Schoko-Haselnuss-Aufstrich

Für die Schokofans habe ich heute etwas besonderes – selbstgemachter Brotaufstrich aus Schokolade und Haselnüssen. Eignet sich auch wunderbar als Topping für Cupcakes, Kuchen, Desserts oder natürlich auch einfach zum Löffeln ;-)

Du brauchst

200g Zartbitterkuvertüre
50g weiße Kuvertüre
150ml Milch
150g Halbfettmargarine
100g gemahlene Haselnüsse
2 TL Honig
2-3 mittelgroße Einmachgläser

So geht’s

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, aufpassen dass kein Wasser in die Kuvertüre spritzt. Währenddessen die Margarine mit dem Handrührgerät in einer großen Schüssel schlagen, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Die Haselnüsse, Milch und den Honig auf höchster Stufe unterrühren, bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Die geschmolzene Schokolade dann ebenfalls auf höchster Stufe gut drei Minuten unter die Masse rühren.
Den Aufstrich in Einmachgläser abfüllen, gut verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dadurch wird die Creme etwas fester und lässt sich schöner streichen. Die Gläser sollten außerdem im Kühlschrank oder einem kühlen Ort aufbewahrt werden, dann hält sie gut einen Monat.

Den Aufstrich kann man natürlich beliebig variieren, ich kann mir statt der Haselnüsse auch Kokosflocken gut vorstellen. Die Mengenverhältnisse sollten jedoch die gleichen bleiben, damit die Creme schön streichzart bleibt. Wer den Aufstrich lieber etwas süßer mag, sollte statt der Zartbitterkuvertüre Vollmilchschokolade verwenden.
Um ein wenig näher an die “original” Nuss-Nougat-Creme zu kommen, werde ich die Schokolade zur Hälfte mal mit Nougatschokolade ersetzen… yammi ;-)

In kleinere Einmachgläser gefüllt und schön dekoriert finde ich den Aufstrich außerdem eine schöne Geschenkidee für Schokomäuler ;-)

Und nicht vergessen: Noch bis einschließlich morgen könnt ihr bei meinem Giveaway ein Set an Washi-Masking-Tapes gewinnen!

Mein Sparsystem

Die Hälfte des Jahres ist schon wieder vorbei – heute ist der 1. Juli. Der Anfang des Monats bedeutet für die meisten sicherlich auch, dass das Bankkonto sich um einen Geldeingang freuen wird. Daher hielt ich es für sinnvoll, heute mal mein Sparsystem vorzustellen, sprich wie ich mein monatliches Budget einteile, so dass am Ende des Geldes kein Monat mehr übrig bleibt ;-)

Spätestens nachdem man von zu Hause auszieht und seinen eigenen Haushalt führt, muss man sich wohl zum ersten Mal Gedanken um die Einteilung seines Geldes machen. Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Telefon, Strom… da summiert sich schon einiges. Und wenn man denkt, man hat jetzt wirklich an alles gedacht, kommen meistens noch überraschend Dinge dazu, an die man natürlich überhaupt nicht gedacht hat…

Im Laufe der Jahre habe ich immer mal wieder etwas neues ausprobiert, um meinen Haushalt so zu organisieren, damit mir natürlich monatlich auch noch etwas für mich und zum Sparen übrig bleibt. Letztendlich funktioniert das einfachste System am besten für mich – das “Geldumschlag”-System. Der Anfang war auch damit etwas aufwändig, denn man muss sich erst mal hinsetzen und genaue Gedanken zu seinen Fixkosten und dem monatlichen Budget machen – man staunt schließlich nicht schlecht, wenn man erst mal schwarz auf weiß sieht, für was man eigentlich alles Geld ausgeben muss ;-)

So funktioniert mein System:
1. Erstelle eine genaue Liste über deine Fixkosten, d.h. alles was monatlich anfällt wie Miete, Strom usw. Erstelle dann eine weitere Liste über alle anderen Kosten wie Versicherungen, Mitgliedsbeiträge usw. Eben alles, was in einem Jahr so anfällt. Sollten diese Dinge nur halbjährlich oder jährlich anstehen, musst du diese Kosten auf den Monat herunterbrechen und zu den monatlichen Fixkosten hinzurechnen. Zu meinen Fixkosten rechne ich außerdem noch alle möglichen Ausgaben für Geburstagsgeschenke, anstehende Hochzeiten und Weihnachtsgeschenke hinzu.
2. Staune wahrscheinlich erst mal nicht schlecht ;-)
3. Erstelle dann eine weitere Liste in der du dir überlegst, wie viel Geld du wöchentlich zum Leben brauchst. Dazu gehört alles wie Lebensmittel, Tanken oder Fahrtickets und was man eben für sich so braucht, z.B. für’s Weggehen oder Shoppen. Da muss man einfach mal ausprobieren, mit was man auskommt. Es hilft auch schon, wenn man mal darauf achtet, für was man überhaupt Geld ausgibt. Meistens sind es die “kleinen” Dinge, wie morgens schnell was vom Bäcker holen, Mittagessen oder sonstiges, die sich letztendlich summieren und einiges ausmachen.
4. Den Betrag von 3. schließlich auf den gesamten Monat verrechnen und zu den Fixkosten dazuzählen.
5. Wenn man alles durchgerechnet hat, einfach die monatlichen Kosten vom monatlichen Einkommen abziehen und du siehst, was du dir jeden Monat zum Sparen auf die Seite legen kannst. Ich mache es so, dass ich diesen Betrag anfangs des Monats auf mein Sparbuch überweise, so komme ich gar nicht erst in die Versuchung, dieses Geld auszugeben. Und ich verwende es wenn dann nur für Ausgaben, die einfach unvorhersehbar sind, wie z.B. wenn das Auto repariert werden muss, etwas größeres in der Wohnung kaputt geht usw.
6. Den Betrag, den ich wöchentlich zum Leben ausgerechnet habe, hebe ich anfangs des Monats komplett vom Konto ab. Diesen Betrag teile ich dann auf meine Umschläge auf, jeder Umschlag steht für eine Woche. Das hat den Vorteil, dass man seine Bankkarten zuhause lassen kann, denn mit der Bankkarte kauft man doch gern mal was, was man mit “echten” Geld eher nicht so schnell kaufen würde.

Für meine Umschläge habe ich mir eine kleine Vorlage gebastelt… kann es ja bekanntlich nicht haben, wenn Dinge nicht schön aussehen ;-) Ich schreibe dann auch immer auf die Umschläge, wie viel Geld noch im Umschlag ist, wenn ich einen Teil für etwas ausgegeben habe. In die Rückseite kann man außerdem die Scheine stecken.

Sollte für eine Woche tatsächlich noch Geld übrigen bleiben, wandert es in meine Spardose (siehe oben). Dort kommt auch Wechselgeld wie kleine Centbeträge rein, die meistens eh nur den Geldbeutel unnötig schwer machen ;-)
Es gibt auch noch die Möglichkeit, die Umschläge etwas genauer einzuteilen, d.h. einen Umschlag für Lebensmittel, einen für’s Tanken usw. Für mich funktioniert das nicht so gut, weil ich eine Woche für eine Sache einfach mal mehr ausgeben muss und dafür für etwas anderes weniger.

Wenn euch meine Umschläge gefallen, könnt ihr euch hier die Vorlage dafür herunterladen. Ich habe auch einen leeren Umschlag hinzugefügt, falls ihr eure anders beschriften möchtet. Die Wochen gehen von 1 bis 5, manchmal sind die Wochen in einem Monat ja mal mehr und mal weniger. Zu den Umschlägen hat mich übrigens Today’s Nest inspiriert.

Was haltet ihr von meinem Sparsystem bzw. was für ein System habt ihr?

{Erdbeerliebe} Chutney mit Kiwi, Birne und Erdbeeren

Ein Erdbeerrezept habe ich noch für euch… nach den letzten süßen Sünden heute mal die herzhaftere Variante. Ein leckeres Chutney, das besonders zu Grillfleisch oder auch auf frischem Brot lecker schmeckt.

Das Rezept reicht für 3-4 kleine Einmachgläser. Kann man schön nebenbei zubereiten, da man nach dem Schnippeln nur noch dafür sorgen muss, dass nichts anbrennt und ab und zu das Umrühren nicht zu vergessen ;-)

Zutaten

- 300g Erdbeeren
- 2 Kiwis
- 1 Birne
- 2 Zwiebeln
- 4 EL Balsamico
- Chillipulver
- Paprikapulver
- Salz, Pfeffer

So geht’s

Die Erdbeeren, Kiwis und Bananen in kleine Stücke schneiden. Ebenso die Zwiebeln.
Alles in einen Topf mit dem Balsamico geben und zum Kochen bringen.
Einen Teelöffel Chillipulver und zwei Teelöffel Paprikapulver hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Danach das Chutney gut 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis es schließlich dicklich wird. Noch einmal abschmecken und evtl. nachwürzen, dann kochend heiß in die Einmachgläser abfüllen und gut verschließen.

Zu was mögt ihr Chutney am liebsten? Ich finde es – wie auch schon die Marmelade – eine super Geschenkidee. Ich habe meine Gläser wieder mit Paketschnur und ein paar selbsgemachten Etiketten dekoriert. Wenn sie euch gefallen, könnt ihr euch hier wieder das PDF zum Ausdrucken herunterladen :-)

{Erdbeerliebe} Erdbeerkompott mit weißer Schokocreme

Ich schlendere gerne ab und zu durch die Möbelhäuser, denn oftmals fallen einem so die schönsten Fundstücke in die Hände oder auch Dinge, die man schon immer haben wollte und genau zu diesem Moment im Angebot sind. So geschehen mal wieder am vergangenen Wochenende, als mir die 140 ml Sturzgläser von Weck im Reduziert-Regal auffielen, die sofort in meinen Einkaufskorb wanderten. Auf vielen Foodblogs oder Magazinen habe ich schon öfter gesehen, dass diese hübschen Gläschen sich einfach wunderbar für Desserts eignen. Und nachdem ich am selben Tag noch auf dem Erdbeerfeld war, habe ich mich gleich an diese süße Sünde gemacht…

Zutaten (für ca. 4 kleine Dessertgläser)

- 150g weiße Kuvertüre
- 100g Schlagsahne
- 50g Creme Fraiche (oder Schmand)
- 200g Magerquark
- 1,5 TL Vanillearoma oder 1 Vanilleschote
- 250g Erdbeeren (ohne Strunk)
- 2 TL Zucker
- 100ml Orangensaft (kein Konzentrat), es geht auch ein anderer Saft, solange er süß ist
- 10g Stärke

So geht’s

Die Stärke mit der Hälfte des Saftes in einer Schüssel vermengen. Die Erdbeeren waschen und stückeln.
Die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Dabei unbedingt aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade spritzt.
Währrenddessen einen Topf aufsetzen und den Zucker karamellisieren, bis er goldbraun wird. Danach das Karamell mit dem restlichen Saft ablöschen und so lange rühren, bis sich das Karamell komplett gelöst hat. Danach die Erdbeeren und das Stärkegemisch unterrühren und alles unter Rühren aufkochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und den Quark mit der Creme Fraiche, dem Zucker und dem Vanillearoma vermengen. Die vollständig geschmolzene Kuvertüre mit dem Handmixer dazurühren und zum Schluss die Sahne unterheben.
Als letztes einfach die Schokocreme und das Kompott in die Dessertgläschen schichten, so dass man mit der Schokocreme abschließt. Mit einer kleinen Erdbeere dekorieren und für gut drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Ich hatte am Anfang etwas Bedenken, dass die Desserts ein wenig zu klein ausfallen würden, aber es hat sich dann doch herausgestellt, dass die Gläser die perfekte Größe haben. Nicht zu viel und auch nicht zu wenig Dessert ;-) Yumyum!

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