Mein Platz zum Kreativsein

Als ich in meine eigene Wohnung gezogen bin, freute ich mich am meisten darauf, endlich genug Platz zum Malen, Basteln und Werkeln zu haben. Unter Platzmangel war es oft schwer, kreativ sein zu können und ich mich störte es immer, nicht ausreichend Platz für all mein Material zu haben. Trotz allem war das das letzte Projekt in meiner Wohnung, an das ich mich heranwagte. Irgendwie gab es immer andere Dinge zu tun, die zumindest für den Moment wichtiger waren.

Letzte Woche war es dann so weit. Ich konnte das “kreative” Chaos in meinem Schlafzimmer nicht mehr mitansehen und bin kurzerhand zu IKEA gefahren, um mir das Vika Schreibtischsystem zu holen. Am meisten gefällt mir die 2 Meter lange Arbeitsplatte… so vieeel Platz. Auch wenn das Verstauen im Auto einige Probleme mit sich brachte… ;-) Der Preis ist typisch IKEA natürlich unschlagbar und ich werde somit nicht am Rad drehen, sobald die Platte mit allen möglichen Farbklecksen versaut ist. Was sicher irgendwann der Fall sein wird ;-)

Die restliche Woche war ich also damit beschäftigt, alles aufzubauen, meine Sachen auszumisten und was blieb in meine vielen neuen Schubladen einzuräumen. Es ist einfach toll, endlich alles schön geordnet zu haben. Als nächstes werde ich mir wohl noch eine Pinnwand basteln, die ich noch über den Arbeitsplatz hängen werde. Ein Moodboard zur Inspiration sozusagen.

Meine Scrapbooks habe ich auf dem Tisch liegen, damit ich schnell darauf zugereifen kann, wenn mir etwas einfällt. Die Masking Tapes habe ich in eine durchsichtige Vase gelegt, die ich noch übrig hatte. Daneben meine Schneekugel aus Disneyland, die mir der Freund geschenkt hat.
Meine Schubladen habe ich nach Material sortiert, so weiß ich immer, wo was ist und muss nicht erst in irgendwelchen Kisten nach etwas bestimmten suchen ;-)

(1) In der untersten Schublade bewahre ich alle meine Acrylfarben auf. Das Fach wird sicherlich irgendwann voll werden, aber dann werde ich einfach eines der anderen Fächer umsortieren.
(2) Darüber bewahre ich meine Pasten und Firnis auf, hier habe ich auch einen Aquarellkasten und Box an Faber Castell Aquarellstiften <3
(3) Blöcke und Papier... wusste gar nicht, dass ich so viel davon habe... ;-)

(4) Das Scrapbooking-Fach. Hier sammle ich meine Aufkleber und Ausschnitte aus Zeitungen, Flyer und sonstiges, was ich für das Scrapbook hernehmen möchte.
(5) Ganz oben meine Pinsel, Spachteln, Schwämme usw. Es steht mal wieder ein Besuch bei Boesner an, die meisten Pinsel und Spachteln sind einfach schon so mit Farbe verklebt, dass ich sie mit neuen ersetzen sollte. Oder vielleicht endlich mal gründlich auswaschen sollte ;-)
(6) Diesen tollen Blumentopf von IKEA habe ich als Stiftehalter umfunktioniert.

Jetzt fehlt mir noch noch ein hübscher Hocker, damit ich nicht immer einen Stuhl vom Essplatz hintragen muss. Eine Unterlage für den Boden sollte ich mir wohl auch noch zulegen, damit ich den schönen Parkett nicht verschandle ;-)

Habt ihr auch einen Arbeitsplatz zum kreativ sein? Wie bewahrt ihr euer Material auf?

Schoko-Haselnuss-Aufstrich

Für die Schokofans habe ich heute etwas besonderes – selbstgemachter Brotaufstrich aus Schokolade und Haselnüssen. Eignet sich auch wunderbar als Topping für Cupcakes, Kuchen, Desserts oder natürlich auch einfach zum Löffeln ;-)

Du brauchst

200g Zartbitterkuvertüre
50g weiße Kuvertüre
150ml Milch
150g Halbfettmargarine
100g gemahlene Haselnüsse
2 TL Honig
2-3 mittelgroße Einmachgläser

So geht’s

Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, aufpassen dass kein Wasser in die Kuvertüre spritzt. Währenddessen die Margarine mit dem Handrührgerät in einer großen Schüssel schlagen, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
Die Haselnüsse, Milch und den Honig auf höchster Stufe unterrühren, bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Die geschmolzene Schokolade dann ebenfalls auf höchster Stufe gut drei Minuten unter die Masse rühren.
Den Aufstrich in Einmachgläser abfüllen, gut verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dadurch wird die Creme etwas fester und lässt sich schöner streichen. Die Gläser sollten außerdem im Kühlschrank oder einem kühlen Ort aufbewahrt werden, dann hält sie gut einen Monat.

Den Aufstrich kann man natürlich beliebig variieren, ich kann mir statt der Haselnüsse auch Kokosflocken gut vorstellen. Die Mengenverhältnisse sollten jedoch die gleichen bleiben, damit die Creme schön streichzart bleibt. Wer den Aufstrich lieber etwas süßer mag, sollte statt der Zartbitterkuvertüre Vollmilchschokolade verwenden.
Um ein wenig näher an die “original” Nuss-Nougat-Creme zu kommen, werde ich die Schokolade zur Hälfte mal mit Nougatschokolade ersetzen… yammi ;-)

In kleinere Einmachgläser gefüllt und schön dekoriert finde ich den Aufstrich außerdem eine schöne Geschenkidee für Schokomäuler ;-)

Und nicht vergessen: Noch bis einschließlich morgen könnt ihr bei meinem Giveaway ein Set an Washi-Masking-Tapes gewinnen!

Mein Sparsystem

Die Hälfte des Jahres ist schon wieder vorbei – heute ist der 1. Juli. Der Anfang des Monats bedeutet für die meisten sicherlich auch, dass das Bankkonto sich um einen Geldeingang freuen wird. Daher hielt ich es für sinnvoll, heute mal mein Sparsystem vorzustellen, sprich wie ich mein monatliches Budget einteile, so dass am Ende des Geldes kein Monat mehr übrig bleibt ;-)

Spätestens nachdem man von zu Hause auszieht und seinen eigenen Haushalt führt, muss man sich wohl zum ersten Mal Gedanken um die Einteilung seines Geldes machen. Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Telefon, Strom… da summiert sich schon einiges. Und wenn man denkt, man hat jetzt wirklich an alles gedacht, kommen meistens noch überraschend Dinge dazu, an die man natürlich überhaupt nicht gedacht hat…

Im Laufe der Jahre habe ich immer mal wieder etwas neues ausprobiert, um meinen Haushalt so zu organisieren, damit mir natürlich monatlich auch noch etwas für mich und zum Sparen übrig bleibt. Letztendlich funktioniert das einfachste System am besten für mich – das “Geldumschlag”-System. Der Anfang war auch damit etwas aufwändig, denn man muss sich erst mal hinsetzen und genaue Gedanken zu seinen Fixkosten und dem monatlichen Budget machen – man staunt schließlich nicht schlecht, wenn man erst mal schwarz auf weiß sieht, für was man eigentlich alles Geld ausgeben muss ;-)

So funktioniert mein System:
1. Erstelle eine genaue Liste über deine Fixkosten, d.h. alles was monatlich anfällt wie Miete, Strom usw. Erstelle dann eine weitere Liste über alle anderen Kosten wie Versicherungen, Mitgliedsbeiträge usw. Eben alles, was in einem Jahr so anfällt. Sollten diese Dinge nur halbjährlich oder jährlich anstehen, musst du diese Kosten auf den Monat herunterbrechen und zu den monatlichen Fixkosten hinzurechnen. Zu meinen Fixkosten rechne ich außerdem noch alle möglichen Ausgaben für Geburstagsgeschenke, anstehende Hochzeiten und Weihnachtsgeschenke hinzu.
2. Staune wahrscheinlich erst mal nicht schlecht ;-)
3. Erstelle dann eine weitere Liste in der du dir überlegst, wie viel Geld du wöchentlich zum Leben brauchst. Dazu gehört alles wie Lebensmittel, Tanken oder Fahrtickets und was man eben für sich so braucht, z.B. für’s Weggehen oder Shoppen. Da muss man einfach mal ausprobieren, mit was man auskommt. Es hilft auch schon, wenn man mal darauf achtet, für was man überhaupt Geld ausgibt. Meistens sind es die “kleinen” Dinge, wie morgens schnell was vom Bäcker holen, Mittagessen oder sonstiges, die sich letztendlich summieren und einiges ausmachen.
4. Den Betrag von 3. schließlich auf den gesamten Monat verrechnen und zu den Fixkosten dazuzählen.
5. Wenn man alles durchgerechnet hat, einfach die monatlichen Kosten vom monatlichen Einkommen abziehen und du siehst, was du dir jeden Monat zum Sparen auf die Seite legen kannst. Ich mache es so, dass ich diesen Betrag anfangs des Monats auf mein Sparbuch überweise, so komme ich gar nicht erst in die Versuchung, dieses Geld auszugeben. Und ich verwende es wenn dann nur für Ausgaben, die einfach unvorhersehbar sind, wie z.B. wenn das Auto repariert werden muss, etwas größeres in der Wohnung kaputt geht usw.
6. Den Betrag, den ich wöchentlich zum Leben ausgerechnet habe, hebe ich anfangs des Monats komplett vom Konto ab. Diesen Betrag teile ich dann auf meine Umschläge auf, jeder Umschlag steht für eine Woche. Das hat den Vorteil, dass man seine Bankkarten zuhause lassen kann, denn mit der Bankkarte kauft man doch gern mal was, was man mit “echten” Geld eher nicht so schnell kaufen würde.

Für meine Umschläge habe ich mir eine kleine Vorlage gebastelt… kann es ja bekanntlich nicht haben, wenn Dinge nicht schön aussehen ;-) Ich schreibe dann auch immer auf die Umschläge, wie viel Geld noch im Umschlag ist, wenn ich einen Teil für etwas ausgegeben habe. In die Rückseite kann man außerdem die Scheine stecken.

Sollte für eine Woche tatsächlich noch Geld übrigen bleiben, wandert es in meine Spardose (siehe oben). Dort kommt auch Wechselgeld wie kleine Centbeträge rein, die meistens eh nur den Geldbeutel unnötig schwer machen ;-)
Es gibt auch noch die Möglichkeit, die Umschläge etwas genauer einzuteilen, d.h. einen Umschlag für Lebensmittel, einen für’s Tanken usw. Für mich funktioniert das nicht so gut, weil ich eine Woche für eine Sache einfach mal mehr ausgeben muss und dafür für etwas anderes weniger.

Wenn euch meine Umschläge gefallen, könnt ihr euch hier die Vorlage dafür herunterladen. Ich habe auch einen leeren Umschlag hinzugefügt, falls ihr eure anders beschriften möchtet. Die Wochen gehen von 1 bis 5, manchmal sind die Wochen in einem Monat ja mal mehr und mal weniger. Zu den Umschlägen hat mich übrigens Today’s Nest inspiriert.

Was haltet ihr von meinem Sparsystem bzw. was für ein System habt ihr?

{Erdbeerliebe} Chutney mit Kiwi, Birne und Erdbeeren

Ein Erdbeerrezept habe ich noch für euch… nach den letzten süßen Sünden heute mal die herzhaftere Variante. Ein leckeres Chutney, das besonders zu Grillfleisch oder auch auf frischem Brot lecker schmeckt.

Das Rezept reicht für 3-4 kleine Einmachgläser. Kann man schön nebenbei zubereiten, da man nach dem Schnippeln nur noch dafür sorgen muss, dass nichts anbrennt und ab und zu das Umrühren nicht zu vergessen ;-)

Zutaten

- 300g Erdbeeren
- 2 Kiwis
- 1 Birne
- 2 Zwiebeln
- 4 EL Balsamico
- Chillipulver
- Paprikapulver
- Salz, Pfeffer

So geht’s

Die Erdbeeren, Kiwis und Bananen in kleine Stücke schneiden. Ebenso die Zwiebeln.
Alles in einen Topf mit dem Balsamico geben und zum Kochen bringen.
Einen Teelöffel Chillipulver und zwei Teelöffel Paprikapulver hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Danach das Chutney gut 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis es schließlich dicklich wird. Noch einmal abschmecken und evtl. nachwürzen, dann kochend heiß in die Einmachgläser abfüllen und gut verschließen.

Zu was mögt ihr Chutney am liebsten? Ich finde es – wie auch schon die Marmelade – eine super Geschenkidee. Ich habe meine Gläser wieder mit Paketschnur und ein paar selbsgemachten Etiketten dekoriert. Wenn sie euch gefallen, könnt ihr euch hier wieder das PDF zum Ausdrucken herunterladen :-)

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