche, die gar nicht mal so schlecht war, denn so haften die Bilder nach dem Aufkleben letztendlich besser.
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Dann habe ich meine Bilder in meiner Vorlage eingepflegt und auf 10x15cm glänzenden Fotopapier ausgedruckt. Die Vorlage ist übrigens genau auf diese Größe angepasst.
Auf die Magneten habe ich dann die Größen eingezeichnet und mit dem Cutter ausgeschnitten. Da vorsichtig sein, da der Magnet doch recht dick ist. Am einfachsten geht es, wenn man einen Schnitt setzt, den Magnet an der Schnittkante entlang einknickt, denn dann kann man ihn so gut wie auseinanderbrechen.
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Meine Bilder habe ich ebenfalls mit dem Cutter entlang der Schnittmarken ausgeschnitten. Das geht ein bisschen einfacher ;-) Die Magneten habe ich dann auf der rauen Oberseite großzügig mit Klebestift eingeschmiert und meine ausgeschnitten Bilder darauf platziert und ein paar Stunden gut trocknen lassen… fertig :-)
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Das wird bestimmt nicht mein letztes Set an Mini Polaroid Magneten sein, ich kann sie mir nämlich auch als Geschenkidee super vorstellen. Als nächstes werde ich eine Variante für eine Pinnwand ausprobieren, statt des Magneten werde ich einfach eine flache Pinnnadel auf die Rückseite kleben… ich werde berichten ;-)
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Connecting Dots – Das neue Lovenotes

Es ist soweit – das neue Design für Lovenotes ist online. Vieles hat sich hier und da geändert, vieles wurde neu sortiert oder auch aussortiert. Wenn man nun doch schon einige Jahre einen Blog führt, sammelt sich so einiges an, das einfach mal ausgemistet und neu organisiert werden muss. Neben der optischen Änderung (ja, natürlich Türkis ;-)) könnt ihr auch inhaltlich einige Neuerungen entdecken, z.B. in der Sidebar:
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Hier gibt es neue Navigationspunkte, über die ihr mehr über Lovenotes erfahren und ab sofort auch Fragen stellen könnt. Außerdem werde ich hier meine eigenen Projekte mehr in den Vordergrund bringen. Ich denke, dass sich in diesem neuen Bereich einiges tun wird und immer mal wieder neue Punkte dazukommen. Außerdem werde ich in Zukunft auch aktuelle Projekte oder Aktionen durch kleine Banner präsenter machen.
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Ganz neue sind auch die Kategorie-Archive. Alle Beiträge einer Kategorie können jetzt mit einem kurzen Vorschaubild angesehen werden, so kann man viel leichter bestimmte Beiträge wiederfinden oder ganz allgemein die Inhalte schneller erfassen, ohne sich erst durch die vielen Seiten klicken zu müssen.
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Und last but not least werden nun unter allen Beiträgen die passenden, ähnlichen Posts angezeigt. Das macht das Durchstöbern des Inhalts gleich noch mal interessanter und auch einfacher.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr euch mal durchklickt und euch die Zeit nehmt, ein kleines Feedback abzugeben. Meine To-Do-Liste für kommende Beiträge quillt auf jeden Fall über und auch wenn ich dem Sommer mit einem weinenden Auge hinterhersehe freue ich mich doch, jetzt endlich wieder mehr Zeit dem Blog widmen zu können :-)

Das Quilt Projekt {p.03}

Die Oberseite des Quilts ist fertig, yay :-) Dafür, dass ich seit Anfang August daran arbeite, bin ich doch ganz zufrieden, wie schnell die Oberseite nun doch fertig geworden ist. Die meiste Zeit habe ich an den Wochenenden daran weitergearbeitet, manchmal auch am Abend nach der Arbeit ein oder zwei Stunden. Was das Nähen angeht, habe ich mit diesem Projekt schon so einiges dazugelernt und weiß schon, was ich das nächste Mal unbedingt anders machen sollte. Gedanklich bin ich nämlich schon wieder bei meinem nächsten Quilt… typisch für mich, ich muss mich immer zusammenreißen, das eine erst mal fertig zu machen bevor ich mit dem nächsten beginne…
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Nachdem die Teile alle ausgeschnitten waren, musste man sie in der selben Reihenfolge zu je sechs Stapel aufteilen. Die galt es dann zusammenzunähen, so dass am Ende sechs Bahnen der aneinander genähten Teile entstanden. Wenn man diese aneinander legte, ergaben die bereits das Chevron Muster… eben nur in sehr breiter Ausführung. Es kam dann der nächste Schritt, den ich an der ganzen Sache bisher am wenigsten mochte: Bügeln. Die sechs Bahnen sollten nun jeweils geteilt werden, so dass man letztendlich 12 schmalere Bahnen hat. Damit man nicht schief schneidet, muss der Stoff glatt sein und gerade liegen, daher mussten bei den sechs Bahnen alle Nahtzugaben auseinandergebügelt werden… uah. Damit war ich einen ganzen Sonntag Nachmittag beschäftigt.
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Danach ging es dann ans Teilen der Bahnen. Bei der ersten Bahn ist das erst mal richtig schief gelaufen, daher wird der Quilt jetzt nicht mehr ganz so breit… ;-) Zum Glück ist mir das aber gleich bei der ersten Bahn passiert, so dass ich beim Schneiden der restlichen dann alles richtig gemacht habe. Wieder etwas gelernt.
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Als Nächstes durften die Teile dann endlich miteinander vernäht werden. Zwischen jeder Bahn musste noch ein weißer Streifen genäht werden… trotzdem hat das einige Zeit beansprucht, denn es war gar nicht so einfach, dass Zick-Zack-Muster gleichmäßig hinzubekommen. Spätestens ab dem Punkt wusste ich dann, warum in der Anleitung mehrmals erwähnt wird, dass genaues Nähen und Schneiden das A und O für das Muster wären.
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Manchmal habe ich wohl doch nicht die exakt gleiche Nahtzugabe genäht, wie an anderen Stellen, daher war ich erst mal leicht enttäuscht, dass beim ersten Zusammennähen das Muster nicht exakt aufeinander passte. Also, alles wieder aufgetrennt… beim zweiten Zusammennähen habe ich es dann aber so gemacht, dass zumindest in der Mitte das Muster sehr exakt ist, da man es da am meisten bemerkt. Nach oben und unten hin ist das Muster nicht ganz so perfekt, teilweise etwas verschoben, aber da die Oberseite schließlich eh einmal umschlagen wird und die Unterseite sowieso über dem Bett hängt, kann ich damit leben. Und beim nächsten Mal weiß ich es dann besser ;-)
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Das gute Stück durfte an Ende noch einmal gut durchgebügelt werden und es wird nun schön zusammengefaltet erst mal in Ruhe gelassen… jetzt heißt es, die Rückseite der Decke zu nähen. Die wird aber ganz einfach, wahrscheinlich nur eine durchgehende mittelgraue Fläche… Vielleicht bringe ich hier und da noch etwas von den Resten des Chevron Musters ein, die beim Schneiden übrig geblieben ist. Mal sehen… Und wenn das erledigt ist, kommt der wohl aufwendigste Teil, nämlich das Versteppen mit dem Vlies. Hier gehe ich im Moment nämlich noch davon aus, dass ich das mit Hand machen muss, da das Vlies relativ dick ist. Aber vielleicht liege ich falsch und es schafft die Nähmaschine doch, wir werden sehen…
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Auf meinem Instagram halte ich die Fortschritte auch fest. Einige Schnappschüsse seht ihr oben… mein Instagramprofil findet ihr hier.

Zwischenstand

Fortschritt_ Schritt 4/7 erledigt
Zeitlicher Aufwand_ 15 Arbeitsstunden

Super saftiges Vollkornbrot ohne Kneten

Schon öfter habe ich mich am Brotbacken versucht, was immer mal mehr oder mal weniger gelang. Ich hasse nämlich nichts mehr, als Teig zu kneten *uahhh*. Daher kam mir dieses Rezept bei Chefkoch gerade recht, versprach es doch ein superschnelles Brot und das auch noch Kneten. Und was soll ich sagen, dieses Brot backe ich mir nun seit Wochen jeden Sonntag frisch und daher möchte ich es euch auf keinen Fall vorenthalten.
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Die Zutatenliste ist überschaubar, ich weiß sie inzwischen auch schon auswendig. Ich lege das Brot immer in meine Brotschale, die man verschließen kann und es hält sich so wunderbar bis zum nächsten Wochenende, wird nicht trocken und schmeckt noch immer frisch. Mit dem Mehl und auch den Körnern kann man nach Belieben variieren, so habe ich schon alles von Vollkorn-Weizenmehl zu Roggenmehl, von Walnüssen, Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen durchprobiert. Alle Brote haben wunderbar funktioniert, alle waren superlecker. Meine liebste Variante ist die mit Dinkel-Vollkornmehl und setzt sich wie folgt zusammen:

Du brauchst:

- 500g Dinkel-Vollkornmehl
- 500ml lauwarmes Wasser
- 1 Tütchen Trockenhefe
- 150g Körnermix
- 2 TL Salz
- 2 EL Essig, z.B. Balsamico

So geht’s:

01_ Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
02_ Zu dem lauwarmen Wasser die Trockenhefe geben und ca. 5 Minuten gehen lassen.
03_ Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen.
04_ Den Essig zu der Hefe-Wasserlösung geben und kurz verrühren. Zu den trockenen Zutaten schütten.
05_ Mit einem Handrührgerät mit Knethaken die Zutaten verühren, bis ein recht flüssiger, klebriger Teig entsteht.
06_ Den Teig in die Kastenform geben und bei ca. 200 Grad Umluft ca. 60 Minuten im Backofen backen (Stäbchenprobe). Der Backofen muss nicht vorgeheizt werden.
07_ Danach das Brot aus der Form nehmen und ca. 20-30 Minuten auskühlen lassen.

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Der Brotteig ist im noch ungebackenen Zustand sehr flüssig und am Anfang war ich doch skeptisch, ob das wirklich so klappt wie beschrieben. Nach gut 30 Minuten in der Röhre geht der Teig dann aber richtig schön auf und die ganze Küche riecht nach frischem Brot… mhhhhhhhhh. Die simpelsten Dinge sind doch irgendwie immer die besten!

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