Granny Square Häkelprojekt

Ich habe ja irgendwie immer so Projekte am Laufen, die ich mal begonnen habe, natürlich top motiviert und dann nach und nach immer mehr von mir verdrängt werden in Vergessenheit geraten. Meistens fallen mir in der Zwischenzeit nämlich wieder 100 andere Dinge ein, die ich dann anfange und wiederrum nur sehr selten zu Ende bringe. Ich muss mich da schon immer sehr anstrengen, alles Angefangene auch mal wirklich abzuschließen. Aber nachdem ich letztes Wochenende endlich den Chevron Quilt vollendet habe (Bilder folgen noch) DARF ich mich jetzt als Belohnung doch wieder einem neuen Projekt widmen, oder?
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Ausprobieren muss ich auch immer alles einmal und so ist jetzt das Häkeln dran. Diese kleinen Granny Squares sieht man ja schon seit längerem mal wieder auf dem ein oder anderem Blog und laut meiner Mutter hatte man das ja alles schon einmal und wenn sie damals nicht alles weggeschmissen hätte… ihr wisst ja sicher ;-) Wer die ganze Sache noch nicht kennt: man häkelt ganz viele dieser kleinen Quadrate und fügt sie letztendlich z.B. zu einem Kissen oder einer Decke zusammen. Ja, ihr könnt raten, für welches ich mich wieder entschieden habe, aber wenigstens nicht mehr in dem Ausmaß wie der Chevron Quilt… eher so als nette Deko für die Couch, das Ding soll ja noch in diesem Jahrzehnt fertig werden.
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Meine Mutter, die Häkelqueen, ist natürlich ganz begeistert, dass Tochter sich jetzt auch an so altmodische Dingen probieren möchte und will nun ganz unbedingt ihren Teil zu diesem neuen Deckenprojekt beitragen. Also schicke ich ihr demnächst die Hälfte der Päckchen Baumwollgarn in den Farben weiß, grau und graublau zu, die ich mir zugelegt habe… und am Ende werden meine verkrüppelten Granny Squares in der Decke zwischen ihren hoffentlich nicht allzu sehr auffallen ;-)
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Ich bin schon gespannt, wie viele Granny Squares es am Ende benötigt, aber ich betrachte das ganz auch ganz entspannt eher als ein kleines Nebenprojekt, an dem man ab und zu mal ganz gemütlich weiterarbeiten kann. Vielleicht häkle ich auch noch ein paar andere Muster, um etwas Abwechslung hineinzubringen, denn insgesamt möchte ich die Decke ganz schlicht in den drei Farben halten. Ich merke inzwischen immerhin schon, wie das Häkeln nach den ersten paar Squares bereits leichter von der Hand geht und auch die Maschen inzwischen etwas gleichmäßiger werden… juchu ;-)
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Weihnachtliches Tupfen-Geschenkpapier

Das schönste an Weihnachten ist für mich das Verschenken… zwar nicht der Geschenke-Einkauf-Stress davor, sondern eher der Akt des Verschenkens an sich. Deshalb mag ich es immer ganz besonders, wenn die Geschenke auch noch schön verpackt sind… so freut sich der Beschenkte doch gleich noch viel mehr.
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Wie bei so gut wie allem mag ich auch Geschenkverpackungen so simpel und mit so wenig Klimbims wie möglich. Schon letztes Jahr packte ich meine Geschenke mit Packpapier ein und für mich ist das eine ganz simple Variante, Geschenke schlicht und chic einzupacken, da so Geschenkbänder, Anhänger und Co besonders schön hervorkommen. Außderm kann man für die Gestaltung beim Packpapier noch selbst etwas Hand anlegen und es so zu etwas ganz besonderem machen.
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Meine Geschenke dürfen sich dieses Jahr nun in einem selbstgestalteten Tupfenpapier verstecken. Hierfür habe ich einfach einen Tupfen-Schwamm genommen und das Papier mit goldener und silberner Acrylfarbe betupft. Wenn man keinen solchen Tupfen-Schwamm zur Hand hat, gehen auch Wattestäbchen oder z.B. der Radiergummi auf einem Bleistift.
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Die Tupfen habe ich ganz willkürlich auf dem Packpapier verteilt und eine halbe Stunde gut antrocknen lassen. In der Zwischenzeit habe ich mich schon einmal an meine Geschenkanhänger gemacht, die auch ganz simpel gehalten sind – Anhänger aus Naturpapier mit weißem Gelstift beschriftet.
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Dann ging es schon ans Verpacken… für das Packpapier empfehle ich, ein Klebeband von guter Qualität zu nehmen, da manche einfach nicht so gut auf dem Papier haften und sich immer wieder lösen. Zum Abschluss noch die Anhänger mit Verpackungsschnur befestigt… fertig ist die selbstgemachte Geschenkverpackung mit gold und silber glänzenden Tupfen :-)
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Milkbox-Adventskalender-DIY

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Ich weiß, für ein Adventskalender DIY bin ich nun wirklich äußerst früh dran… aber zeigen wollte ich mein Projekt trotzdem gerne. Die Verpackungen finde ich außerdem eine super Idee zum Verpacken für kleine Weihnachtsgeschenke, Plätzchen oder Pralinen, also dient dieser Post wohl nun eher der Inspiration für die kommenden Weihnachtsgeschenke. Außer natürlich, jemand benötigt noch unbedingt einen Adventskalender und schafft es noch rechtzeitig, in einer Hauruck Aktion diese 24 süßen Verpackungen zu basteln, zu dekorieren und zu befüllen… Spaß macht dieses Projekt nämlich auf jeden Fall ;-)
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Für diesen Adventskalender habe ich also 24 kleine Boxen gebastelt, die wie kleine Milchtüten aussehen. Dafür habe ich dünnes Tonpapier und allen möglichen weihnachtlichen Dekokrams in einem günstigen Schreibutensiliengeschäft besorgt. Das Tonpapier gibt es in verschiedenen Stärken, ich hab aber eines der dünneren in DIN A4 genommen, damit ich die Vorlage für die Boxen problemlos mit dem Drucker darauf drucken konnte.
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Zum Dekorieren nahm ich Stoffbänder, Holzsterne, Sternaufkleber und Strohanhänger mit. Außerdm nam ich einen Kleberoller mit permanten Kleber mit. Diese Roller sind zum Basteln wirklich ideal, da der Kleber sehr gut haftet und man nicht erst mit Flüssigkleber oder Klebestift herumhantieren muss. Der größte Vorteil ist aber, dass sich mit dem Kleberoller das Papier nicht wellt und man das Papier nicht erst einige Zeit zusammendrücken muss, bis der Kleber getrocknet ist.
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Zum Verschließen der Boxen benötigt man außerdem Verschlussklammern, die man beim Bürobedarf findet. Damit geht das Verschließen am schnellsten, natürlich kann man aber hier auch kreativ sein und sich andere Methoden zum Schließen einfallen lassen.
Für die Deko habe ich Zahlen ausgedruckt und angebracht und dann alle Boxen wild durcheinander nach Belieben mit meinem Material dekoriert. Auch hier kam der Kleberoller wieder zum Einsatz, einige der etwas schwereren Elemente wurden mit Sekundenkleber festgeklebt (mit dem ich mir mal wieder ordentlich die Finger verklebt habe, haha).
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Auf den nächsten Bildern seht ihr eine Rundumansicht der Box. Ich habe mein Papier mit einem Falzbein gefalzt, damit geht es am einfachsten und man bekommt sehr schöne, saubere Kanten. So ein Falzbein findet man auch in Bastelgeschäften.
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Wenn ihr Lust hab, die kleinen Milchboxen nachzubasteln, könnt ihr hier ein PDF mit der druckbaren Bastelvorlage sowie den Zahlen herunterladen. Die Vorlage muss einfach auf das Tonpapier ausgedruckt werden, dann ausgeschnitten werden und an den vorgezeichneten Linien gefalzt werden. An den Stellen, die ich mit den xxx markiert habe, bringt ihr den Kleber an und klebt dann die Box entsprechend zusammen. Dann faltet ihr die Box oben vorsichtig ein und bringt an der oberen Kante mittig ein Loch an (z.B. mit einer Nagelschere oder Locher), durch das ihr die Box dann schließen könnt. Die Zahlen ausschneiden und ebenfalls mit dem Kleberoller anbringen. Dann kommt schon der nächste Teil, nämlich das Dekorieren ;-)
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Befüllt habe ich meine Boxen übrigens mit kleinen Süßigkeiten und Produkten aus dem Drogeriemarkt. Die besonderen Tage, 6 und 24, habe ich mit etwas größeren Geschenken befüllt. Für meine Weihnachtsgeschenke werde ich diese Box noch in einer größeren Variante ausprobieren, damit auch etwas mehr in die Boxen passt… weitere Verpackungsideen werde ich aber dann bis Weihnachten rechtzeitig posten ;-)

Kleiner DIY-Adventskranz

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Ihr wisst ja, was in einem Monat schon wieder so plötzlich ansteht… und dass nächsten Sonntag schon der erste Advent ist. Am meisten mag ich ja an Weihnachten das ganze Drumherum des Selbermachens… Geschenke Selbermachen, Plätzchen backen, Geschenke einpacken und hübsch dekorieren. So richtig Weihnachtsstimmung kommt bei mir schon seit Jahren nicht mehr auf, man arbeitet halt und die Wochen vor Weihnachten sind immer so turbulent, dass man die Vorweihnachtszeit gar nicht so wirklich mitbekommt und ehe man sich versieht, sind die Feiertage auch schon wieder vorbei. Damit mir das dieses Jahr nicht wieder passiert, habe ich mir ein paar weihnachtliche DIY-Projekte auf die Liste geschrieben. Eines davon ein selbstgemachter Adventskranz bzw. Advents-Weihnachts-Countdown oder so. Ein Kranz ist es ja nicht wirklich.
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Dieses Projekt schafft man locker in ein paar Stunden am Nachmittag und man braucht auch nicht wirklich viel dafür – die Materialkosten belaufen sich so auf 10 Euro, je nachdem, was man schon alles für die Dekozwecke zuhause hat. Für mich war der Adventskranz auch endlich die Gelegnheit, einmal mit Blitzzement zu hantieren. Ich habe meinem in einem günstigen Baumarkt für rund 3 Euro gefunden. Die großen Plastikbecher hatte ich schon daheim, die milchigen Teelichtgläser fand ich außerdem in einem 1€-Geschäft.
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Für dieses Projekt braucht ihr also eine Packung Blitzzement, 4 große Plastik- oder Papierbecher und 4 Teelichter bzw. Behälter, die ihr in den Zement einbringen wollt. Dekorieren könnt ihr die Behälter dann mit Sekundenkleber und allem möglichen weihnachtlichen Klimbims, der euch so gefällt. Bei mir waren das Glitzersterne, Tannenzapfen, ein Geschenkband und runde Tags, auf denen ich die Zahlen mit einem weißen Gelmarker aufgemalt habe.
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Mein Blitzzementpaket war insgesamt 1 Kilogram, also habe ich je 250 Gramm davon in die vier Becher verteilt. Dann gibt man laut der Verpackung die entsprechende Menge Wasser hinzu und rührt es kräftig mit dem Zementpulver zusammen, bis eine schöne glatte Masse entsteht. Dann sofot die Teelichtgläser hineinpressen, da der Zement wirklich sehr schnell fest wird. Schon nach einer guten halben Stunde kann man dann die Becher aufschneiden und die Zementform daraus lösen. Ich habe meine dann noch ein bis zwei Stunden gut durchtrocknen lassen, bevor ich mit der Deko begann.
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Zuerst brachte ich die Tags mit einer Schnur an dem Teelichtglas an. Meine runden Tags haben unterschiedliche Größen, so sind Advent 1 und 2 kleiner, als Advent 3 und Advent 4 ist dann der größte. Mit Sekundenkleber brachte ich die Bänder direkt an dem Zementbehälter an. Auf den Sternen und Tannenzapfen setzte ich je einen Tupfer Sekundenkleber und drückte sie dann so lange an die Stelle auf dem Gefäß, bis sie vollständig klebten.
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Ich habe meine einzelnen Gefäße immer etwas unterschiedlich beklebt, aber kann man natürlich machen, wie man möchte. In meiner Bastelsammlung hatte ich noch ein paar Blätter kleine, runde Tortenspitze übrig, auf denen meine Gefäße nun stehen. Besonders gut gefällt mir, dass der Zement an einigen Stellen etwas löchrig ist und einfach eine schöne Struktur hat.
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Das schöne an diesem Adventskranz ist, dass man die Teelichter in den Gefäßen immer wieder erneuern kann. So können an Heiligabend dann alle Kerzen gleichzeitig brennen, ohne, dass eine Kerze schon ganz heruntergebrannt ist. Außerdem kann man den Adventskranz so jedes Jahr immer wieder aufs Neue verwenden, ein Recyclingprodukt in dem Sinne also ;-)

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