Let’s fly away

Wenn man am Karfreitag aufwacht, sich freut, nun vier Tage frei zu haben, aufsteht, aus dem Fenster blickt und als allererstes frischen Schnee sieht… kann man wohl nicht anders, als sich aus Protest irgendwie den Frühling ins Haus zu holen. Und in meinen Fall, auf den Blog zu holen ;-)
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In den letzten Wochen habe ich mir eine kleine Blog-Pause genommen, denn bei diesem deprimierenden Frühlingswetter war ich doch mehr als uninspiriert und ohne jegliche Ideen. Backen konnte ich auch nicht, da wir auf der Arbeit den Pakt geschlossen hatten, in der Fastenzeit auf Süßes zu verzichten. Keine Schokolade, keine Süßigkeiten, kein Kuchen (bis auf zwei Geburtstagsausnahmen)… ja und ihr lest richtig, wir haben den Pakt wirklich eingehalten und ich habe tatsächlich knappe sechs Wochen ohne Schokolade überlebt. Die ersten Tage waren mehr als hart, schließlich gehörte hier und da ein Stück Schoko einfach zu meinem täglichen Ablauf ;-) Aber so nach zwei Wochen war alles gar nicht mehr so schlimm und nun gegen Ende kann ich überraschenderweise sagen, dass ich es tatsächlich ohne Schokolade aushalten könnte, wenn ich denn wollte. Und dass ich doch tatsächlich einiges an Selbstdisziplin besitze, wenn ich denn will ;-)
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Trotz allem freue ich mich nun auf meine Schoko-Osterhasen und darauf, endlich, endlich wieder Süßes backen zu können. Und wie ihr nun seht, habe ich zur Ablenkung in den letzten Wochen an meinem neuen, frühlingshaften Blogdesign gebastelt. Ein paar neue Plugins habe ich ausprobiert und mich ein wenig mit CSS3 ausgetobt… was ihr entdecken könnt, wenn ich euch ein wenig durchklickt ;-)
Ich bin sehr glücklich, dass hier nun wieder etwas frischer Wind hineinkommt… und kann es kaum abwarten, dass es draußen auch endlich nach Frühling aussieht.

Genießt trotzt allem die Feiertage und natürlich die Schokohasen :-)

Meine täglichen Design Tools

In meinem täglichen Grafik- und Designalltag haben sich inzwischen so einige Tools angehäuft, ohne die ich nicht mehr auskommen könnte. Teilweise erleichtern sie die Arbeit so sehr, dass ich schon Angst habe, dass diese tollen Tools eines Tages einfach von der Bildfläche verschwinden ;-) … Nun, das passiert hoffentlich nicht so schnell und bis dahin werde ich ab sofort hin und wieder einige meiner Lieblingstools mit euch teilen… die Blogger unter euch werden für einige sicher auch gut Verwendung finden. Und die ein oder anderen Grafiker entdecken so vielleicht noch etwas Neues :-)

01 Screenfly ist sicherlich das Tool, welches ich täglich am meisten in Verwendung habe. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man vor Screenfly ordentlich Webseiten bauen konnte… vor allem in Zeiten des Responsive Designs ist es eine so, so tolle Hilfe. Würde dieses Tool irgendwann kostenpflichtig werden, es wäre auf meiner Must-Have-Liste ganz oben. Kurz erklärt kann man über Screenfly seine Websites in allen möglichen Bildschirmauflösungen testen. Gut, es stimmt nicht immer ganz genau, da die meisten User noch irgendwelche Leisten oder Toolbars in Verwendung haben, die noch ein wenig Pixel verbrauchen. Aber es ist eine tolle Orientierung und gibt außerdem einen guten Überblick über die diversen Bildschirmgrößen, die heutzutage gängig sind. Screenfly kann ich wirklch nur empfehlen und wer es mal ausprobieren möchte, hier entlang.

02 WhatFont Tool ist ein Browser-Plugin, das ich erst vor einiger Zeit entdeckte… und inzwischen so stark in meinen täglichen Arbeitsalltag integriert ist, dass auch das nicht mehr wegzudenken wäre. Surft ihr oft auf Internetseiten und euch gefallen die verwenden Schriften so gut, dass ihr sie unbedingt auch für eure eigene Website verwenden wollt? Mit diesem tollen Plugin muss man nun nicht mehr erst im Quelltext den Stylesheet ausfindig machen und diesen nach den Schriften durchforsten… nein, man aktiviert einfach das Plugin in seinem Browser und kann dann auf den entsprechenden Text auf der Website klicken. Das Plugin zeigt den Namen der Schrift sowie Schriftgröße und den #Code der Farbe an. Teilweise funktioniert es sogar auf Grafiken, aber da muss man dann schon Glück haben ;-) Zum Download geht es hier entlang.

03 Ein weiteres Tool, für das ich so, so dankbar bin… HTML Special Characters führt eine komplette Liste mit allen verfügbaren Sonderzeichen und mit welchen Benennungen man sie im HTML oder CSS Code einbetten kann. Natürlich sind die Zeichen Browserabhänig, man sollte sich daher erst einmal durchprobieren und die eingebetteten Zeichen in den gängigen Browsern testen… meistens benötige ich aber nur Zeichen wie Pfeile oder Aufzählungszeichen. In der Tabelle werden immer jeweils links unter dem Zeichen die Bezeichnung für die Einbettung in einem HTML Code gezeigt und rechts die Bezeichnung für den CSS Code. Ganz am Ende der Tabelle findet man noch einige Erklärungen, wie man die Zeichen richtig einbettet… hier geht es zur Tabelle.

04 Colourlovers kenne ich seit der ersten Minute. Anfangs war ich selbst dort aktiv und habe meine eigenen Farbpaletten kreiert… inzwischen schaue ich gerne vorbei, wenn ich farbliche Inspiration für ein neues Projekt brauche. Es bietet sich auch dafür an, wenn man z.B. schon vorgegebene Farben hat und testen möchte, mit welchen Farben man sie gut kombinieren kann. Die Farben werden einem bereits fertig als #Code oder RGB angezeigt, was ich auch als sehr praktisch empfinde. Eine tolle Kollektion, die täglich wächst und mich immer wieder aufs Neue inspiriert… zu Colourlovers geht es hier entlang.

An dieser Stelle möchte ich mich außerdem noch für die große Teilnahme am SMASH Book Giveaway bedanken. Gewonnen hat das SMASH Book Janina, die sich inzwischen schon daran erfreuen darf und hoffentlich bereits eifrig am Scrapbooken ist ;-)

Meine Blogger Story


Warum hast Du mit dem Bloggen begonnen?

Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich in der Anfangszeit des Internets praktisch aufgewachsen bin. Damals, so mit 12 Jahren, als man noch ein Modem brauchte, um sich ins Web einzuwählen und das Surfen noch nach Minuten von der Telekom abgerechnet wurde… Irgendwann fingen meine Freundinnen und ich an, Internetseiten über Beepworld (omg, das gibt es immernoch!) zu basteln… schließlich hat mir der Funktionsumfang dort nicht mehr gereicht und so habe ich dann angefangen, meine eigene Internetseite zu programmieren. WordPress bzw. Bloggen war damals noch in den Kinderschuhen, aber so richtig zu Bloggen habe ich selbst erst während bzw. nach dem Abitur angefangen.

Welchen Blog hast Du als erstes gelesen?

Die meisten dieser Blogs haben leider irgendwann geschlossen, aber es gibt da noch Chris, Jenny, später las ich auch Anne.

Was magst Du am Bloggen?

Dass es für mich ein persönliches Outlet ist, an dem ich frei und ganz nach meinem Willen Schreiben, Gestalten und Ausprobieren kann, genau so, wie ich möchte. Es ist auch ein tolles Medium, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und allgemein einfach, dass man so die letzten Wochen, Monate und auch Jahre festhalten und später darauf zurückblicken kann.

Und was magst Du nicht?

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, dass viele Blogs inzwischen gesponsert werden oder in irgendeiner Form mit ihrem Blog Geld verdienen. Es ist doch wirklich toll, wenn man es schafft, sein Hobby soweit auszubauen, dass man auch für Firmen als Werbeplattform interessant wird. Ich mag es jedoch nicht, wenn solche Posts nicht als Werbung gekennzeichnet werden oder es mehr als offensichtlich ist, dass die Meinung des Bloggers zu einem Produkt gekauft ist und nicht dessen wahrer, eigener Meinung entspricht. Ebensowenig mag ich es, wenn mich Firmen anschreiben und danach bitten, kostenlos für sie oder ihr Produkt Werbung zu machen. Im besten Fall haben diese Anfragen noch in irgendeiner Form mit Mode oder Beauty zu tun, ein offensichtlich sehr stark vertretenes Thema auf meinem Blog.

Welcher war bis jetzt Dein bester Blogger-Moment?

Als ich damals meine eigene Domain und Webspace kaufte und somit zum ersten mal WordPress installieren konnte. Und dann noch, als WordPress nach Stunden schließlich endlich funktionierte, das war damals nämlich noch nicht ganz so kinderleicht wie jetzt ;-)

Wie bist Du auf Deinen Blognamen gekommen?

War bestimmt eine spontante Eingebung… daran kann ich mich zumindest nicht im Geringsten erinnern.

Was hast Du erlebt, was Dir ohne Blog nicht passiert wäre?

Ich würde jetzt wahrscheinlich nicht jeden Tag beruflich überwiegend Internetseiten gestalten und programmieren… und wüsste auch nicht, wie man WordPress als “einfaches” CMS zum Äußersten für (fast) alle Arten von Websites ausreizen kann.

Tipps für Neulinge?

Sich nicht mit anderen vergleichen und einfach sein Ding durchziehen. Sich treu bleiben und nicht vergessen, dass das Ganze ein Hobby ist und einem selbst am meisten Spaß machen muss.

Tagging

…ich glaube, die meisten, die mir einfallen, wurden schon getaggt. Von daher, wer Lust hat, einfach mitnehmen. Ins Leben gerufen wurde dieses Stöckchen übrigens von Laura und getroffen wurde ich von Jenny ;-)

Free Font Favs

Zum Sonntag gibt es heute mal wieder ein paar meiner Font Lieblinge… Die Museo sieht man in letzter Zeit ja immer häufiger und ein paar der Schnitte sind sogar frei verfügbar. Ich plane schon ein neues Design damit, denn über Typekit, kann man z.B. alle weiteren Schnitte der Museo in die Website einbinden. Typekit kann man auch unter einigen Bedingungen kostenlos verwenden, zum Ausprobieren der verfügbaren Fonts also eine gute Alternative.
Die Links zu den freien Schriften findet ihr am Ende des Posts… viel Spaß :)

MeddonPistilli RomanFrom The WoodsMuseoKG Makes You Stronger

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