Noch so ein Triangle Quilt

Für meine Mutter stand dieses Jahr ein runder Geburtstag und noch dazu ein Umzug an. Die große Feier dazu sollte im Juni stattfinden. Als Geschenk fiel mir natürlich sofort ein Quilt für’s Wohnzimmer ein. So kaufte ich also zwei Monate vorher die Stoffe, Garn und das Vlies, um dann schön gemütlich die Arbeit am Quilt zu beginnen. Aus gemütlich wurde natürlich nichts, plötzlich war die Feier nur noch eine Woche weg und die Checkliste der bisherigen Arbeit: Stoffteile ausschneiden – done. Wuhu.
04_triangle-square-quilt
Was ich bei diesem Quiltprojekt gelernt habe: Einen Triangle Quilt nach dieser Methode zu nähen ist viel einfacher und vor allem genauer. Arbeitszeit für so ein Teil beträgt rund 10-12 Stunden. Ich werde ab jetzt keine Rückseiten mehr nähen, so ein Kuschelvlies ist doch viel schöner. Und weniger Arbeit. Und: kaufe niemals mehr billiges Nähgarn aus dem 1-Euro laden, wenn du beim Steppen nicht alle gefühlte 10 cm den Faden neu aufspannen willst.
07_triangle-square-quilt
02_triangle-square-quilt
Ich muss sagen, aus den bisherigen Quilts ist dieser mein absoluter Favorit. Ich hätte ihn am liebsten selbst behalten ;-) Ich liebe die Farbkombi und die zufällig angeordneten Dreieicke, ohne einem bestimmten Muster zu folgen. Das Binding gefällt mir dieses Mal besonders gut, es besteht aus den übrig gebliebenen Stoffresten. Und ich habe es wie im letzten Beitrag erwähnt nur einseitig mit der Maschine und auf der anderen mit der Hand angenäht.
09_triangle-square-quilt
08_triangle-square-quilt
Der Quilt umfasst eine Größe von rund 1,80m x 1,50m, die Steppnähte habe ich dieses Mal mit rotem Garn genäht. Im Nachhinein gefällt mir das nicht mehr so gut, da werde ich in Zukunft doch lieber Weiß oder einfach ein passendes neutrales Garn wählen. Mein Tag brachte ich dieses Mal auf der Vorderseite statt bisher immer auf der Rückseite an, so macht es doch gleich noch ein wenig mehr her.
06_triangle-square-quilt
01_triangle-square-quilt
Ich habe bereits gemerkt, dass mir dieser Quilt um einiges schneller von der Hand ging. Und dass er vor allem genauer und sauberer genäht ist. Man lernt doch wirklich schnell. Ein paar Tipps kann ich deshalb bereits geben, die wirklich einen Unterschied machen:

– Bügeln – auch wenn es ätzend ist. Aber wenn es an das Zusammennähen der Teile geht wird das Muster einfach am saubersten, wenn alle Nahtzugaben sowie auch die Teile an sich glatt ausgebügelt sind. Auch wichtig: überstehende Nahtzugaben abschneiden.

– Stoffe vorwaschen? Ich mache es eigentlich nicht. Aber bei rotem Stoff werde ich das in Zukunft einplanen, denn er färbte beim Bügeln wahnsinnig auf das Bügeleisen ab. Ich hatte echt Bedenken, nach dem Waschgang des fertigen Quilts ein rosanes Etwas in den Händen zu halten. Aber dank 5 Farbfangtüchern und “Handwäsche”-Waschgang ging alles gut.
05_triangle-square-quilt
03_triangle-square-quilt
– Investition in gutes Nähgarn. Bei dem Arbeitsaufwand ärgert man sich nur, wenn man sich ständig mit einem reißenden Faden herumärgern darf und so jede Menge Zeit verplempert.

– Stoffe: Ich verwende nur reine Baumwollstoffe, die dehnen sich beim Nähen nicht zu stark, vor allem, wenn man gegen den Fadenlauf nähen muss.

– Und das Wichtigste: Pausen machen. Irgendwann wird man einfach ungeduldig und die Arbeit damit immer ungenauer. Am Ende ärgert man sich dann nur, so einen Quilt macht man ja schließlich, um etwas Schönes und Individuelles für lange Zeit zu haben :-)
10_triangle-square-quilt
Einige Stoffteile habe ich noch übrig, daraus wird nun noch ein Kissenbezug. Vielleicht auch noch ein Kosmetiktäschchen, mal sehen. Vom Quilten werde ich jetzt zumindest erst mal eine Pause nehmen und mich an ein paar andere Projekte wie Handtaschen und Co wagen. Decken hat man ja irgendwann mal echt genügend ;-)

Coole DIY Notebooks

Bei meinem letzten Boesner-Besuch sind mir diese tollen Buchstabenschablonen aufgefallen. Ich wusste zwar noch nicht wirklich, was ich damit anstellen könnte, aber sie sind einfach mal mit in den Einkaufswagen gewandert. Kann man ja immer mal brauchen, sowas. Den ersten Einsatz fanden sie nun für ein paar selbstgemachte Notizbücher.
03_diy-stencil-notebook
Von der letzten Packpapierrolle hatte ich noch das Innenpapier übrig, so ein ganz dünner Karton. Ich mochte die Struktur so gerne und ich dachte, dass es sich gut in Kombination mit den aufgezeichneten Buchstaben mit der Schablone machen würde. Ich skizzierte also die Größe für einen DIN A5-Umschlag (also DIN A4 geöffnet) für ein Notizbuch auf und malte dann mit der Schablone ein paar meiner Lieblingszitate hinein.
00_diy-stencil-notebook
01_diy-stencil-notebook
Verwendet habe ich dazu einen dünnen schwaren Fineliner für die Umrisse. Manche Buchstaben habe ich am Ende noch mit einem dicken, schwarzen Filzstift ausgemalt. Wenn man es etwas ordentlicher mag, sollte man vorher wohl ein paar Linien zur Orientierung mit Bleibstift vorzeichnen, aber ich fand, das nicht allzu perfekte passte gut zu dem Papier.
02_diy-stencil-notebook
Die fertigen Umschläge habe ich dann in der Mitte gefaltet und ein paar gefaltete DIN A4 Blätter hineingelegt, gebunden dann ganz einfach mit der Nähmaschine. Kann man natürlich auch mit der Hand machen oder auch einfach klammern.
04_diy-stencil-notebook
So sind ganz schnell ein paar neue Notizheftchen fertig geworden, die jetzt mit Rezepten, Blogideen oder Skizzen gefüllt werden dürfen. Mal sehen für was die Schablonen sonst noch so taugen, ich hätte zumindest noch Lust, ein paar Geschirrtücher o.ä. damit zu bemalen ;-)
05_diy-stencil-notebook

Homemade Summer Lemonade <3

Für die Abkühlung an heißen Sommertagen mag ich am liebsten alles, was irgendwie fruchtig ist. Wassermelone, frisches Obst, ein kühles Glas Limonade. Selbstgemacht schmeckt so eine erfrischende Limo gleich noch viel besser und was am wichtigsten ist: sie besteht nur aus drei Zutaten, ohne komische Zusatzstoffe. Die Limonade ist schnell und einfach hergestellt und eignet sich daher auch für ein mal etwas anderes Mitbringsel zur nächsten Grill-, WM-, Geburtstags- oder was auch immer Party ;-) Los geht’s…
00_summer-homemade-lemonade

Du brauchst für 1 Liter Limonade

– 1 Liter Wasser
– 100g Zucker
– 150ml frisch gepressten Zitronensaft (3-4 Zitronen)

So geht’s

– In einem kleinen Topf 250ml Wasser mit dem Zucker unter Rühren aufkochen, so dass der Zucker sich komplett auflöst
– Mit einer Saftpresse die Zitronen auspressen und in eine Glaskaraffe o.ä. giesen. Wer mag, kann auch noch das Fruchtfleisch der Zitronen dazugeben, macht die Limonade aber etwas bitterer
– Zum Schluss den abgekühlten Zuckersirup sowie das restliche Wasser in die Glaskaraffe geben und alles gut mit einem Löffel verrühren
– Gekühlt schmeckt die Limonade am besten, daher in Gläsern mit ein paar Eiswürfel servieren und genießen :)

01_summer-homemade-lemonade

Der fertige Triangle Quilt

… und wieder wurde ein Quiltprojekt zu Ende gebracht. Ich muss schon sagen, obwohl dies erst mein zweiter Quilt war, ging es für meine Anfängerkentnisse doch recht schnell, diese Decke fertigzustellen. Perfekt ist sie nicht, aber auch hier habe ich wieder einiges dazugelernt, z.B. dass man immer auf genügend Nahtzugabe achten sollte. An manchen Stellen war ich da nicht so genau und dort hat sich der Quilt nach dem Waschen leider etwas aufgetrennt. Gut, sehe wahrscheinlich eh nur ich, aber trotzdem ärgerlich.
01_triangle-quilt
Auch die Tutorials, wie man die Dreiecksspitzen genau aufeinander näht, hätte ich mir wohl einmal vorher ansehen sollen und nicht erst am Ende ;-) All das konnte ich aber wenigstens gleich bei meinem dritten Quilt umsetzen, der dafür umso besser geworden ist… learning by doing eben. Bilder folgen ;-)
05_triangle-quilt
Auch für das Einfassen des Saums bzw. des “Bindings” habe ich dazugelernt. Bei diesem Quilt habe ich das Binding komplett mit der Maschine angenäht, habe aber feststellen müssen, dass mir das so gar nicht gefällt. Da muss man schon wirklich sehr genau arbeiten, damit das schön aussieht. Ich werde nun dabei bleiben, das Binding nur auf einer Seite mit der Maschine anzubringen und auf der Rückseite dann mit der Hand zu vernähen. Ist zwar mehr Arbeit, aber dafür habe ich am Ende mehr Freude daran… hier werden ein paar Beispiele für das Binding gezeigt.
03_triangle-quilt
07_triangle-quilt
Als Futter habe ich eine günstige Vliesdecke aus dem 1-Euro-Shop geholt. Beim nächsten IKEA-Besuch werde ich mich mit diesen Decken mal ausrüsten müssen, die eignen sich wirklich wunderbar dafür und erfüllen denselben Zweck, wie das teuer zu kaufende Futter im Nähbedarf. Für die Rückseite der Decke habe ich denselben grauen Stoff wie von den Dreiecken auf der Vorderseite vollflächig vernäht. Da ich noch einige Dreiecke übrig hatte, habe ich einen Streifen damit auch noch auf der Rückseite angebracht.
02_triangle-quilt
Zum Steppen bzw. Quilten habe ich Garn in derselben Farbe wie das Orange und Blau aus den Dreiecken gekauft. Ich habe es ganz einfach (und schnell) gehalten, indem ich einfach gerade Linien entlang an den Dreiecken genäht habe. Ging ganz einfach und dank des dünnen Vlies hat die Maschine auch nicht so abgespackt wie bei dem Chevron Quilt, für den ich ja ein richtig dickes Vlies gewählt hatte und (auch nie wieder tun werde ;-)).
06_triangle-quilt
04_triangle-quilt
Mein Label durfte natürlich auch nicht fehlen, man ist ja schließlich schon etwas stolz auf die viele Arbeit, die man sich mit so einem Projekt mal wieder gemacht hat ;-) Die fertige Decke hat übrigens eine Größe von ca. 1,80 x 1,50m und eignet sich perfekt als Überwurf für das Bett und als zweite Kuscheldecke für kalte Nächte.
08_triangle-quilt

Seite 3 von 2812345...1020...Letzte »