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Sommerzeit ist Smoothiezeit

Ein Smoothie geht ja immer aber gerade im Sommer gibt es meiner Meinung nach nichts erfrischenderes, als einen frischen, kalten, selbstgemachten Smoothie, den man in der Sonne liegend genießen kann. Meistens habe ich an warmen Tagen eh nicht so richtig Hunger und so kann ein Smoothe auch eine kleine Zwischenmahlzeit sein, die außerdem noch für die tägliche Vitaminzufuhr sorgt. Und wenn man es sich noch so richtig gut lassen möchte, einfach noch ein oder zwei Kugeln Vanilleeis dazugeben – es gehen natürlich auch drei – und dann… yummy :-)
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Wassermelone-Limette-Smoothie

Dafür einfach 4-5 Stücke Wassermelone mit dem Saft einer ausgepressten Limette im Mixer verblenden, das war’s schon. Ich liebe die Kombination der beiden Früchte, ist natürlich eher bitter, wer es lieber süß mag, gibt noch etwas braunen Zucker oder auch Honig dazu. Gecrushtes Eis macht sich dazu auch super.

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Ananas-Joghurt-Smoothie

Dafür nehme ich ca. ein Viertel einer gestückelten, frischen Ananas und mixe sie mit einem Teil Ananassaft, einem Teil Orangensaft sowie zwei Teilen Naturjoghurt (1,5% Fett). Bei den Säften achte ich immer darauf, 100% Fruchtsaft und nicht die Konzentrate zu kaufen. Bei Ananassaft aber leider eher schwierig.

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Weiße Schokoraspel-Bananen-Buttermilch-Smoothie

Als Letztes noch mein derzeitiger Liebling… wie kann es auch anders sein, ist schließlich Schokolade dabei ;-) Für diesen Smoothie schneide ich eine Banane in Stücke und mixe sie mit einem Esslöffel geraspelter, weißer Schoki und einem Schuss Buttermilch. Von der Buttermilch gebe ich so viel nach, bis der Smoothie nicht mehr zu dickflüssig ist. Dann noch mit ein paar weiteren Schokoraspeln toppen, fertig. Gibt’s was Besseres als weiße Schokolade mit Banane?

Genießt den Sommer!

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Auf Bornholm

Als es im vergangenen Mai zwei Wochen kalt und nass war, haben wir uns für einen Spontantrip auf die Sonneninsel Bornholm in Dänemark verzogen. Wir haben die Zeit in der Hauptstadt Rönne verbracht und im Nachhinein habe ich es doch bereut, dass wir uns vorher nicht genauer informiert haben und ein paar Tage länger auf der Insel geblieben sind. Dann hätten wir auf jeden Fall das Auto und Fahrräder mitgenommen, um die Insel zu erkunden. Wenigstens hatten wir zwei Tage traumhaftes Sonnenwetter, nur am Tag unserer Abfahrt hat es auch dort begonnen, aus Eimern zu schütten.
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Am Tag der Abreise mussten wir viel zu früh aufstehen, denn die Fähre nach Bornholm fuhr gegen 13 Uhr von Sassnitz auf Rügen los. Es war auch das erste Mal, dass ich mit meinem kleinen Clio eine so lange Fahrt angetreten bin, aber wir sind nach gut sechs Stunden Fahrt ohne nennenswerte Zwischenfälle am Fährhafen angekommen. Gut, dass wir den Fährhafen erst nicht gefunden und uns daraufhin erst mal nett verfahren haben, was letztendlich dazu führte, dass wir erst fünf Minuten vor Abfahrt die Fähre betraten, war ja nicht seine Schuld…
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Das Auto haben wir dann am Hafen geparkt und sind knappe vier Stunden mit der Fähre nach Bornholm gefahren. Erst hatte ich ein wenig Bedenken wegen der Überfahrt, denn ich war noch nie so wirklich auf einer Fähre. War aber zum Glück nicht schlimm, keiner von uns wurde seekrank und gegen Abend sind wir dann im Hafen von Rönne eingetrudelt.
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Angekommen haben wir uns dann auf den Weg ins Hotel gemacht, welches gut 20 Minuten Fußweg vom Hafen entfernt war. So konnten wir aber gleich ein wenig von der Stadt und der Umgebung sehen. Was mir sofort auffiel – wie klein doch die dänischen Häuser sind. Und wie viele einen kleinen, liebevoll gepflegten Vorgarten hatten. Und auch wenn man wirklich sagen kann, dass unsere deutschen Städe überwiegend sauber sind, war ich doch fasziniert, wie sauber und gepflegt die Stadt im Allgemeinen war.
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Auch von der Freundlichkeit der Dänen war ich sehr angetan, sie sprachen fließend Englisch und teilweise sogar Deutsch mit uns und waren uns Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir haben uns zumindest richtig wohl gefühlt und es hat Spaß gemacht, mit ein paar Landsleuten zu plaudern.
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Wir waren in ein paar Supermärkten, um uns mit Proviant zu versorgen, die meiner Meinung nach sehr amerikanisiert sind. Für eine Insel war es für mich doch überraschend, wie groß die Supermärkte waren und was für eine Auswahl sie boten. Da könnten sich die deutschen Märkte doch noch einiges abschauen. Anscheinend ist das Zahlen mit Kreditkarte dort außerdem Gang und Gäbe, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich vorher gar kein Geld tauschen müssen und wäre nicht ständig so verwirrt beim Bezahlen gewesen. Vor allem mit den Münzen. Obwohl ich es schon sehr toll fand, dass viele der Münzen kleine Herzchen hatten. Die hab ich mir natürlich aufgehoben ;-)
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Die Aussicht auf das Meer und auch der Strand war superschön, für sowas bin ich ja immer zu haben. Jeden Abend so einen kleinen Strandspaziergang mit dem Hund zu machen, ist sicher toll. Zum Baden war es jedoch trotzdem ein wenig zu frisch, aber wir haben einige Stunden einfach so am Strand gesessen und den vielen Schiffen beim Hin- und Herfahren zugesehen.
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Die oberen Bilder sind bei einem Spaziergang entlang der Küste entstanden. Für den Mann sah da alles so wie daheim in Mexiko aus ;-) Wird langsam wohl doch mal Zeit, dass wir einen Mexiko-Trip unternehmen… In Dänemark waren wir zumindest nicht das letzte Mal, denn das Land hat nun auch seinen festen Platz auf unserer Reise-To-Do-Liste gefunden <3
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Chicken Tacos

Passend zum endlich sommerlichen Wetter gibt es heute ein weiteres meiner liebsten “schnell-gemacht” Rezepte… denn je weniger Zeit man im Sommer in der Küche verbringen muss, desto besser ;-)
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Die Zutaten und Zusammensetzung für dieses Rezept sind sehr simpel, dafür mag ich die mexikanische Küche sehr. Ich finde, die einzelnen Zutaten kommen da immer geschmacklich toll zur Geltung, nichts wird zu viel gekocht oder gewürzt. Zumindest kenne ich es so von meinem mexikanischen Mann ;-)

Für dieses Gericht habe ich Hähnchen verwendet, es geht aber auch Rind oder Schwein. Als vegetarische Variante würde ich das Fleisch einfach mit Avocado und geriebenen Käse oder Feta ersetzen. Die kleinen Weizen-Tortillas findet man in einem gut sortierten Supermarkt in der Spanien- oder Mexikoabteilung. Letztens gabs die sogar mal bei Aldi. Findet man sie nicht, kann man auch die harten Taco-Schalen nehmen oder auch einfach eine große Tortilla halbieren bzw. vierteln.

Chicken Tacos

Zutaten für 2 Personen
8 kleine Weizen-Tortillas
2-3 Hühnerbrüste
einen Bund Koriander
eine Limette
ein bis zwei Fleischtomaten
eine halbe oder ganze weiße Zwiebel
Salz und Pfeffer
Olivenöl

So geht’s
01_ Das Fleisch waschen und so klein wie möglich schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ebenso die Tomaten und Zwiebeln in sehr kleine Würfel schneiden. Den Koriander hacken.
02_ Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und das Fleisch darin gut 5-8 Minuten von allen Seiten anbraten, bis es schön goldgelb wird.
03_ Das Gemüse in eine Schüssel geben, mit dem ausgepressten Saft der Limette vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
04_ Zum Schluss das Fleisch mit den restlichen Zutaten vermengen und 2-3 Esslöffel auf eine Tortilla geben. Die Tortilla in der Mitte falten und… yumyum :-)

Ich bevorzuge immer die weißen Zwiebeln, da sie nicht so einen starken Geschmack wie die anderen Sorten haben. Ich finde sie in meinem Supermarkt aber leider nicht immer, daher nehme ich auch oft rote Zwiebeln und dosiere dementsprechend geringer.

Salsa macht sich zu den Tacos übrigens auch sehr gut, zwei Rezepte dazu findet ihr hier.

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A pretty colorful world

In den letzten beiden Regenwochen gab es dazwischen mal immer einen vereinzelten Tag, an dem sich die Sonne zeigte und man sich hinaustrauen konnte. An einem dieser Tage beschlossen wir, samt Kamerausrüstung den botanischen Garten zu erkunden. Ich war vorher noch nie dort und war dementsprechend über die Größe des Gartens überrascht. Wir verbrachten immerhin so viel Zeit in der Außenanlage, dass wir es gar nicht mehr in die Gewächshäuser mit den Tropenpflanzen geschafft haben ;-)
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Die meiste Zeit verbrachte ich in “Japan”, wo es die farbigsten Pflanzen aller Art gab. Knalliges Gelb, Orange, Pink, Rot, Korall… wie kann man nicht von so einer Farbpracht begeistert sein? Ich liebe die Farben auf dem ersten Bild links, da werde ich gleich zum Malen inspiriert, was ich schon EWIG nicht mehr getan habe und daher dringen überfällig ist.
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Wir liefen ein Stückchen weiter, wo sich auf einger großen grünen Grasfläche ein paar einzelne kräftig rote Blumen zeigten. Der Farbkontrast war einfach zu gut, uhm ihn nicht festzuhalten. Am Wegrand fanden wir immer vereinzelt ein paar weitere Blumen, jedoch wenig Schatten, was das Fotografieren gar nicht so einfach machte.
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Wir liefen weiter durch “Wald” und “Gebüsch”, wo wir immer wieder diese hübschen kleinen pinken und lilanen Blümchen entdecken. Da konnte ich dann ein bisschen Bokeh mit dem EF 50mm f/1.8 II Objektiv üben. Ich mag das Objektiv sehr, ich verwende es eigentlich nur noch, auch wenn ich ab und an Probleme mit dem Fokus habe. Der Mann hat seine Fotos mit seinem hochwertigem EF 70-200mm 1:4L USM geschossen und ich denke man sieht auf den Bildern ganz gut, welche mit welchem Objektiv gemacht wurden… nicht, dass ich grundsätzlich besonders viel Ahnung von der Materie hätte ;-)
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So langsam zogen dann schon wieder die nächsten Regen- und Gewitterwolken auf, also machten wir uns wieder auf den Rückweg. Eigentlich wollten wir dann noch in die Gewächshäuser, aber es war schon so spät, dass sie schon geschlossen waren… die heben wir uns dann eben für’s nächste Mal auf.
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Auf dem Rückweg kamen wir noch einmal bei “Japan” vorbei… da musste ich natürlich noch mal knipsen. Ich liebe die Farben einfach <3