{Healthy Lifestyle} Essensvorbereitungen

Zum Mittag schnell mal ‘nen Döner, Pizza oder Chinesisch von nebenan… jeder, der arbeitet, in die Schule oder Uni geht und Mittags nicht zuhause ist, kennt das sicher. Da lässt man sich leichter zu etwas hinreißen, was schnell geht, vor allem, wenn man Hunger hat. Manche haben vielleicht das Glück, in einer guten Mensa oder Kantine essen zu können, die eine abwechslungsreiche Auswahl bietet. Da das bei mir noch nie der Fall war und auswärts Essen auf Dauer ziemlich ungesund und bis zum Ende des Monats doch ziemlich teuer werden kann, bereite ich seit langem mein Mittagessen für die nächsten Tage einfach zuhause vor…

Wenn ich abends mal zum kochen komme, koche ich meistens gleich eine doppelte Portion, so dass ich diese für den nächsten Tag zum Mittag mit auf die Arbeit nehmen kann. Koche ich nichts vor, brauche ich eigentlich nur einen Salat, um bis zum Abend satt zu bleiben. Den kann man super vorbereiten – ich schneide meinen Salat und Gemüsesorten vor und fülle es dann in verschließbare Plastiktüten ab. So brauche ich morgens nur noch eine meiner Tütchen aus dem Kühlschrank holen und auf der Arbeit mittags dann nur noch aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer ein Dressing mischen.
In den Tüten bleibt der Salat einige Tage knack frisch – meine Schnippelarbeit erledige ich meistens am Sonntag Abend, wenn ich eh nicht wirklich etwas zu tun habe ;-) Klar, manche Zutaten sollte man eher frisch in den Salat geben – wenn ich Lust auf Mozzarella und Co habe, schneide ich das erst auf der Arbeit auf.
Natürlich kann man die Vorarbeit auch für einige andere Gerichte erledigen. Viele warme Gerichte lassen sich zum Beispiel super einfrieren, morgens dann aus dem Kühlfach genommen ist es bis Mittag aufgetaut und kann in der Mikrowelle erwärmt werden.
Oftmals schneide ich mir am Abend vorher auch schon einen Obstsalat zusammen – nach dem Mittagessen Lust auf etwas Süßes? Statt dem Griff zur Schokolade hat man so einen gesunden Nachtisch mit derselben Wirkung ;-)

Bereitet ihr euer Mittagessen auch vor? Was esst ihr mittags am liebsten?

The belly rules the mind. – Spanish Proverb

Homemade Salsa

Eine Sache, auf die ich mich immer freue, wenn ich meinen Freund besuche – mexikanisches Essen. So geschmackvoll und bunt, ich probiere immer wieder Dinge, von denen ich nie erwartet hätte, dass sie schmecken, geschweige denn, dass man sie überhaupt essen kann (Kaktusfrucht?!). Was mir am meisten gefällt, dass überwiegend mit frischen Zutaten gekocht wird. Gemüse, Kräuter, Zitrusfrüchte… eigentlich besteht alles aus sehr simplen Zutaten, die kombiniert aber super aromatisch werden. Ich habe zum Beispiel nicht schlecht gestaunt, als mir Gurkenscheiben mit Salz und mit frisch gepressten Limettensaft beträufelt angeboten wurden. Kann das wirklich schmecken? Oh ja! Und seitdem esse ich meine Gurkenscheiben immer so ;-)

Somit werde ich in nächster Zeit immer mal wieder ein paar mexikanische Gerichte vorstellen. Ich werde versuchen, so weit wie möglich authentische Rezepte zu posten, jedoch ist das nicht so einfach, weil es viele Zutaten bei uns einfach nicht gibt. Selbst in gut sortierten Supermärkten ist es schon eine Seltenheit, Jalapeños oder Mais-Tortillas aufzutreiben. Von Tomatillos oder mexikanischen Käse mal ganz abgesehen… ;-) Wer sich also schon mal ein “Starterkit” für die mexikanische Küche zulegen möchte, sollte Tomaten, Zwiebeln, Limetten, Knoblauch, Avocado, Korriander und Tortillas schon einmal auf seine Einkaufsliste setzen.

Los geht es heute mit etwas ganz simplen – Salsa.
Salsa ist ein Sauce, die man so gut wie für alle mexikanischen Gerichte verwenden kann. Als Dip passt sie natürlich auch super zu Taco-Chips – so kennen es wohl die meisten. Ich liebe sie aber ganz besonders zu gekochten Hähnchenfleisch <3 Aber Achtung, traditionell ist Salsa - für unsere Verhältnisse sehr scharf. Schwache Gemüter sollten also die Jalapeños bzw. Chillis reduzieren oder lieber ganz weglassen ;-)
Zwei Rezeptvarianten habe ich vorbereitet, wovon die erste eher aus Stückchen besteht und die andere gemixt und somit eher einer Sauce ähnelt. Beide ergeben circa 2-3 kleine Gläser in der Größe, wie man sie auf den Fotos sieht.

Pico de gallo

Zutaten:
– 500g Tomaten
– 1 weiße Zwiebel
– 3 Jalapeños oder Chillischoten
– 1 Bund frischer Korriander
– 1/2 bis ganze Limette
– Salz
So geht’s

Die Tomaten in einem Topf mit Wasser ca. 15 Minuten kochen, so dass sich die Haut langsam löst. Die Tomaten dann abschrecken und die Haut komplett abziehen.
Eine Pfanne erhitzen und die Jalapeños von allen Seiten anbraten, so dass sie etwas dunkelbraun werden. Danach mit einem scharfen Küchenmesser ebenfalls die Haut abziehen. Die Korrianderblätter vom Stil abzupfen.
Alle Zutaten (bis auf die Limette) nun sehr fein schneiden und miteinander vermengen. Wer es nicht so scharf mag, sollte die Samen aus den Jalapeños entfernen. Zum Schluss mit dem Limettensaft und Salz abschmecken.

Salsa ranchera

Zutaten:
– 500g Tomaten
– 1 weiße Zwiebel
– 3 Jalapeños oder Chillischoten
– 1 Knoblauchzehe
– 1/2 bis ganze Limette
– 1 EL Olivenöl
– Oregano
– Salz
So geht’s

Die Tomaten in einem Topf mit Wasser ca. 15 Minuten kochen, so dass sich die Haut langsam löst. Die Tomaten dann abschrecken und die Haut komplett abziehen.
Eine Pfanne erhitzen und die Jalapeños von allen Seiten anbraten, so dass sie etwas dunkelbraun werden. Danach mit einem scharfen Küchenmesser ebenfalls die Haut abziehen.
Alle Zutaten (bis auf die Limette) kurz zerhacken und so lange in einem Mixer zerhexeln, bis eine flüssige Sauce entsteht. Anschließend mit Limettensaft und den Gewürzen abschmecken.

Vielen Dank an dieser Stelle auch an eure große Teilnahme am Giveaway. Der Gewinner wurde ausgelost und die liebe M. von MeinLiebstes darf sich nun über das Set freuen :-)

Mein Platz zum Kreativsein

Als ich in meine eigene Wohnung gezogen bin, freute ich mich am meisten darauf, endlich genug Platz zum Malen, Basteln und Werkeln zu haben. Unter Platzmangel war es oft schwer, kreativ sein zu können und ich mich störte es immer, nicht ausreichend Platz für all mein Material zu haben. Trotz allem war das das letzte Projekt in meiner Wohnung, an das ich mich heranwagte. Irgendwie gab es immer andere Dinge zu tun, die zumindest für den Moment wichtiger waren.

Letzte Woche war es dann so weit. Ich konnte das “kreative” Chaos in meinem Schlafzimmer nicht mehr mitansehen und bin kurzerhand zu IKEA gefahren, um mir das Vika Schreibtischsystem zu holen. Am meisten gefällt mir die 2 Meter lange Arbeitsplatte… so vieeel Platz. Auch wenn das Verstauen im Auto einige Probleme mit sich brachte… ;-) Der Preis ist typisch IKEA natürlich unschlagbar und ich werde somit nicht am Rad drehen, sobald die Platte mit allen möglichen Farbklecksen versaut ist. Was sicher irgendwann der Fall sein wird ;-)

Die restliche Woche war ich also damit beschäftigt, alles aufzubauen, meine Sachen auszumisten und was blieb in meine vielen neuen Schubladen einzuräumen. Es ist einfach toll, endlich alles schön geordnet zu haben. Als nächstes werde ich mir wohl noch eine Pinnwand basteln, die ich noch über den Arbeitsplatz hängen werde. Ein Moodboard zur Inspiration sozusagen.

Meine Scrapbooks habe ich auf dem Tisch liegen, damit ich schnell darauf zugereifen kann, wenn mir etwas einfällt. Die Masking Tapes habe ich in eine durchsichtige Vase gelegt, die ich noch übrig hatte. Daneben meine Schneekugel aus Disneyland, die mir der Freund geschenkt hat.
Meine Schubladen habe ich nach Material sortiert, so weiß ich immer, wo was ist und muss nicht erst in irgendwelchen Kisten nach etwas bestimmten suchen ;-)

(1) In der untersten Schublade bewahre ich alle meine Acrylfarben auf. Das Fach wird sicherlich irgendwann voll werden, aber dann werde ich einfach eines der anderen Fächer umsortieren.
(2) Darüber bewahre ich meine Pasten und Firnis auf, hier habe ich auch einen Aquarellkasten und Box an Faber Castell Aquarellstiften <3
(3) Blöcke und Papier... wusste gar nicht, dass ich so viel davon habe... ;-)

(4) Das Scrapbooking-Fach. Hier sammle ich meine Aufkleber und Ausschnitte aus Zeitungen, Flyer und sonstiges, was ich für das Scrapbook hernehmen möchte.
(5) Ganz oben meine Pinsel, Spachteln, Schwämme usw. Es steht mal wieder ein Besuch bei Boesner an, die meisten Pinsel und Spachteln sind einfach schon so mit Farbe verklebt, dass ich sie mit neuen ersetzen sollte. Oder vielleicht endlich mal gründlich auswaschen sollte ;-)
(6) Diesen tollen Blumentopf von IKEA habe ich als Stiftehalter umfunktioniert.

Jetzt fehlt mir noch noch ein hübscher Hocker, damit ich nicht immer einen Stuhl vom Essplatz hintragen muss. Eine Unterlage für den Boden sollte ich mir wohl auch noch zulegen, damit ich den schönen Parkett nicht verschandle ;-)

Habt ihr auch einen Arbeitsplatz zum kreativ sein? Wie bewahrt ihr euer Material auf?

Schoko-Haselnuss-Aufstrich

Für die Schokofans habe ich heute etwas besonderes – selbstgemachter Brotaufstrich aus Schokolade und Haselnüssen. Eignet sich auch wunderbar als Topping für Cupcakes, Kuchen, Desserts oder natürlich auch einfach zum Löffeln ;-)

Du brauchst

200g Zartbitterkuvertüre
50g weiße Kuvertüre
150ml Milch
150g Halbfettmargarine
100g gemahlene Haselnüsse
2 TL Honig
2-3 mittelgroße Einmachgläser

So geht’s

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, aufpassen dass kein Wasser in die Kuvertüre spritzt. Währenddessen die Margarine mit dem Handrührgerät in einer großen Schüssel schlagen, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Die Haselnüsse, Milch und den Honig auf höchster Stufe unterrühren, bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Die geschmolzene Schokolade dann ebenfalls auf höchster Stufe gut drei Minuten unter die Masse rühren.
Den Aufstrich in Einmachgläser abfüllen, gut verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dadurch wird die Creme etwas fester und lässt sich schöner streichen. Die Gläser sollten außerdem im Kühlschrank oder einem kühlen Ort aufbewahrt werden, dann hält sie gut einen Monat.

Den Aufstrich kann man natürlich beliebig variieren, ich kann mir statt der Haselnüsse auch Kokosflocken gut vorstellen. Die Mengenverhältnisse sollten jedoch die gleichen bleiben, damit die Creme schön streichzart bleibt. Wer den Aufstrich lieber etwas süßer mag, sollte statt der Zartbitterkuvertüre Vollmilchschokolade verwenden.
Um ein wenig näher an die “original” Nuss-Nougat-Creme zu kommen, werde ich die Schokolade zur Hälfte mal mit Nougatschokolade ersetzen… yammi ;-)

In kleinere Einmachgläser gefüllt und schön dekoriert finde ich den Aufstrich außerdem eine schöne Geschenkidee für Schokomäuler ;-)

Und nicht vergessen: Noch bis einschließlich morgen könnt ihr bei meinem Giveaway ein Set an Washi-Masking-Tapes gewinnen!

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