Meine täglichen Design Tools

In meinem täglichen Grafik- und Designalltag haben sich inzwischen so einige Tools angehäuft, ohne die ich nicht mehr auskommen könnte. Teilweise erleichtern sie die Arbeit so sehr, dass ich schon Angst habe, dass diese tollen Tools eines Tages einfach von der Bildfläche verschwinden ;-) … Nun, das passiert hoffentlich nicht so schnell und bis dahin werde ich ab sofort hin und wieder einige meiner Lieblingstools mit euch teilen… die Blogger unter euch werden für einige sicher auch gut Verwendung finden. Und die ein oder anderen Grafiker entdecken so vielleicht noch etwas Neues :-)

01 Screenfly ist sicherlich das Tool, welches ich täglich am meisten in Verwendung habe. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man vor Screenfly ordentlich Webseiten bauen konnte… vor allem in Zeiten des Responsive Designs ist es eine so, so tolle Hilfe. Würde dieses Tool irgendwann kostenpflichtig werden, es wäre auf meiner Must-Have-Liste ganz oben. Kurz erklärt kann man über Screenfly seine Websites in allen möglichen Bildschirmauflösungen testen. Gut, es stimmt nicht immer ganz genau, da die meisten User noch irgendwelche Leisten oder Toolbars in Verwendung haben, die noch ein wenig Pixel verbrauchen. Aber es ist eine tolle Orientierung und gibt außerdem einen guten Überblick über die diversen Bildschirmgrößen, die heutzutage gängig sind. Screenfly kann ich wirklch nur empfehlen und wer es mal ausprobieren möchte, hier entlang.

02 WhatFont Tool ist ein Browser-Plugin, das ich erst vor einiger Zeit entdeckte… und inzwischen so stark in meinen täglichen Arbeitsalltag integriert ist, dass auch das nicht mehr wegzudenken wäre. Surft ihr oft auf Internetseiten und euch gefallen die verwenden Schriften so gut, dass ihr sie unbedingt auch für eure eigene Website verwenden wollt? Mit diesem tollen Plugin muss man nun nicht mehr erst im Quelltext den Stylesheet ausfindig machen und diesen nach den Schriften durchforsten… nein, man aktiviert einfach das Plugin in seinem Browser und kann dann auf den entsprechenden Text auf der Website klicken. Das Plugin zeigt den Namen der Schrift sowie Schriftgröße und den #Code der Farbe an. Teilweise funktioniert es sogar auf Grafiken, aber da muss man dann schon Glück haben ;-) Zum Download geht es hier entlang.

03 Ein weiteres Tool, für das ich so, so dankbar bin… HTML Special Characters führt eine komplette Liste mit allen verfügbaren Sonderzeichen und mit welchen Benennungen man sie im HTML oder CSS Code einbetten kann. Natürlich sind die Zeichen Browserabhänig, man sollte sich daher erst einmal durchprobieren und die eingebetteten Zeichen in den gängigen Browsern testen… meistens benötige ich aber nur Zeichen wie Pfeile oder Aufzählungszeichen. In der Tabelle werden immer jeweils links unter dem Zeichen die Bezeichnung für die Einbettung in einem HTML Code gezeigt und rechts die Bezeichnung für den CSS Code. Ganz am Ende der Tabelle findet man noch einige Erklärungen, wie man die Zeichen richtig einbettet… hier geht es zur Tabelle.

04 Colourlovers kenne ich seit der ersten Minute. Anfangs war ich selbst dort aktiv und habe meine eigenen Farbpaletten kreiert… inzwischen schaue ich gerne vorbei, wenn ich farbliche Inspiration für ein neues Projekt brauche. Es bietet sich auch dafür an, wenn man z.B. schon vorgegebene Farben hat und testen möchte, mit welchen Farben man sie gut kombinieren kann. Die Farben werden einem bereits fertig als #Code oder RGB angezeigt, was ich auch als sehr praktisch empfinde. Eine tolle Kollektion, die täglich wächst und mich immer wieder aufs Neue inspiriert… zu Colourlovers geht es hier entlang.

An dieser Stelle möchte ich mich außerdem noch für die große Teilnahme am SMASH Book Giveaway bedanken. Gewonnen hat das SMASH Book Janina, die sich inzwischen schon daran erfreuen darf und hoffentlich bereits eifrig am Scrapbooken ist ;-)

Meine Blogger Story


Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen?

Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich in der Anfangszeit des Internets praktisch aufgewachsen bin. Damals, so mit 12 Jahren, als man noch ein Modem brauchte, um sich ins Web einzuwählen und das Surfen noch nach Minuten von der Telekom abgerechnet wurde… Irgendwann fingen meine Freundinnen und ich an, Internetseiten über Beepworld (omg, das gibt es immernoch!) zu basteln… schließlich hat mir der Funktionsumfang dort nicht mehr gereicht und so habe ich dann angefangen, meine eigene Internetseite zu programmieren. WordPress bzw. Bloggen war damals noch in den Kinderschuhen, aber so richtig zu Bloggen habe ich selbst erst während bzw. nach dem Abitur angefangen.

Welchen Blog hast Du als erstes gelesen?

Die meisten dieser Blogs haben leider irgendwann geschlossen, aber es gibt da noch Chris, Jenny, später las ich auch Anne.

Was magst Du am Bloggen?

Dass es für mich ein persönliches Outlet ist, an dem ich frei und ganz nach meinem Willen Schreiben, Gestalten und Ausprobieren kann, genau so, wie ich möchte. Es ist auch ein tolles Medium, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und allgemein einfach, dass man so die letzten Wochen, Monate und auch Jahre festhalten und später darauf zurückblicken kann.

Und was magst Du nicht?

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, dass viele Blogs inzwischen gesponsert werden oder in irgendeiner Form mit ihrem Blog Geld verdienen. Es ist doch wirklich toll, wenn man es schafft, sein Hobby soweit auszubauen, dass man auch für Firmen als Werbeplattform interessant wird. Ich mag es jedoch nicht, wenn solche Posts nicht als Werbung gekennzeichnet werden oder es mehr als offensichtlich ist, dass die Meinung des Bloggers zu einem Produkt gekauft ist und nicht dessen wahrer, eigener Meinung entspricht. Ebensowenig mag ich es, wenn mich Firmen anschreiben und danach bitten, kostenlos für sie oder ihr Produkt Werbung zu machen. Im besten Fall haben diese Anfragen noch in irgendeiner Form mit Mode oder Beauty zu tun, ein offensichtlich sehr stark vertretenes Thema auf meinem Blog.

Welcher war bis jetzt Dein bester Blogger-Moment?

Als ich damals meine eigene Domain und Webspace kaufte und somit zum ersten mal WordPress installieren konnte. Und dann noch, als WordPress nach Stunden schließlich endlich funktionierte, das war damals nämlich noch nicht ganz so kinderleicht wie jetzt ;-)

Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?

War bestimmt eine spontante Eingebung… daran kann ich mich zumindest nicht im Geringsten erinnern.

Was hast Du erlebt, was Dir ohne Blog nicht passiert wäre?

Ich würde jetzt wahrscheinlich nicht jeden Tag beruflich überwiegend Internetseiten gestalten und programmieren… und wüsste auch nicht, wie man WordPress als “einfaches” CMS zum Äußersten für (fast) alle Arten von Websites ausreizen kann.

Tipps für Neulinge?

Sich nicht mit anderen vergleichen und einfach sein Ding durchziehen. Sich treu bleiben und nicht vergessen, dass das Ganze ein Hobby ist und einem selbst am meisten Spaß machen muss.

Tagging

…ich glaube, die meisten, die mir einfallen, wurden schon getaggt. Von daher, wer Lust hat, einfach mitnehmen. Ins Leben gerufen wurde dieses Stöckchen übrigens von Laura und getroffen wurde ich von Jenny ;-)

Free Font Favs

Zum Sonntag gibt es heute mal wieder ein paar meiner Font Lieblinge… Die Museo sieht man in letzter Zeit ja immer häufiger und ein paar der Schnitte sind sogar frei verfügbar. Ich plane schon ein neues Design damit, denn über Typekit, kann man z.B. alle weiteren Schnitte der Museo in die Website einbinden. Typekit kann man auch unter einigen Bedingungen kostenlos verwenden, zum Ausprobieren der verfügbaren Fonts also eine gute Alternative.
Die Links zu den freien Schriften findet ihr am Ende des Posts… viel Spaß :)

MeddonPistilli RomanFrom The WoodsMuseoKG Makes You Stronger

{Valentine’s DIY} Rice Krispie Treats

In den nächsten Tagen ist es mal wieder soweit und wir “feiern” den “Tag der Liebe”… ich bin mir immernoch nicht sicher, ob ich Valentinstag mag oder nicht. Grundsätzlich habe ich wohl nichts dagegen, aber ähnlich wie bei Weihnachten nervt mich die Tatsache des “Müssens”. Zwanghaft Geschenke finden finde ich fürchterlich… viel toller wäre es doch, wenn wir uns einfach so etwas schenken würden, sobald uns das perfekte Geschenk in die Hände kommt? Zumindest wäre das dann auch immer unerwartet und somit eine richtige Überraschung…

Wie auch immer, komplett ignorieren kann man Valentinstag irgendwie auch nicht, also habe ich mich entschieden, was einfaches und dem Tag entsprechend Amerikanisches zu Backen, das man hübsch in Geschenktütchen verschenken kann. Zum Verpacken bin ich noch nicht gekommen, aber in einer verschließbaren Dose sollten die Rice Krispie Treats doch mindestens eine Woche unbeschadet überstehen ;-)

Da man für die Zubereitung ein paar Marshmallows schmelzen muss, ist das Ganze eine etwas klebrige Angelegenheit… ansonsten geht aber alles Ruckzuck und man braucht nur wenige Zutaten:

- 3 Becher Kellogg’s Rice Krispies (am ehesten findet man die wohl in der Müsliabteilung im Großsupermarkt, wo auch ich sie entdeckt habe)
- Marshmallows, ca. 150g
- 1 EL Margarine
- 1-2 Tafeln Vollmilch- oder Zartbitterschokolade
- Streusel zum Verzieren
- ein kleines Backblech, wie man es auch zum Backen von Brownies verwendet

Zuerst das Backblech mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.
In einem Topf den EL Margarine schmelzen und anschließend bei schwacher Temperatur die Marshmallows dazugeben und bei ständigem Rühren soweit schmelzen lassen, bis ein großer Klumpen entsteht.
Dann die drei Becher Rice Krispies dazugeben und mit einem großen Löffel gut miteinander zu einer zähen Masse vermengen.
Die Masse dann auf das Backblech geben, mit den Fingern verteilen und glatt streichen. Klebt am Anfang sehr, aber je mehr das Ganze antrocknet, desto einfacher geht es.
Anschließend erst einmal trocknen lassen, was ca. 15 Minuten dauert.

Währrenddessen schon einmal die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Ich habe für meine Rice Krispie Treats nur eine Tafel Schoki verwendet, wer aber gerne eine dickere Schokoschicht möchte, nimmt zwei Tafeln.
Die geschmolzene Schokolade schließlich auf der trockenen Masse verteilen und dann nach Belieben mit Streuseln oder z.B. auch Nüssen verzieren. Gut auskühlen lassen und mit einem Messer in mundgerechte Stücke schneiden.

Trotz der Marshmallows finde ich die Treats gar nicht zu süß, in Kombination mit der Schokolade eigentlich genau richtig. Wenn man die doppelte Zutatenmenge nimmt, kann man auch ein normal großes Backblech nehmen. Ich werde das nächste Mal auch die doppelte Menge machen, aber trotzdem das kleine Backblech nehmen… hehe ;-)

Schöne neue Dinge

Zum Glück habe ich mir letzte Woche erst vorgenommen, bis zu meinem Geburtstag im April kein Geld mehr für Krimskrams auszugeben… sonst hätte ich mir ja im Urlaub gar nichts kaufen können, ha ;-) Wahrscheinlich habe ich schon einmal erwähnt, dass mein Lieblingsladen in den USA Michaels ist. Ein Geschäft, in dem es Rund ums Basteln, Malen und Scrapbooking einfach alles gibt, was das kreative Herz even höher schlagen lässt. Von den – im Vergleich zu unseren deutschen Importpreisen – mehr als günstigen Preisen möchte ich gar nicht erst anfangen, denn so viel Platz war im Koffer dann leider doch nicht… ;-) Einige viele Dinge durften aber doch mitkommen, die ich euch in diesem Beitrag nun zeigen möchte und vielleicht den ein oder anderen inspirieren.

Habe ich die Backabteilung schon erwähnt? Dort fand ich zumindest diese “Treat Pops”, von denen ich ein Set an 6 Stück mitgenommen habe. Sie sind aus festem Plastik, so dass man sie abspülen und immer wieder verwenden kann. Ed von Schleck war einfach das Eis meiner Kindheit und diese Treat Pops funktionieren nach demselben Prinzip, nur dass man sie eben mit Gebackenem füllen kann. Bis jetzt habe ich sie noch nicht ausprobiert, freue mich aber schon sehr darauf und bin vor allem gespannt, ob sie am Ende befüllt hübsch oder eher nach Matschepampe aussehen werden… ;-)

Ebenfalls aus der Backabteilung habe ich mir schwarz weiß gestreifte Trinkhalme, Cupcake Topper in schwarzen, grauen und pinken Mustern sowie ein paar simple Muffinförmchen mitgenommen. Neben einem Set an weißer Tortenspitze habe ich noch ein Set an schwarzer Spitze entdeckt, die offensichtlich eher zur Unterlage von Muffins oder Cupcakes gedacht ist. Ich fand sie sehr originell und habe solche noch nicht gesehen, also durfte sie auch noch mit.

In der Bastelabteilung fand ich ein Set an simplen Papiertütchen… denke, die werden sich gut für selbstgemachte Geschenke machen. Passend dazu habe ich noch ein paar hübsche Bänder mitgenommen… fand die Muster einfach so toll, aber vor allem die Farbekombination <3

Die Tags waren im Sale, also habe ich sie gleich in verschiedenen Formen und Papieren eingepackt, kann man ja immer mal gebrauchen… daneben sind mir noch diese Papierklemmen unter die Augen gekommen. Einfach so hübsch mit Mustern verziert, die werden sich gut zum Dekorieren oder einfach so am Basteltisch machen.

Last but not least war ich überglücklich, als ich endlich ein paar Corner Cutters fand, die auch noch im Sale waren. Man setzt den Cutter an der Ecke eines Papieres an und kann so die Ecken abrunden bzw. noch mit einem Muster versehen. Ich habe zwei mitgenommen, einen, der neben dem Ecken Abrunden noch ein Muster schneidet (auf dem Foto oben) und einen, der nur die Ecken abrundet, einstellbar in zwei verschiedenen Radien.

Die Musterschere fand ich auch noch toll, sie schneidet schöne Wellen. Die werde ich überwiegend für’s Scrapbooking verwenden. Apropos Scrapbooking, vergesst nicht, noch an meinem Giveaway teilzunehmen und mit etwas Glück ein SMASH Book mit etwas Zubehör zu gewinnen… :-)

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