Schokolierte Früchte

Wenn das Schokoladenfach im Kühlschrank vor gefühlten 30 Rittersport- oder Milkaschokotafeln schon am überquillen ist (Omas, sag ich nur ;) ), ist eine meiner liebsten “Resteverwertungen” getrocknetes Obst mit geschmolzener Schokolade zu überziehen. Schokofrüchte gehören schon immer zu meiner Lieblingssüßigkeit und auf jedem Jahrmarkt führt der erste Weg zum Schokofrüchte-Stand… wo die überzogenen Weintrauben schon auf mich warten ;)

Man braucht ein bisschen Zeit dafür, abhängig von den verschieden Schokosorten, die man verarbeiten will. Am besten schmeckt zu den Früchten trotz allem “blanke” Schokolade, also ganz klassisch Vollmilch, Zartbitter oder Weiße Schokolade. Meine liebsten Früchte sind Apfelringe und Aprikosen, aber es funktioniert natürlich auch mit allem möglichen anderen Trockenobst.
Beim dm gibt es eine gute Auswahl an Sorten von “Alnatura”, dort kaufe ich meine. Für 200g getrocknete Apfelringe und 200g getrocknete Aprikosen benötige ich insgesamt ca. 5 Tafeln Rittersport. Dazu setzt man einfach ein Wasserbad auf und schmilzt zuerst die hellste Sorte Schokolade, die man hat. Für die dunkleren Sorten kann man dadurch dasselbe Wasserbad noch einmal verwenden.

Ich habe Vollmilch für die Aprikosen verwendet und Vollmilch gemischt mit Zartbitter für die Apfelringe. Das Obst einfach in die geschmolzene Schokolade eintauchen und auf einem Backpapier zum Trocknen auflegen. Nach gut 2 Stunden ist die Schokolade erhärtet. Ich lege sie dann in einer Dose in den Kühlschrank, damit die Schokolade noch schön knackig wird ;)
In einer gut verschließbaren Dosen halten die Schokofrüchte im Prinzip mehrere Wochen… aber meistens ist nach spätestens einer Woche eh nichts mehr übrig ;)

Yosemite Nationalpark

Wir haben schon länger geplant, mal nach Yosemite zu fahren und als ich nun im Mai drüben war, haben wir spontan eine Hütte in einer Hotelanlage gebucht und die gut sieben Stunden Autofahrt auf uns genommen. Es war das erste Mal, dass ich in Nordkalifornien war und die Autofahrt dorthin war bereits fantastisch. Nordkalifornien ist von der Landschaft und vom Klima total anders als Südkalifornien. Vom Highway aus schien alles sehr flach und lange Zeit sieht man nur “Wüste”, bis man mal wieder an einer Kleinstadt vorbeirauscht. Ich hab mir oft überlegt, was wir wohl nun machen würden, wenn das Auto plötzlich aus gehen würde, und wir im Nichts feststecken würden… aber zum Glück ging alles gut ;)
Wir sind erst irgendwann nachts gegen 22 Uhr in der Hotelanlage angekommen, da wir durch Los Angeles fahren mussten und dort einige Zeit im Verkehr feststeckten… Je näher man Yosemite und die Gegend herum kam, desto verlassener wurde es. Unser Hotel war nicht direkt in Yosemite (Hotels sind dort wirklich sehr teuer) sondern ca. eine halbe Stunde davon entfernt, aber selbst da gab es nur Wald und noch mehr Wald und irgendwie war es schon etwas unheimlich, als wir im Stockdunklen durch die nicht beleuchtenden Straßen gefahren sind und ohne Navi unser Hotel gesucht haben… ich habe mir eingebildet, dass ich zwischen den Bäumen ein paar Bären gesehen hätte, aber auch da ging zum Glück alles gut und wir haben unser Hotel doch noch gefunden ;)

Am nächsten Tag sind wir gleich morgens nach Yosemite gefahren. In Yosemite selbst sind die Hauptsehenswürdigkeiten relativ weit auseinander, d.h. im Park selbst kann man Stunden herumfahren… am ersten Tag wollten wir unbedingt die Mammutbäume (Sequoias) sehen und sind die entsprechende Wanderroute gelaufen.

Für ca. zwei Stunden sind wir zum höchsten Punkt des Berges gewandert, an dem es ein kleines Museum gab. Das Museum an sich war eher enttäuschend, aber auf dem Wanderweg kommt man an vielen, vielen Mammutbäumen vorbei… Gegen 16 Uhr sind wir wieder zurückgewandert, wir wollten noch zum “Tunnel View Point”, der ca. 45 Minuten Autofahrt entfernt war.

Der Tunnel View ist wohl einer der berühmtesten Ausblicke in Yosemite. Es waren auch einige Künstler dort, die den Ausblick gemalt haben, das hätte mir auch gefallen ;) Die Fotos habe ich übrigens mit dem iPhone geschossen, bin ganz fasziniert davon, wie gut die Kamera ist.

Danach sind wir weiter nach Yosemite Village gefahren. Das ist ein kleines Dorf in Yosemite, wo es auch einige Hotelanlagen gibt und einen kleinen Supermarkt, in dem man die typischen Souveniers und Lebensmittel kaufen kann. Allgemein soll man in Yosemite keine Lebensmittel im Freien lassen und wenn dann verdeckt im Auto oder in vorhanden Lebensmittelkisten einsperren, wenn man es nicht unbedingt darauf anlegen will, sich mit den Bären anzufreunden ;)

Am nächsten Tag sind wir auf den Gletscher gefahren, was wiederrum eine Stunde Autofahrt in Yosemite bedeutete… so groß ist der Nationalpark. Bären haben wir auch da keine gesehen, dafür sind wir an einem Wolf vorbeigefahren, der vom Straßenrand aus wohl den Verkehr gecheckt hat ;)

Vom Gletscher aus hat man einen großartigen Ausblick über ganz Yosemite. Wasserfall-Fans werden hier auch auf ihre Kosten kommen ;) Und obwohl es schon Mai war, lag an vielen Stellen noch Schnee, was ich auch für etwas verkehrte Welt hielt, denn Kalifornien und Schnee? Aber gut, in Nordkalifornien gibt es natürlich Schnee und sogar im Winter kann man Yosemite besuchen, wo es den vielen Berichten und Bildern nach wirklich meterhoch Schnee gibt.

Auf dem Rückweg sind wir abschließend noch einmal zum Tunnel View gefahren und schon waren zwei Tage Yosemite vorbei…

Allgemein empfiehlt es sich wohl, eher im Frühling einen Ausflug dorthin zu machen, denn es waren kaum Touristen unterwegs. Vor allem im Sommer und Winter soll sich der Park wohl wahnsinnig füllen. Wir haben zwei Tage für Yosemite eingeplant und ich fand es ausreichend, um die Hauptattraktionen zu sehen. Ein dritter Tag wäre wohl noch schön gewesen, um einfach so die Wälder zu erkunden oder mehr Zeit für’s Fotografieren zu haben, aber da stand für uns schon wieder die siebenstündige Rückfahrt an… ;)

My Scrapbook

Juchu, das neue Theme ist endlich fertig… :-)
Als ich das letzte Mal in Cali war, hat mich der Scrapbook Trend gleich infiziert… das sieht man wohl auch am neuen Theme. Seitdem klebe, schneide und schreibe ich alle möglichen Inspiration, Erinnerungen usw. in meine Scrapbooks. Habe mir bei Michael’s zwei Smashbooks mit allen möglichen Zubehör geholt. Und zusätzlich noch einen Vorrat an Aufklebern und Stickern, der wohl noch in den nächsten zwei Jahren nicht aufgebraucht sein wird ;)

Demnächst werde ich in einem Post meine Scrapbooks und mein Material noch genauer zeigen… Das wird sich in den nächsten Tagen sicherlich noch um einige Seiten füllen, denn dank Brückentag genieße ich nun erst mal ein verlängertes Wochenende… yay :-)

Ich hoffe, euch gefällt das neue Theme… die alten Posts muss ich teilweise noch etwas anpassen… und hier und da gefallen mir Kleinigkeiten noch nicht… Design Perfektionist eben ;) Brushes habe ich einige von crazykira verwendet und ich habe zum ersten Mal mit dem Bones Framework gearbeitet. Kann ich bisher jetzt empfehlen, Fehler oder sonstiges sind mir zumindest noch nicht aufgefallen. Wem dennoch etwas auffällt, einfach in den Kommentaren beschweren ;-)

Someday…

All our dreams can come true,
if we have the courage to pursue them.
- Walt Disney

Schon seit einer Woche bin ich wieder zurück in Deutschland… die Zeit in Kalifornien verging wie immer viel zu schnell. Und wie immer ziehen sich die Tage und Wochen und Monate danach endlos und es dauert immer eine Weile, bis ich mich wieder umgewöhnt und in den normalen Alltag hier zurückfinde. Dieses Mal ist es trotz allem besonders schwer, denn wie es aussieht, dauert es bis Weihnachten, bis einer von uns wieder in ein Flugzeug steigen kann… uahhh, lieber noch nicht die Tage zählen ;-)
Den Jetlag habe ich immerhin schon überwunden und trotz allem kam ich auch dieses Mal total inspiriert zurück und habe bereits begonnen, an einem neuen Blogdesign und Ideen zu arbeiten. Scrapbooking ist mein neues, liebstes Hobby und das wird man auch am neuen Design sehen ;)
Viel gesehen und erlebt haben wir dieses Mal. Unter anderem sind wir nach Yosemite in Nordkalifornien gefahren und teilweise lag da sogar Schnee. Schon faszinierend, was für eine Vielfalt man in Kalifornien findet, auch wenn mir das warme Südkalifornien natürlich viel besser gefällt ;-) Die Bilderflut kommt auf jeden Fall noch, Bären sind wir in Yosemite leider keinen begegnet, aber dafür einem Wolf ;-) Auf dem Rückweg haben wir in Santa Monica angehalten, um den Strand und das Drumherum zu besichtigen. Los Angeles an sich gefällt mir überhaupt nicht, mehr Schein als Sein und vom Verkehr fange ich lieber gar nicht an – wie man sich das jeden Tag antun kann, ist mir wirklich ein Rätsel. Santa Monica ist da auf jeden Fall das schönere Eck von LA und am Strand rennen wirklich verrückte Menschen herum. Ich weiß nicht warum, aber einer hat auf dem Lenkrad seines Fahrrads ein Huhn spazieren gefahren…?

Bald geht es hier also mit frischem Wind weiter, ich arbeite daran :-)

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