Sommer im Glas – Marmelade zum Selbermachen

Der Sommer ist da und solange das noch so bleibt, sollten wir die schönste Jahreszeit natürlich ausgiebig genießen. Festgehalten habe ich einen Teil davon dieses Jahr eingemacht als Marmelade. Mit Orangen, Nektarinen und Aprikosen mal etwas ganz anderes als die typische Erdbeermarmelade (die natürlich trotzdem die Allerbeste ist), schön fruchtig und dennoch nicht allzu süß. Bei den Nektarinen und Aprikosen sollte man darauf achten, dass sie schön reif und süß sind, sonst wird die Marmelade zu bitter. Wer es allgemein etwas süßer mag, sollte dann gleich zum 1:1 Gelierzucker greifen und die Mengenangaben dementsprechend anpassen.
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Du brauchst

– Ein paar Einmachgläser
– Saftpresse
– Mixer
– 500g Gelierzucker 2:1
– 500ml frisch gepressten Orangensaft
– 250g reife Aprikosen
– 250g reife Nektarinen

So geht’s

01_ Die Aprikosen und Nektarinen waschen, entsteinen und in grobe Würfel schneiden.
02_ Beides dann in einem Mixer pürieren, bis keine großen Stückchen mehr übrig sind.
03_ Den Saft frischer Orangen auspressen und zum Topf geben.
04_ Den Gelierzucker untermengen, alles einmal gut verühren.
05_ Den Topf erhitzen, bis die Marmelade gut 2 Minuten köchelt. Dabei mit einem Kochlöffel rühren, da die Masse sehr schaumig wird.
06_ Die heiße Marmelade in die Einmachgläser abfüllen, fest verschrauben, umdrehen und auf die Deckel stellen.
07_ Die Marmelade so für einige Stunden fest werden lassen, fertig :)

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Meine Gläser habe ich gleich mit einem Stoffstück und bestempelten Anhänger verschönert, so machen sie sich gleich als ein Mitbringsel oder Mal-So-Geschenk super. Ich werde meine Marmeladen als Geschenk für die Weihnachtszeit aufheben, über so ein Stückchen Sommer freut sich dann bestimmt jeder in der kalten Jahreszeit. Ach ja, am liebsten esse ich meine Marmelade übrigens auf einem frisch gebackenen Brötchen (natürlich die obere Hälfte) mit etwas Frischkäse… und ihr so?
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{Wohninspiration} Sternengirlande zum Selberbasteln

Heute habe ich mal wieder eine kleine Wohn- bzw. Dekoidee. Sterne sind ja im Moment so ein Trend, genauso wie schwarz-weiß-grau Deko oder einfach alles ganz reduziert. Mir gefällt das total gut, habe ich früher am liebsten alle Wände in irgendwelchen Knallfarben gestrichen, hätte ich sie jetzt lieber einfach weiß, gepaart mit schwarzen Möbeln, Typoplakaten und hier und da ein paar Farbtupfern. Gut, man kann deswegen jetzt ja nicht alles neu kaufen, aber ein bisschen kann man die Trends ja doch in seinen eigenen vier Wänden integrieren.
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Diese hübsche Sternengirlande ist genau das richtige Projekt für einen verregneten Nachmittag am Wochenende. Was man dazu benötigt, hat man wahrscheinlich schon irgendwo zu Hause herumliegen. Man muss aus den Sternen übrigens nicht umbedingt eine Girlande machen, als Dekoelement in Regalen oder auch an der Wand angebracht machen sie sich auch sehr gut.
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Ich bastelte aus meinen Sternen jedoch eine Girlande, die nun den Vorhang im Wohnzimmer ziert. Neben Schwarz malte ich meine Sterne in einem dunklem Goldton an. Ich finde, das lässt sie noch ein wenig “gebraucht” aussehen, wozu auch die Paketschnur ihren Teil beiträgt.
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Du brauchst

– Karton, z.B. von Cornflakesverpackungen o.ä.
– Acrylfarbe in schwarz und gold, Pinsel
– Paketschnur

So geht’s

01_ Drucke dir die Sternenvorlage aus. Du kannst die Sterne dann ausschneiden und als Schablone für den Karton verwenden. Wenn dein Drucker es zulässt, kannst du die Vorlage auch gleich auf Karton oder auch auf Scrapbookpapier ausdrucken.

02_ Schneide die Sterne aus und übertrage sie auf den Karton. Lege entlang der gestrichelten Linie ein Lineal an und fahre mit der Schere leicht daran entlang, um eine Falzlinie zu schaffen.

03_ Entlang der Falzlinien kannst du den Stern nun falten: An den langen Spitzen jeweils nach oben und an den Innenspitzen nach unten.

04_ Mit Acrylfarbe dann die Sterne in 2-3 Schichten anmalen. Mit dem Trocknen der Farbe wird der Karton nun auch hart.

05_ Mit einer Nagelschere stichst du an den Sternen an zwei gegenüberliegenden Stellen ein kleines Loch hinein. Hier wird die Paketschnur durchgefädelt.

06_ Schneide ein Stück Paketschnur ab und führe sie jeweils von der Vorderseite des Sternes durch das Loch. Auf der Rückseite knotest du einen kleinen Knoten und schneidest den überstehenden Faden ab. Mit allen Sternen wiederholen, bis eine Girlande mit einigen Sternen entsteht.

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Um die Sterne noch etwas “shabby” aussehen zu lassen, kann man die Kanten auch mit etwas Sandpapier bearbeiten. Hier aber aufpassen, dass der Karton nicht allzu sehr kaputt geht.
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Unten könnt ihr euch die Sternenvorlage zum Ausdrucken herunterladen. Einfach das Bild anklicken und das PDF auf eurem Rechner abspeichern. Wenn ihr die Girlande nachbastelt oder andere tolle Ideen mit den Sternen umsetzt, dann teilt doch ein Bild davon mit mir auf Instagram :-)
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Frozen Yogurt Bites

Eine süße Abkühlung können wir an heißen Sommertagen ja alle gut gebrauchen. Damit das nicht immer mit demselben Eisbecher endet, habe ich mich an ein paar gesündere Frozen Yogurt Bites gemacht. Man kann sie super mit verschiedenen Früchten variieren und – für die nicht doch so gesunde Variante – in Kombination mit Vanille- oder Joghurteis einfach ein Traum.
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Du brauchst

– eine Eiswürfelform
– einen Becher Vanillejoghurt (oder ein anderer Geschmack)
– etwas Obst, ich nahm Erdbeeren, Heidelbeeren und Bananen

So gehts

01_ Das Obst klein würfeln und die Eiswürfelform jeweils mit ein paar Stückchen befüllen.
02_ Den Joghurt in der Form verteilen. Die Form ein wenig schütteln, so dass der Joghurt bis nach unten fließt.
03_ Die Form für 2-3 Stunden in das Gefrierfach stellen, dann die FroYo Stücke vorsichtig aus der Form klopfen, fertig :-)

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Jetzt müssen wir nur noch warten, dass die heißen Sommertage zu uns zurückkommen und wir uns mit unseren FroYo Stückchen in den Schatten verdrücken können. Gefrorene Banane schmeckt mir übrigens super, da muss ich unbedingt noch ein paar weitere Rezepte ausprobieren :-)
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{Bodensee Kurztrip} Auf der Blumeninsel Mainau

Anfang des Monats waren wir für ein paar Tage am Bodensee. War eher eine spontante Entscheidung, eigentlich waren ein paar Tage Paris oder London geplant, aber die Last-Minute-Angebote waren nicht so überzeugend. So also ein Kurztrip im eigenem Land. Ich muss sagen, ich war schon sehr überrascht, so schön hatte ich mir die Gegend nicht vorgestellt.

Unser Hotel war in Lindau, von wo wir an einem Tag eine Fahrradtour bis Friedrichshafen hinlegten (und mich danach der Sonnenbrand meines Lebens zierte), am zweiten Tag die Pfahlbauten in Unteruhdlingen besichtigten und am letzten Tag vor der Heimreise die Blumeninsel Mainau besuchten. Sollte es mal wieder in die Gegend gehen, dann auf jeden Fall ein paar Tage mehr, denn es gibt so viel zu entdecken und erleben, dass 3 Tage dafür wirklich viel zu wenig sind.
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Zur Insel fuhren wir von Meersburg aus mit der Fähre. Die Fahrt dauerte rund 20 Minuten, das Wetter sah zu diesem Zeitpunkt noch nicht so prickelnd aus, aber auf der Insel angekommen brach die Wolkendecke dann auf und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite.
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Wie der Name schon erahnen lässt: Mainau ist eine Insel, die komplett mit Blumen sowie Pflanzen aller Arten beplanzt ist. Im Prinzip ein großer botanischer Garten mit vielen Außenanlagen, einigen Gewächshäusern und sogar einem Palmenhaus. Ich stand auch mal neben einem Mammutbaum, wie zuletzt im Yosemite Nationalpark. Es gibt viele heimische und europäische Pflanzen, aber auch exotische Arten zu entdecken. Die hab ich ja immer am liebsten.
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Neben dem Schloss befindet sich auf der Insel auch noch ein Schmetterlingshaus. Das empfand ich als absolutes Highlight, viele tropische Arten an Schmetterlingen flattern an einem frei herum und es gibt natürlich auch einige farbenfrohe Pflanzen im Haus zu entdecken.
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Leider hatten wir bei unserem Besuch gerade die Tulpensaison verpasst. Die Beete waren schon abgeblüht und wurden bereits neu bepflanzt. Schade, denn Tulpen sind meine Lieblingsblumen und ein großes Meer an bunten Tulpen hätte ich nur zu gerne gesehen.
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Sehr viel Zeit verbrachten wir natürlich im Schmetterlingshaus. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, den Schmetterlingen mit der Kamera zu folgen, um so endlich mal ein gutes Bild von ihnen zu bekommen. Gar nicht so einfach. Einige Arten konnten wir leider nicht vor die Kamera bekommen, die waren wirklich sehr flink.
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Am meisten hat es mir dieser Schmetterling mit seinen durchsichtigen Flügen angetan. Ist die Natur nicht einfach immer wieder faszinierend? Gerade wegen der durchsichtigen Flügel war es besonders schwer, ein scharfes Bild von ihm hinzubekommen. Diese Schmetterlingsart heißt übrigens Greta (in diesem Fall mit Nachnamen Morgane ;-)).
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Besonders hübsch auch dieser schwarz-weiße Falter, der sich “weiße Baumnymphe” nennt. Im Kontrast zu den knalligen, tropischen Blüten rundherum einfach toll.

Auf dem Rückweg zur Fähre knipsten wir noch ein paar Blümchen. Besonders angetan haben es uns diese schwarz aussehenden Stiefmütterchen, einfach mal was anderes. Vor allem im Kontrast mit ein paar weißen Blumen… auf jeden Fall eine tolle Inspiration für den (zukünftigen) eigenen Garten ;-)
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Die gezeigten Fotos hat übrigens alle mein Mann gemacht, ich will mich hier ja jetzt nicht fremden Federn schmücken ;-) Ein paar davon würden sich sicher toll auf ein paar großformatigen Ausdrucken machen. Besonders die magentafarbenen Blümchen würden einen tollen Farbtupfer auf der Wand geben <3

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