Pizza mit Frühling

Wenn ich heute so aus dem Fenster sehe, bin ich mir sicher, dass wir es mit dem Winter endlich geschafft haben und der Frühling vor der Tür steht. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern… die Pollenallergie fängt an ;-) Die gute Laune habe ich mir dann auch noch mit einen einfachen Rezept auf den Teller geholt: Pizza, mal etwas anders, mit frischen Gemüse und lecker Joghurt-Frischkäse Creme. Ein einfaches Rezept für warme Frühlingstage, das außerdem nach Belieben abgewandelt werden kann.
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Für dieses Rezept bereite ich zuerst meinen liebsten Pizzateig zu, der sehr einfach zu machen ist und vor allem immer gelingt. Ich verwende diesen Teig für alle Pizzen, ist also ein gutes Allroundrezept. Der Teig wird immer schön fluffig, nicht zu knusprig dünn und auch nicht zu dick, eben genau dazwischen.

Pizzaboden

Zutaten für 2-3 Pizzen
500g Weizenmehl
250ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl (nativ extra)
1 Tütchen Trockenhefe
2 TL Salz (nicht gehäuft!)
optional: Oregano

01_ Die Trockenhefe zu dem lauwarmen Wasser geben und 10-15 Minuten beiseite stellen.
02_ In eine große Schüssel das Mehl füllen und darüber den Wasser-Hefe-Mix gießen. Das Öl und das Salz dazugeben und schließlich alles so lange in der Schüssel kneten, bis ein glatter Teig entsteht, der nicht mehr an den Fingern klebt.
03_ Die Schüssel mit Frischhaltefolie gut verschließen und den Teig für ca. 60 Minuten aufgehen lassen.
04_ Wenn der Teig fertig aufgegangen ist, noch einmal gut durchkneten und zu 2-3 Teilen portionieren, je nachdem, wie groß die Pizzen sein sollen. Mit dem Nudelholz jede Portion Teig in eine gleichmäßige, runde Fläche rollen.
05_ Etwas Olivenöl über die ausgerollten Teige streichen und wenn man mag, noch etwas Oregano darüber streuen. Die Teige dann im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 10-15 Minuten backen, bis sie leicht goldgelb werden. Der Pizzaboden sollte auf keinen Fall zu hart werden, also zwischendurch immer überprüfen.

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Ich verwende für meinen Pizzateig immer Trockenhefe, da diese einfach praktischer als die frischen Hefewürfel ist und vor allem länger haltbar ist. So kann man z.B. den rohen Teig für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren, ohne dass er schlecht wird. Für das Olivenöl empfehle ich, am besten eines von guter Qualität verwenden, denn je besser die Qualität, desto geschmacksintensiver das Öl.
Ich knete den Teig außerdem immer so um die 15 Minuten, nach 5 Minuten wird er zwar schon schön glatt und klebt nicht mehr, aber je länger man knetet, desto fluffiger wird der gebackene Teig später… dies ist zwar immer der Moment, in dem ich mir zum wiederholten mal schwöre, irgendwann in eine KitchenAid zu investieren… ich hasse Teig kneten einfach… aber wenigstens lohnt es sich ;-) Sollte der Teig warum auch immer trotzdem zu klebrig bleiben, nach und nach etwas mehr Mehl dazukneten. Wird er zu trocken, einfach noch 1-2 EL lauwarmes Wasser unterkneten.
Übrigens lasse ich die Schüssel mit dem fertigen Teig immer im (ausgeschalteten) Backofen gehen, da ist die Temperatur optimal und es kommt kein Lüftchen dran… und die Schüssel steht nicht im Weg ;-)

Pizzabelag

Für die Creme
150g milder Naturjoghurt (3,5% Fett)
2-3 EL Frischkäse mit Kräutern
1/2 Gurke
1-2 Zehen Knoblauch (kann man auch weglassen)
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
optional: 2-3 TL Tiefkühlkräuter, z.B. Sorte Gartenkräuter

Für den Belag
eine Schale Cocktail-Tomaten
1 Gurke
1 Avocado (Sorte Hass)
optional: 1 gelbe Paprika
Fetakäse
Weitere Ideen: Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln, gegrillte Zucchini, Aubergine oder Pilze, Oliven

01_ Für die Creme die Gurke schälen und raspeln, den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und mit dem Joghurt und Frischkäse in einer Schüssel vermengen. Schließlich mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer und optional mit Kräutern abschmecken.
02_ Die Cocktail-Tomaten vierteln und den Glibber entfernen.
03_ Die Gurke schälen, halbieren und mit einem Teelöffel die Samen entfernen. Dann in kleine Würfel schneiden.
04_ Die Avocado von oben nach unten an 4 Seiten einschneiden, jedes Viertel abtrennen. Vorsichtig die Schale entfernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
05_ Schließlich die Creme großzügig auf die fertig gebackenen, etwas abgekühlten Pizzaböden streichen, das Gemüse darüber verteilen und zum Schluss ein Stück Feta darüber mit den Fingern zerbröseln.

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Für den Belag kann man im Prinzip alles an Gemüse verwenden, das man mag. Bei den Avodcados darauf achten, dass sie richtig schön dunkelgrün sind und man die Schale leicht eindrücken kann. Dann sind sie reif. Ansonsten noch für ein paar Tage zuhause liegen lassen.

Nicht-Vegetarier können natürlich auch noch Fleisch auf die Pizzen geben, hier kann ich mir gebratene Hähnchenbrust oder Hack vorstellen. Auch gebratener Lachs passt sicher gut.

Die Creme mit dem Gemüse macht sich übrigens auch sehr toll auf frischem Weißbrot, gegrillten Ciabatta-Scheiben oder als Füllung für Wraps. Yum!

(Rezept inspiriert von Pepper Lynn – Fresh Greek Pizza with Homemade Tzatziki)

Let’s fly away

Wenn man am Karfreitag aufwacht, sich freut, nun vier Tage frei zu haben, aufsteht, aus dem Fenster blickt und als allererstes frischen Schnee sieht… kann man wohl nicht anders, als sich aus Protest irgendwie den Frühling ins Haus zu holen. Und in meinen Fall, auf den Blog zu holen ;-)
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In den letzten Wochen habe ich mir eine kleine Blog-Pause genommen, denn bei diesem deprimierenden Frühlingswetter war ich doch mehr als uninspiriert und ohne jegliche Ideen. Backen konnte ich auch nicht, da wir auf der Arbeit den Pakt geschlossen hatten, in der Fastenzeit auf Süßes zu verzichten. Keine Schokolade, keine Süßigkeiten, kein Kuchen (bis auf zwei Geburtstagsausnahmen)… ja und ihr lest richtig, wir haben den Pakt wirklich eingehalten und ich habe tatsächlich knappe sechs Wochen ohne Schokolade überlebt. Die ersten Tage waren mehr als hart, schließlich gehörte hier und da ein Stück Schoko einfach zu meinem täglichen Ablauf ;-) Aber so nach zwei Wochen war alles gar nicht mehr so schlimm und nun gegen Ende kann ich überraschenderweise sagen, dass ich es tatsächlich ohne Schokolade aushalten könnte, wenn ich denn wollte. Und dass ich doch tatsächlich einiges an Selbstdisziplin besitze, wenn ich denn will ;-)
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Trotz allem freue ich mich nun auf meine Schoko-Osterhasen und darauf, endlich, endlich wieder Süßes backen zu können. Und wie ihr nun seht, habe ich zur Ablenkung in den letzten Wochen an meinem neuen, frühlingshaften Blogdesign gebastelt. Ein paar neue Plugins habe ich ausprobiert und mich ein wenig mit CSS3 ausgetobt… was ihr entdecken könnt, wenn ich euch ein wenig durchklickt ;-)
Ich bin sehr glücklich, dass hier nun wieder etwas frischer Wind hineinkommt… und kann es kaum abwarten, dass es draußen auch endlich nach Frühling aussieht.

Genießt trotzt allem die Feiertage und natürlich die Schokohasen :-)

Meine täglichen Design Tools

In meinem täglichen Grafik- und Designalltag haben sich inzwischen so einige Tools angehäuft, ohne die ich nicht mehr auskommen könnte. Teilweise erleichtern sie die Arbeit so sehr, dass ich schon Angst habe, dass diese tollen Tools eines Tages einfach von der Bildfläche verschwinden ;-) … Nun, das passiert hoffentlich nicht so schnell und bis dahin werde ich ab sofort hin und wieder einige meiner Lieblingstools mit euch teilen… die Blogger unter euch werden für einige sicher auch gut Verwendung finden. Und die ein oder anderen Grafiker entdecken so vielleicht noch etwas Neues :-)

01 Screenfly ist sicherlich das Tool, welches ich täglich am meisten in Verwendung habe. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man vor Screenfly ordentlich Webseiten bauen konnte… vor allem in Zeiten des Responsive Designs ist es eine so, so tolle Hilfe. Würde dieses Tool irgendwann kostenpflichtig werden, es wäre auf meiner Must-Have-Liste ganz oben. Kurz erklärt kann man über Screenfly seine Websites in allen möglichen Bildschirmauflösungen testen. Gut, es stimmt nicht immer ganz genau, da die meisten User noch irgendwelche Leisten oder Toolbars in Verwendung haben, die noch ein wenig Pixel verbrauchen. Aber es ist eine tolle Orientierung und gibt außerdem einen guten Überblick über die diversen Bildschirmgrößen, die heutzutage gängig sind. Screenfly kann ich wirklch nur empfehlen und wer es mal ausprobieren möchte, hier entlang.

02 WhatFont Tool ist ein Browser-Plugin, das ich erst vor einiger Zeit entdeckte… und inzwischen so stark in meinen täglichen Arbeitsalltag integriert ist, dass auch das nicht mehr wegzudenken wäre. Surft ihr oft auf Internetseiten und euch gefallen die verwenden Schriften so gut, dass ihr sie unbedingt auch für eure eigene Website verwenden wollt? Mit diesem tollen Plugin muss man nun nicht mehr erst im Quelltext den Stylesheet ausfindig machen und diesen nach den Schriften durchforsten… nein, man aktiviert einfach das Plugin in seinem Browser und kann dann auf den entsprechenden Text auf der Website klicken. Das Plugin zeigt den Namen der Schrift sowie Schriftgröße und den #Code der Farbe an. Teilweise funktioniert es sogar auf Grafiken, aber da muss man dann schon Glück haben ;-) Zum Download geht es hier entlang.

03 Ein weiteres Tool, für das ich so, so dankbar bin… HTML Special Characters führt eine komplette Liste mit allen verfügbaren Sonderzeichen und mit welchen Benennungen man sie im HTML oder CSS Code einbetten kann. Natürlich sind die Zeichen Browserabhänig, man sollte sich daher erst einmal durchprobieren und die eingebetteten Zeichen in den gängigen Browsern testen… meistens benötige ich aber nur Zeichen wie Pfeile oder Aufzählungszeichen. In der Tabelle werden immer jeweils links unter dem Zeichen die Bezeichnung für die Einbettung in einem HTML Code gezeigt und rechts die Bezeichnung für den CSS Code. Ganz am Ende der Tabelle findet man noch einige Erklärungen, wie man die Zeichen richtig einbettet… hier geht es zur Tabelle.

04 Colourlovers kenne ich seit der ersten Minute. Anfangs war ich selbst dort aktiv und habe meine eigenen Farbpaletten kreiert… inzwischen schaue ich gerne vorbei, wenn ich farbliche Inspiration für ein neues Projekt brauche. Es bietet sich auch dafür an, wenn man z.B. schon vorgegebene Farben hat und testen möchte, mit welchen Farben man sie gut kombinieren kann. Die Farben werden einem bereits fertig als #Code oder RGB angezeigt, was ich auch als sehr praktisch empfinde. Eine tolle Kollektion, die täglich wächst und mich immer wieder aufs Neue inspiriert… zu Colourlovers geht es hier entlang.

An dieser Stelle möchte ich mich außerdem noch für die große Teilnahme am SMASH Book Giveaway bedanken. Gewonnen hat das SMASH Book Janina, die sich inzwischen schon daran erfreuen darf und hoffentlich bereits eifrig am Scrapbooken ist ;-)

Meine Blogger Story


Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen?

Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich in der Anfangszeit des Internets praktisch aufgewachsen bin. Damals, so mit 12 Jahren, als man noch ein Modem brauchte, um sich ins Web einzuwählen und das Surfen noch nach Minuten von der Telekom abgerechnet wurde… Irgendwann fingen meine Freundinnen und ich an, Internetseiten über Beepworld (omg, das gibt es immernoch!) zu basteln… schließlich hat mir der Funktionsumfang dort nicht mehr gereicht und so habe ich dann angefangen, meine eigene Internetseite zu programmieren. WordPress bzw. Bloggen war damals noch in den Kinderschuhen, aber so richtig zu Bloggen habe ich selbst erst während bzw. nach dem Abitur angefangen.

Welchen Blog hast Du als erstes gelesen?

Die meisten dieser Blogs haben leider irgendwann geschlossen, aber es gibt da noch Chris, Jenny, später las ich auch Anne.

Was magst Du am Bloggen?

Dass es für mich ein persönliches Outlet ist, an dem ich frei und ganz nach meinem Willen Schreiben, Gestalten und Ausprobieren kann, genau so, wie ich möchte. Es ist auch ein tolles Medium, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und allgemein einfach, dass man so die letzten Wochen, Monate und auch Jahre festhalten und später darauf zurückblicken kann.

Und was magst Du nicht?

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, dass viele Blogs inzwischen gesponsert werden oder in irgendeiner Form mit ihrem Blog Geld verdienen. Es ist doch wirklich toll, wenn man es schafft, sein Hobby soweit auszubauen, dass man auch für Firmen als Werbeplattform interessant wird. Ich mag es jedoch nicht, wenn solche Posts nicht als Werbung gekennzeichnet werden oder es mehr als offensichtlich ist, dass die Meinung des Bloggers zu einem Produkt gekauft ist und nicht dessen wahrer, eigener Meinung entspricht. Ebensowenig mag ich es, wenn mich Firmen anschreiben und danach bitten, kostenlos für sie oder ihr Produkt Werbung zu machen. Im besten Fall haben diese Anfragen noch in irgendeiner Form mit Mode oder Beauty zu tun, ein offensichtlich sehr stark vertretenes Thema auf meinem Blog.

Welcher war bis jetzt Dein bester Blogger-Moment?

Als ich damals meine eigene Domain und Webspace kaufte und somit zum ersten mal WordPress installieren konnte. Und dann noch, als WordPress nach Stunden schließlich endlich funktionierte, das war damals nämlich noch nicht ganz so kinderleicht wie jetzt ;-)

Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?

War bestimmt eine spontante Eingebung… daran kann ich mich zumindest nicht im Geringsten erinnern.

Was hast Du erlebt, was Dir ohne Blog nicht passiert wäre?

Ich würde jetzt wahrscheinlich nicht jeden Tag beruflich überwiegend Internetseiten gestalten und programmieren… und wüsste auch nicht, wie man WordPress als “einfaches” CMS zum Äußersten für (fast) alle Arten von Websites ausreizen kann.

Tipps für Neulinge?

Sich nicht mit anderen vergleichen und einfach sein Ding durchziehen. Sich treu bleiben und nicht vergessen, dass das Ganze ein Hobby ist und einem selbst am meisten Spaß machen muss.

Tagging

…ich glaube, die meisten, die mir einfallen, wurden schon getaggt. Von daher, wer Lust hat, einfach mitnehmen. Ins Leben gerufen wurde dieses Stöckchen übrigens von Laura und getroffen wurde ich von Jenny ;-)

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