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Winter Wonderland

Wenn es eine Sache gibt, die jedes Mal in Flug vergeht, wenn wir zusammen sind, ist es die Zeit… da gibt es Monate, Wochen und Tage, die einfach in Zeitlupe vergehen und kaum darf man endlich wieder zusammen sein, vergeht so ein Monat in gefühlten 10 Sekunden.
Warum auch immer war es dann plötzlich schon der letzte Tag vor seiner Abreise, also sind wir ins Fichtelgebirge gefahren, damit er mal so richtigen Schnee sehen konnte… und ich war wirklich mehr als überrascht, was für eine wahnsinnige Winterlandschaft sich dort bot. Und dann war ich noch mehr überrascht, dass ich es bisher wirklich nicht zu schätzen wusste, dass all das nur gut 30 Minuten Autofahrt entfernt ist ;-)

If there is one thing that always passes by in a blink of an eye it is the time when we’re together… months, weeks and days pass by in slowmotion but as soon as we finally get to be together again, that month we have is gone in like 10 seconds.
For some reason, suddenly, it was already the last day before his flight back home again. In order for him to see what real snow is all about I decided to take him to Fichtelgebirge and I was more than pleasantly surprised what a wonderful winter wonderland we got to experience there. At the same time I was also more than surprised that until then I never really appreciated that there was all this just a 30 minute car ride away… ;-)

Der Freund hat natürlich wie wild fotografiert, besonders je weiter wir den Berg hinaufwanderten, wo die Bäume so richtig vereist waren… Die Sonne wollte sich an diesem Tag leider gar nicht blicken lassen, sonst hätten wir noch den schönen Blick aufs Tal genießen können.

Of course the boyfriend took photos like crazy, especially the more we were climbing up the hill, where the trees were covered in layers of ice… Unfortunately the sun didn’t really want to come out this day, otherwise we could have enjoyed the fantastic view of the valley.

Nachdem wir oben zu Mittag gegessen hatten, beschlossen wir, den Weg wieder nach unten zu wandern und eine Runde um den zugefrorenen Fichtelsee zu drehen. Ganz so viel Schnee wie oben gab es dort nicht, aber immer noch genug für ein paar malerische Ausblicke, die fotografiert werden mussten.

After having lunch up there we decided to climb back down to go for another walk around Fichtelsee. There wasn’t as much snow down there of course but still enough for some picturesque views that needed to be photographed.

Der See sowie die Moorlandschaft waren komplett zugefroren und mit einer Schneeschicht bedeckt. Ich habe mich die meiste Zeit gefragt, wie das denn alles im Sommer aussehen mag… das werde ich wohl dieses Jahr nun herausfinden ;-)

The lake as well as the peatland next to it were completely frozen and covered in a layer of snow. Most of the time I was just wondering how all this would probably look in summer… guess I’ll have to find out this year ;-)


Als es dann Zeit war, sich auf den Rückweg zu machen, waren wir schon ganz schön durchgefroren. Die Temperaturanzeige später im Auto zeigte irgendwas von -8 Grad… gut, was war wirklich kalt. Auf dem Weg zum Auto ist uns noch dieser kleine, fröhliche im Schnee herumsausende Hund begegnet… dem allen Anschein nach überhaupt nicht kalt war… wie gemein ;-)

When it was time to walk back we were freezing. The temperature display in my car said it was around -8 celsius… okay, that was really cold. On the way to the car we met this little guy, running and jumping around in the snow. Still he didn’t seem cold at all… how unfair ;-)

Long Beach – Aquarium of the Pacific

Den Silvesterabend haben wir ganz entspannt in einem Aquarium in Long Beach verbracht… Haben Pinguine, Haie, Frösche und jede Menge Nemos beobachtet ;-) Es gab mehrere Aquarien mit Quallen verschiedener Arten… denen habe ich am liebsten zugesehen, mag die eleganten Bewegungen und auf Fotos sehen sie einfach cool aus.

Es gab einige Bereiche, wo man die Unterwasserlebewesen sogar berühren konnte… so auch dieser knall pinke Sehstern…

… am meisten habe ich mich über diese kleinen Aale amüsiert, die sich im Sand verbutteln und nur ihre Köpfe rausstrecken ;-)

Gleich am Eingang gab es ein meterhohes Becken zu bewundern und in der Abteilung daneben wieder ein paar Quallen, die im Dunkeln so richtig hell geleuchtet haben.

Die Clownfische durften natürlich auch nicht fehlen, in einem weiterem großen Becken schwammen sie fröhlich mit den “Dories” umher…

… habt ihr schon einmal einen so pinkfarbenen Fisch gesehen? Richtig magentafarben hat er geleuchtet… schon faszinierend, welche Farbwelten die Natur so erschaffen hat. Es muss einfach traumhaft sein, auf einer Schnorcheltour unter Wasser unterwegs zu sein und die ganze Farbenpracht bewundern zu können. Wieder etwas für die ToDo-Liste ;-)

Los Angeles – The J. Paul Getty Museum

Den ersten Tag nach meiner Ankunft haben wir das Getty Museum besucht, ein Kunstmuseum mit tausenden Kunstwerken, frei zugänglich und auf einem Hügel gelegen, von dem man einen tollen Ausblick auf Los Angeles hat. Der Bau des Museums dauerte Jahre – kein Wunder, denn wie wir von unserem Guide erfahren haben, sind selbst der Fall der Schatten der Gebäude vom Architekten perfekt durchgeplant ;-)

In der Anlage gibt es auch einen feinen Garten, wo selbst im kalifornischen “Winter” die Pflanzen vor sich hinblühen. Gut, ich war doch etwas überrascht wie frisch es war, hatte mich ja eigentlich auf Flip Flop Wetter eingestellt ;-) … schien den Blümchen trotzdem aber wenig auszumachen.

Das Musuem bietet einige Sammlungen an Malereien verschiedener Epochen, besonders gefallen hat mir die Ausstellung der moderneren Werke, wo ich das erste mal von ganz Nah einen Van Gogh bewundern durfte. Gefallen haben mir außerdem sehr gut die Fotografie Ausstellung von Ray K. Metzker.



Ganz verliebt habe ich mich in diese tollen Blumen… von diesen Beeten habe ich ganz viele Fotos geschossen. Hätte ich schon einen eignene Garten, würde ich die in Massen anpflanzen ;-) Leider gab es keine Schildchen mit der Bezeichnung dieser Pflänzchen, aber wird schon klappen, wenn ich irgendwann mal mit meinen Fotos in den Baumarkt laufe und sage “die hätte ich gerne” ;-)

An unserem Tag hatten wir wohl besonders Glück mit dem Ausblick… man konnte Los Angeles fast vollständig überblicken, was meistens wegen des ganzen Smogs wohl so nicht möglich ist. Toll ist von dort sicher auch der Ausblick bei Nacht, aber bevor es dunkel wurde waren wir schon wieder unterwegs… bzw. haben uns trotz Navi im kleinen Los Angeles verfahren ;-)

2013.

Ich hoffe, ihr hattet alle ein tolles Weihnachten und seid gut ins neue Jahr geschlittert… Waehrend ich Teil 1 noch zuhause mit der Familie verbrachte, bin ich wenige Tage spaeter ins Flugzeug gestiegen und habe Silvester in Los Angeles mit dem Freund verbracht. Noch ist mein Urlaub nicht vorbei, von daher wird es in den naechsten Tagen auch noch etwas ruhiger auf dem Blog zugehen… ;)
Silvester wird hier gar nicht so gross gefeiert, in Kalifornien gab es in den groesseren Staedten ein offizielles Feuerwerk, denn Raketen und Boeller wie wir es aus Deutschland gewohnt sind, sind hier nicht erlaubt.

Wir waren in einem tollen Museum sowie Aquarium in Long Beach, in dem wir viele Nemos gesehen haben ;-) Und obwohl ich inzwischen schon wirklich oft hier war, war es das erste Mal, dass wir Los Angeles fuer mehrere Tage besucht haben und mir richtig bewusst geworden ist, wie riesig diese Metropole ist. Vom Griffith Observatory aus hat man einen gigantischen Ausblick ueber die ganze Stadt und auf die beruehmeten Hollywood Hills… vor allem bei Nacht sehr, sehr zu empfehlen.

Ausfuehrliche Berichte und Fotos kommen dann, sobald ich wieder zurueck bin… wer mag, kann mir gerne auf Instagram folgen, wo ich ab und an ein paar Eindruecke poste. 2012 habe ich somit im besten Wege abgeschlossen und ebenso das neue Jahr begonnen. Meine Erwartungen an 2013 sind hoch und ich bin schon sehr gespannt, ob und wann die Plaene fuer dieses Jahr endlich wahr werden… :-)

Flowerfields und Santa Monica

Einen letzten Eintrag über meinen letzten Kalifornienurlaub bin ich euch noch schuldig. Dann war’s das wohl erst mal bis zum nächsten Besuch ;-)

Gleich am ersten Tag sind wir nach Carlsbad zu den Flowerfields gefahren. Wie der Name schon sagt gibt es dort Blumenfelder – nur wie fast alles in Amerika eben in XXL ;-) Sehr schön ist es dort, man kann dort einige Zeit herumlaufen und die Blumenpracht bewundern. Da es Frühling war, war gerade alles so richtig schön am blühen. Und wenn man den kleinen Hügel nach oben gelaufen ist, hatte man außerdem einen traumhaften Ausblick über das Meer…

Es waren auch eine Traktoren unterwegs, die die Touristen von A nach B gefahren haben. Zum Glück war es an diesem Tag nicht gar so heiß, so dass es kein Problem war, in der Sonne durch die Anlage zu laufen. Für Fotografen sicherlich ein Traum, es gab zumindest jede Menge, die mit kompletter Fotoausrüstung anwesend waren. Sogar Brautpaare haben sich in den Feldern fotografieren lassen ;-)

Auf dem Rückweg von Yosemite haben wir außerdem einen kurzen Stop in Santa Monica gemacht. Shoppen kann man dort wirklich wunderbar und am Santa Monica Pier ist immer etwas los. Es waren sehr viele Menschen auf dem Steg unterwegs, dort gibt es einige Restaurants, viele Künstler, Sänger, Verkäufer und auch einen kleinen Jahrmarkt mit Riesenrad.

Der Ausblick vom Pier zurück zum Strand ist ebenfalls wunderschön…. wir standen dort einige Zeit herum und haben einfach nur die Menschen beobachtet – und da gibt es wirklich einiges zu beobachten. Es ist wohl keine Seltenheit, dort bekannten Youtubern oder Filmstars über den Weg zu laufen… vom Steg aus haben wir auch gesehen, wie am Strand offensichtlich ein Musikvideo gedreht wurde.

Auf den Bildern sieht es bewölkt und nach Regen aus, was ich auch immer denke, aber in Wirklichkeit ist das Küstennebel (und wahrscheinlich jede Menge Smog), der dort wohl mit dazugehört. Vor allem morgens ist am meisten ausgeprägt, verzieht sich aber meistens im Laufe des Tages und die Sonne kommt hervor.

Ein Riesenrad und eine Achterbahn über dem Meer… dem Ganzen habe ich irgendwie nicht wirklich getraut ;-) Gegen 19 Uhr fing es dann langsam zu dämmern an und wir haben uns auf den Rückweg gemacht, denn es standen noch gut zwei Stunden Autofahrt vor uns. Eine Sache, die im Vergleich zum deutschen Sommer noch erwähnenswert ist: Selbst immer Sommer geht die Sonne spätestens gegen 20 Uhr unter und es ist dann schon richtig dunkel. Der Wind vom Meer wird dann auch recht frisch, deswegen für Abends besser immer noch eine Jacke mitnehmen… brr.

Ein letzter Ausblick… Bye bye Hollywood hills, I’m gonna miss you wherever I go…