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Den Sommer festhalten – Buchstaben Bilder mit getrockneten Blüten

Ja, ich kann es auch nicht glauben, aber irgendwie bewegen wir uns schon wieder ins letzte Quartal des Jahres und der Herbst ist da. Ich möchte noch nicht daran denken, dass auch das wie im Flug vorbeigehen wird und man bald wieder jeden Morgen ein bisschen früher zum Schneeschippen aufstehen muss… uahh. Damit ich in der kalten Zeit dann wenigstens ein paar Überbleibsel des Sommers habe, bastelte ich mir aus ein paar getrockneten Blüten Bilder mit Buchstaben, die zusammen das Wort “Home” lesen.
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Die Bilder zieren nun mein Mal- und Basteleck und bringen einen schönen Flecken Farbe an die weiße Wand. Irgendwann werde ich mir noch 4 Bilderrahmen besorgen und die Bilder darin anbringen. Ich denke, eingerahmt mit einen Passepartout werden die Blumenbuchstaben gleich noch etwas hochwertiger wirken und die doch empfindlichen Blüten sind so gleich noch schön geschützt.
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Die Bilder sind ganz einfach nachzumachen, alles was ihr dafür zunächst braucht, sind ein paar Blütenblätter, die ihr trocknen müsst. Je nachdem wie lange euer Wort wird, braucht ihr davon natürlich mehr oder weniger. Ihr solltet möglichst kleine Blüten trocknen, aus den größeren kann man schwer Buchstaben formen bzw. man müsste die einzelnen Blätter wohl dafür abpflücken. Zum Trocknen nehmt ihr euch ein dickes Buch und schlagt weit hinten eine Seite auf, legt es auf der rechten Seite mit einem Blatt Küchenrolle aus und belegt diese Seite mit den Blüten. Zwischen den Blüten natürlich ein wenig Abstand lassen und am besten mit dem Kopf nach unten auflegen.
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Wenn die Seite voll ist, ein weiteres Blatt Küchenrolle vorsichtig über die Blüten legen, dann einige Buchseiten darüber klappen und das Buch weiter so mit den Blütenblättern füllen, bis keine mehr übrig sind. Ich habe übrigens auch ein paar grüne Blätter von Büschen getrocknet, die eignet sich gut zum Befüllen der Buchstaben und bringen noch ein wenig Kontrast hinein. Das Buch dann zur Seite legen und noch einige Bücher darüber stapeln, so dass zum Pressen noch ein wenig mehr Gewicht wirkt. Dann heißt es leider geduldig sein, denn die Blüten sollten mindestens eine Woche trocknen.
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Die getrockneten Blüten legt ihr dann auf einem Bogen Aquarellpapier oder Karton zu einem Buchstaben auf. Wenn euch der Buchstabe so gefällt, drückt ihr die Blüten mit ein paar Klecksen Bastelkleber fest. Das macht das lose Aufhängen der Bögen an der Wand, so wie ich es im Moment gemacht habe, natürlich etwas einfacher ;-) Ich habe meine übrigens mit etwas Washi Tape angebracht. Super einfach und sieht so hübsch aus.
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So, dann geht mal schnell in den Garten und pflückt euch ein paar Blümchen, bevor sie jetzt bald welk werden. Am besten pflückt ihr euch eine schöne Auswahl, denn manche Farben werden beim Trocknen nämlich leider braun und bleiben nicht farbig. Das war bei mir vor allem mit roten Blüten so.

Ein kleines Makeover erhielt auch der Blog wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, back to the roots mit Türkis ;-) Ich habe die Inhalte hier und da ein wenig angepasst, ich hoffe euch gefällts. Die liebe Anne feiert übrigens ihren 9. Bloggeburtstag mit einem Neustart, zu dem ich das Logo und Blogdesign beigetragen habe. Schaut doch mal vorbei, es gibt zur Feier auch ein tolles Gewinnspiel zum Mitmachen.

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Ganz weiche Haut mit selbstgemachten Body Butter Bars

Ich bin ja ein Fan von ausgiebigen Duschen oder Entspannen in warmen Duftbädern mit extra viel Badeschaum. Dazu ein gutes Buch und entspannende Musik – perfekt. Ein neues Produkt darf sich seit kurzem zu meiner täglichen Duschroutine zählen und das tollste – es ist selbst gemacht und noch dazu so einfach herzustellen. Die Rede ist von Body Butter Bars… also Körperlotion in fester Form.
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Anders als flüssige Körperlotion wendet man die Body Butter Bars am Ende des Duschvorgangs noch unter der Dusche an. Man reibt sich damit über die nasse, warme Haut. Durch die Wärme schmilzt die Body Butter auf der Haut und hinterlässt eine ganz dünne Schicht der Lotion und so nach dem Abtrocknen eine super weiche Haut. Das beste – sie besteht aus nur 3 Zutaten: Sheabutter, Kakaobutter und etwas Bienenwachs. In den meisten Körperlotionen ist von Shea Butter z.b. ja nur ein kleiner Teil zu finden… könnt ihr euch also vorstellen, wie toll gepflegt sich die Haut mit einer Lotion anfühlt, die zur Hälfte aus reiner Sheabutter besteht?
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Du brauchst

– 50g Sheabutter
– 50g Kakaobutter (oder Mangobutter)
– 20g weißes Bienenwachs
– Silikonförmchen
Die Zutaten lassen sich online finden, aber auch in gut sortierten Reformhäusern oder Apotheken.

So geht’s

01_ Alle Zutaten zusammen in einem Wasserbad schmelzen. Das Bienenwachs dauert am längsten.
02_ Die flüssige Masse in Silikonförmchen füllen und über Nacht hart werden lassen.
03_ Die fertigen Body Butter Bars aus den Förmchen nehmen und anschließend in einer verschließbaren Dose bei Zimmertemperatur aufbewahren.
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Wie oben schon erwähnt wird die feste Bodylotion am Ende der Dusche über die noch warme, nasse Haut gerieben. Dabei bleibt ein kleiner Teil Lotion auf der Haut, der sie sehr weich und geschmeidig macht. Bitte nicht zu oft oder zu fest über die Haut fahren, da ihr sonst eher zu einem Schneemann werdet, was eher schwer wieder abzubekommen ist (Erfahrungswerte ;-)). Da nur ein kleiner Teil der Lotion bei jeder Anwendung abgegeben wird, halten die Body Butter Bars wirklich ewig. Das Rezept hat mir einen Vorrat von fünf kleinen Stücken gebracht, an dem ich wohl noch so einige Monate meine Freude haben werde. Das bleibt auf jeden Fall nicht meine letzte DIY-Kosmetik, da bin ich nun wirklich auf den Geschmack gekommen :-)

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{WordPress Notes} 10 praktische Plugins für Blogger

Es ist mal wieder an der Zeit, meine WordPress Posts aufleben zu lassen. WordPress ist ja bekanntlich mein liebstes freies CMS-System, anfangs eine kleine Blog-Software und inzwischen ein starkes CMS, mit dem man auch recht große Website-Projekte umsetzen kann. Meine Posts hier werden sich aber natürlich weiterhin auf Tipps und Tricks für den WordPress Blogger drehen – los geht es mit 10 Plugins, die jedem Blogger das Bloggen ein bisschen leichter machen :)

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Mit diesem Plugin könnt ihr euch eure gesamte Mediathek als .zip Datei herunterladen. Das ist besonders praktsich, um ab und zu ganz einfach ein paar Backups zu machen, aber vor allem bei einem Blogumzug, bei dem die WordPress Importfunktion mal wieder nicht die Mediathek übertragen hat.
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Advanced Custom Fields

Dieses Plugin ist etwas für die Theme-Bastler – hiermit kann man ganz einfach weitere Felder zum Post- und Page-Editor hinzufügen und den Inhalt über einen Code im Theme an gewünschter Stelle anzeigen lassen. Es gibt viele vordefinierte Inhaltsfelder zur Auswahl und man kann damit ganz individuelle WordPress Ausgabeanpassungen für sich selbst machen. Mein absolutes Lieblingsplugin!
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Intuitive Custom Post Order

Besonders praktisch, wenn man eine individuelle Anordnung seiner Posts haben möchte, statt sie chronologisch zu sortieren (z.B. in Archiven). Per Drag and Drop können im Backend die Posts so angeordnet werden, wie sie dann auf der Oberfläche erscheinen sollen.
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Responsive Lightbox

Alle im Blog verlinkten Bilder öffnen sich mit diesem Plugin in einer schicken, vollflächigen Lightbox. Die Bildgröße passt sich hier automatisch an die Größe des Bildschirms bzw. Ausgabegerätes an. Toll für Blogs, die mit vielen Bildern und auch Galerien arbeiten.
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Recent Posts Widget Extended

Mit diesem Plugin erweitert sich das Standard Recent Posts Widget um viele Funktionen, die eine individuelle Anpassung des Widgets ermöglichen. Man kann einstellen, aus welcher Kategorie die neuesten Posts gezeigt werden sollen, mit oder ohne Thumbnail, welche Anzahl usw. Ein super hilfreiches Plugin, wenn man mehrere Recent Posts aus bestimmten Kategorien in der Sidebar anzeigen möchte.
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Widget Logic

Dies ist wieder eher etwas für die individuelle Theme Anpassung. Widget Logic ermöglicht einem die komplette Kontrolle über die Sidebar – so kann auf ausgewählten Seiten eine andere Sidebar als auf anderen Seiten angezeigt werden. Das kann man natürlich auch über die Templates lösen, die schnellere Lösung und ohne eigene Templates erfolgt über dieses Plugin.
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Resize Image After Upload

Wenn man einen WordPress Blog führt, liegt dieser ja auf einem eigenen Webspace. Je größer der Blog wird, desto mehr Speicherplatz wird auf dem Server benötigt. Man sollte deshalb versuchen, die Dateigröße der hochgeladenen Bilder so gering wie möglich zu halten – vor allem auch, um die Ladezeiten für Besucher zu verkleinern. Mit diesem Plugin werden beim Upload Bilder auf eine bestimtme Pixelgröße und Qualität komprimiert, sollten sie größer als ein festgelegter Wert sein. Sehr praktisch für Blogger, die kein Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung haben, um die Bilder herunterzurechnen.
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WordPress SEO

Aus all den vielen SEO Plugins ist dies hier mein liebstes – die Einstellungsmöglichkeiten sind toll und das wichtigste: die Suchmaschinenplatzierung verbessert sich hiermit wirklich deutlich!
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Codepress Admin Columns

Neben Advanced Custom Fields ist das mein zweitliebstes Plugin. Hiermit kann man sich die Post-Übersicht im Backend ganz individuell anpassen – man kann in der Liste Spalten entfernen, die man nicht möchte oder Spalten mit Inhalten ergänzen, die man zu jedem Post sehen möchte. So zum Beispiel das Beitragsbild oder auch Inhalte der individuellen Felder, die man z.B. über das Advanced Custom Fields generiert hat.
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Uji Popup

Ein Plugin, mit den man Lightbox-Popups mit selbst festgelegten Inhalten auf dem Blog zeigen kann. Auch hier sind praktische Einstellungen möglich, wie z.B. ein Autolaunch beim ersten Laden des Blogs für Ankündigungen oder sonstigen Hinweisen für den Besucher.
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Yummy 6 Kommentare

Vanillekuchen im Glas

Neulich haben wir eine Sammelbestellung bei Weck aufgegeben. Mit diesen hübschen Gläsern kann man ja so viel machen, also bestellte ich mir meine Lieblingsform, die Tulpenform. Man sieht die Gläser zur Marmeladenzeit immer mal wieder in Supermärkten, die größte Auswahl und auch den güngstigsten Preis habe ich bisher aber nur im offiziellen Weck-Onlineshop finden können.
Den ersten Einsatz fanden die Gläschen nun für einen Kuchen im Glas. Ich gebe zu, es hat zwei Versuche benötigt, bis das mit dem Einwecken richtig geklappt hat ;-) Aber nun gibt es ein paar Gläschen Kuchen auf Vorrat, der gleich mal zum Geburtstag verschenkt wurde.
Vanillekuchen im Glas
Am längsten haltbar sind ganz einfache Rührkuchen, die sollen so wohl mindestens 6 Monate halten. Auch von über einem Jahr habe ich gelesen. Sobald Obst dazu kommt, verringert sich die Haltbarkeit wohl dementsprechend auf 4-6 Wochen. Gut, ob der Kuchen sich überhaupt solange halten soll weil er mit Sicherheit sowieso vorher aufgegessen wird, ist da sowieso die Frage ;-)
Vanillekuchen im Glas

Du brauchst

– 150g Butter oder Margarine
– 3 Eier
– 150g Zucker
– 175g Mehl
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
– 2 gehäufte TL Backpulver
– 6 Gläser á 200ml

So geht’s

01_ Die Butter oder Margarine bei Zimmertemperatur schmelzen lassen.
02_ Die Butter, den Zucker, Vanillezucker und Eier mit den Mixer auf niedrigster Stufe verrühren.
03_ Das Mehl, Vanillepuddingpulver und Backpulver in eine Schüssel sieben und miteinander vermengen.
04_ Die Mehlmischung zu Teig hinzugeben und mit einem Kochlöffel unterheben. Kurz miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
05_ Die Gläser mit etwas Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben. So bleibt der Teig nicht am Glas kleben.
06_ Den Teig in eine Spritztüte füllen und die Gläser bis zur Hälfte mit dem Teig füllen.
07_ Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 25-30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.
08_ Die heißen Gläser aus dem Backofen nehmen und sofort mit dem Deckel verschließen.
09_ Die Gläser auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

Vanillekuchen im Glas
Für den Kuchen im Glas gehen natürlich auch ganz normale Gläser mit Schraubverschluss. Wenn man den Kuchen später einfach aus dem Glas stürzen möchte, sollte man außerdem gerade Gläser verwenden. Bei meiner Form bleibt einem nur, den Kuchen aus dem Glas zu löffeln. Den Teig kann man übrigens noch beliebig mit Schokosplittern oder Obst kombinieren. Statt des Vanillepuddingpulvers geht auch Schokogeschmack oder einfach Kakaopulver für einen Schokokuchen… vielleicht noch mit ein paar weißen Schokostückchen, mhhh.
Vanillekuchen im Glas