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Gnocchi in Tomaten-Frischkäse-Basilikum Sauce

Ich liebe Gnocchi. Am liebsten würde ich sie jeden Tag essen. Sie sind so schnell fertig gekocht und schmecken eigentlich mit allem. Eben genau richtig für den Feierabend, den man nicht stundenlang in der Küche verbringen möchte. Wenn ich unter der Woche Gnocchi koche, koch ich außerdem gleich noch eine Portion mehr, so dass ich die Reste am nächsten Tag mit ins Büro nehmen kann. In der Mikro kurz aufgewärmt- yumyum :-)
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Für meine Sauce werfe ich meistens einfach ein wenig von allem zusammen, was der Kühlschrank so hergibt. Da kann man also sehr kreativ sein. Als Basis nehme ich immer Tomaten und schnippel je nachdem noch weiteres Gemüse hinzu. Ich mag da z.B. sehr gerne Frührlingszwiebeln, Zucchini, Champignons, Aubergine oder Paprika. Eine meiner Lieblingskombis für die Sauce ist mit getrockneten Tomaten und die stelle ich euch heute vor:
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Rezept für 2 Personen

Du brauchst
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
2 Zehen Knoblauch
1 Packung Gnocchi (ca. 500 Gramm)
1 Schale Cherry Tomaten
1 Hand voll getrockneter Tomaten
1 Hand voll Basilikum
Italienische Tiefkühl-Kräuter
Kräuter-Frischkäse

01_ Einen Topf mit Wasser aufstellen und zum Kochen bringen. Währenddessen den Knoblauch in feine Scheiben schneiden und zusammen mit gut 2 EL Olivenöl in eine Pfanne geben. Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen.
02_ In der Zwischenzeit die Tomaten halbieren, die getrockneten Tomaten würfeln und den Basikilum hacken.
03_ Wenn das Öl in der Pfanne heiß wird, die halbierten Tomaten hinzugeben. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen und gut 5-7 Minuten anbraten, bis die Tomaten schön weich werden. Dann die getrockneten Tomaten hinzugeben und noch einmal gut 3 Minuten anbraten.
04_ In das kochende Wasser im Topf 2-3 Prisen Salz und die Gnocchi hinzugeben und für 2 Minuten kochen.
05_ Während die Gnocchi kochen, mit einem Schöpflöffel 2 Portionen Kochwasser aus dem Topf nehmen und in die Pfanne über die Tomaten schütten.
06_ Dann einen gehäuften Esslöffel Frischkäse dazugeben, alles gut in der Pfanne miteinander vermengen und vor sich hinköcheln lassen. Anschließend noch einen EL der Tiefkühlkräuter und den Basilikum unterrühren. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver abschmecken.
07_ Zum Schluss die fertigen Gnocchis mit einem Sieb aus dem Topf holen und mit in die Pfanne geben. Die Sauce mit den Gnocchi gut vermengen – fertig!

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Auf den beiden oberen Bilder seht ihr, wie die angebraten Tomaten aussehen sollten, bevor ihr das Kochwasser aus dem Topf hinzugebt. Rechts die fertige Sauce, bevor die Gnocchi hinzukommen.

Noch ein kleiner Tipp: Die Gnocchi auf keinen Fall zu lange kochen, sonst werden sie zu weich und klebrig. Maximal 2 Minuten reichen aus, dann sind sie zwar weich, haben aber noch etwas Biss. Den Knoblauch gebe ich außerdem schon zusammen mit dem Olivenöl in die Pfanne, so brennt er nicht so leicht an (was bei Knoblauch wirklich schnell gehen kann) und ich finde, dass das Öl so den Knoblauchgeschmack noch besser annimmt. Wer grundsätzlich keinen Knoblauch mag, kann ihn natürlich auch weg lassen ;-)
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Mehr meiner liebsten 15-Minuten-Rezepte für den Arbeitsalltag stelle ich ab sofort immer mal wieder vor. Was kocht ihr so unter der Woche, wenn es schnell gehen soll?

Pizza mit Frühling

Wenn ich heute so aus dem Fenster sehe, bin ich mir sicher, dass wir es mit dem Winter endlich geschafft haben und der Frühling vor der Tür steht. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern… die Pollenallergie fängt an ;-) Die gute Laune habe ich mir dann auch noch mit einen einfachen Rezept auf den Teller geholt: Pizza, mal etwas anders, mit frischen Gemüse und lecker Joghurt-Frischkäse Creme. Ein einfaches Rezept für warme Frühlingstage, das außerdem nach Belieben abgewandelt werden kann.
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Für dieses Rezept bereite ich zuerst meinen liebsten Pizzateig zu, der sehr einfach zu machen ist und vor allem immer gelingt. Ich verwende diesen Teig für alle Pizzen, ist also ein gutes Allroundrezept. Der Teig wird immer schön fluffig, nicht zu knusprig dünn und auch nicht zu dick, eben genau dazwischen.

Pizzaboden

Zutaten für 2-3 Pizzen
500g Weizenmehl
250ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl (nativ extra)
1 Tütchen Trockenhefe
2 TL Salz (nicht gehäuft!)
optional: Oregano

01_ Die Trockenhefe zu dem lauwarmen Wasser geben und 10-15 Minuten beiseite stellen.
02_ In eine große Schüssel das Mehl füllen und darüber den Wasser-Hefe-Mix gießen. Das Öl und das Salz dazugeben und schließlich alles so lange in der Schüssel kneten, bis ein glatter Teig entsteht, der nicht mehr an den Fingern klebt.
03_ Die Schüssel mit Frischhaltefolie gut verschließen und den Teig für ca. 60 Minuten aufgehen lassen.
04_ Wenn der Teig fertig aufgegangen ist, noch einmal gut durchkneten und zu 2-3 Teilen portionieren, je nachdem, wie groß die Pizzen sein sollen. Mit dem Nudelholz jede Portion Teig in eine gleichmäßige, runde Fläche rollen.
05_ Etwas Olivenöl über die ausgerollten Teige streichen und wenn man mag, noch etwas Oregano darüber streuen. Die Teige dann im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für ca. 10-15 Minuten backen, bis sie leicht goldgelb werden. Der Pizzaboden sollte auf keinen Fall zu hart werden, also zwischendurch immer überprüfen.

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Ich verwende für meinen Pizzateig immer Trockenhefe, da diese einfach praktischer als die frischen Hefewürfel ist und vor allem länger haltbar ist. So kann man z.B. den rohen Teig für mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren, ohne dass er schlecht wird. Für das Olivenöl empfehle ich, am besten eines von guter Qualität verwenden, denn je besser die Qualität, desto geschmacksintensiver das Öl.
Ich knete den Teig außerdem immer so um die 15 Minuten, nach 5 Minuten wird er zwar schon schön glatt und klebt nicht mehr, aber je länger man knetet, desto fluffiger wird der gebackene Teig später… dies ist zwar immer der Moment, in dem ich mir zum wiederholten mal schwöre, irgendwann in eine KitchenAid zu investieren… ich hasse Teig kneten einfach… aber wenigstens lohnt es sich ;-) Sollte der Teig warum auch immer trotzdem zu klebrig bleiben, nach und nach etwas mehr Mehl dazukneten. Wird er zu trocken, einfach noch 1-2 EL lauwarmes Wasser unterkneten.
Übrigens lasse ich die Schüssel mit dem fertigen Teig immer im (ausgeschalteten) Backofen gehen, da ist die Temperatur optimal und es kommt kein Lüftchen dran… und die Schüssel steht nicht im Weg ;-)

Pizzabelag

Für die Creme
150g milder Naturjoghurt (3,5% Fett)
2-3 EL Frischkäse mit Kräutern
1/2 Gurke
1-2 Zehen Knoblauch (kann man auch weglassen)
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
optional: 2-3 TL Tiefkühlkräuter, z.B. Sorte Gartenkräuter

Für den Belag
eine Schale Cocktail-Tomaten
1 Gurke
1 Avocado (Sorte Hass)
optional: 1 gelbe Paprika
Fetakäse
Weitere Ideen: Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln, gegrillte Zucchini, Aubergine oder Pilze, Oliven

01_ Für die Creme die Gurke schälen und raspeln, den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und mit dem Joghurt und Frischkäse in einer Schüssel vermengen. Schließlich mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer und optional mit Kräutern abschmecken.
02_ Die Cocktail-Tomaten vierteln und den Glibber entfernen.
03_ Die Gurke schälen, halbieren und mit einem Teelöffel die Samen entfernen. Dann in kleine Würfel schneiden.
04_ Die Avocado von oben nach unten an 4 Seiten einschneiden, jedes Viertel abtrennen. Vorsichtig die Schale entfernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
05_ Schließlich die Creme großzügig auf die fertig gebackenen, etwas abgekühlten Pizzaböden streichen, das Gemüse darüber verteilen und zum Schluss ein Stück Feta darüber mit den Fingern zerbröseln.

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Für den Belag kann man im Prinzip alles an Gemüse verwenden, das man mag. Bei den Avodcados darauf achten, dass sie richtig schön dunkelgrün sind und man die Schale leicht eindrücken kann. Dann sind sie reif. Ansonsten noch für ein paar Tage zuhause liegen lassen.

Nicht-Vegetarier können natürlich auch noch Fleisch auf die Pizzen geben, hier kann ich mir gebratene Hähnchenbrust oder Hack vorstellen. Auch gebratener Lachs passt sicher gut.

Die Creme mit dem Gemüse macht sich übrigens auch sehr toll auf frischem Weißbrot, gegrillten Ciabatta-Scheiben oder als Füllung für Wraps. Yum!

(Rezept inspiriert von Pepper Lynn – Fresh Greek Pizza with Homemade Tzatziki)

{Valentine’s DIY} Rice Krispie Treats

In den nächsten Tagen ist es mal wieder soweit und wir “feiern” den “Tag der Liebe”… ich bin mir immernoch nicht sicher, ob ich Valentinstag mag oder nicht. Grundsätzlich habe ich wohl nichts dagegen, aber ähnlich wie bei Weihnachten nervt mich die Tatsache des “Müssens”. Zwanghaft Geschenke finden finde ich fürchterlich… viel toller wäre es doch, wenn wir uns einfach so etwas schenken würden, sobald uns das perfekte Geschenk in die Hände kommt? Zumindest wäre das dann auch immer unerwartet und somit eine richtige Überraschung…

Wie auch immer, komplett ignorieren kann man Valentinstag irgendwie auch nicht, also habe ich mich entschieden, was einfaches und dem Tag entsprechend Amerikanisches zu Backen, das man hübsch in Geschenktütchen verschenken kann. Zum Verpacken bin ich noch nicht gekommen, aber in einer verschließbaren Dose sollten die Rice Krispie Treats doch mindestens eine Woche unbeschadet überstehen ;-)

Da man für die Zubereitung ein paar Marshmallows schmelzen muss, ist das Ganze eine etwas klebrige Angelegenheit… ansonsten geht aber alles Ruckzuck und man braucht nur wenige Zutaten:

- 3 Becher Kellogg’s Rice Krispies (am ehesten findet man die wohl in der Müsliabteilung im Großsupermarkt, wo auch ich sie entdeckt habe)
- Marshmallows, ca. 150g
- 1 EL Margarine
- 1-2 Tafeln Vollmilch- oder Zartbitterschokolade
- Streusel zum Verzieren
- ein kleines Backblech, wie man es auch zum Backen von Brownies verwendet

Zuerst das Backblech mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.
In einem Topf den EL Margarine schmelzen und anschließend bei schwacher Temperatur die Marshmallows dazugeben und bei ständigem Rühren soweit schmelzen lassen, bis ein großer Klumpen entsteht.
Dann die drei Becher Rice Krispies dazugeben und mit einem großen Löffel gut miteinander zu einer zähen Masse vermengen.
Die Masse dann auf das Backblech geben, mit den Fingern verteilen und glatt streichen. Klebt am Anfang sehr, aber je mehr das Ganze antrocknet, desto einfacher geht es.
Anschließend erst einmal trocknen lassen, was ca. 15 Minuten dauert.

Währrenddessen schon einmal die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Ich habe für meine Rice Krispie Treats nur eine Tafel Schoki verwendet, wer aber gerne eine dickere Schokoschicht möchte, nimmt zwei Tafeln.
Die geschmolzene Schokolade schließlich auf der trockenen Masse verteilen und dann nach Belieben mit Streuseln oder z.B. auch Nüssen verzieren. Gut auskühlen lassen und mit einem Messer in mundgerechte Stücke schneiden.

Trotz der Marshmallows finde ich die Treats gar nicht zu süß, in Kombination mit der Schokolade eigentlich genau richtig. Wenn man die doppelte Zutatenmenge nimmt, kann man auch ein normal großes Backblech nehmen. Ich werde das nächste Mal auch die doppelte Menge machen, aber trotzdem das kleine Backblech nehmen… hehe ;-)

Salat mit Granatapfel, Birne und Gorgonzola

Als wir im Getty Museum waren, haben wir dort im Cafe zu Mittag gegessen. Meine Wahl fiel auf einen lecker Salat mit Granatapfel und Birne, yummy. Der Geschmack blieb mir einfach im Gedächtnis und schon die ganze Zeit habe ich vor, den Salat auch zuhause zuzubereiten. Dieses Wochenende, bei traumhaftem grau in grau Matschewetter, habe ich ihn dann mit meinem eigenen Dressing nachgemacht… so fruchtig frisch und in Kombination mit dem Käse einfach toll.

Du brauchst eine Schale gemischten Salat, einen Granatapfel, eine Birne sowie Gorgonzola nach Belieben.
Den Salat waschen und trocken schleudern, dann die Birne und den Gorgonzola in Stücke schneiden. Den Granatapfel aufschneiden und die Kerne herausbrechen. Auf YouTube habe ich dieses Video entdeckt, mit Tipps, wie man die Frucht am besten entkernt.

Für das Dressing 3 EL Olivenöl, 3 EL weißen Balsamico, 3 EL Wasser und 3 EL Naturjoghurt vermengen. Den Saft einer halben Zitronen auspressen und mit 1-2 TL süßem Senf unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver abschmecken, wer gerne süße Dressings mag, kann noch etwas Honig dazugeben. Ich gebe auch noch 2-3 TL Tiefkühlkräuter dazu.

Zum Schluss das Dressing über dem Salat verteilen und mit den Früchten gut vermengen. Dann die Gorgonzola Stücke auf den Salat legen und servieren.

Mein liebstes Elisen-Lebkuchen Rezept

Ich frage mich wirklich, warum ich noch nie selbst Lebkuchen gebacken habe… irgendwie war das allein in meiner Vorstellung immer ein absolutes Hexenwerk. Vor ein paar Wochen stieß ich jedoch bei Chefkoch.de auf Annas Elisen-Lebkuchen Rezept… hörte sich alles sehr einfach an, also nachgebacken und… mhhhhhh! Inzwischen habe ich das Rezept ein wenig an meinen Geschmack abgeändert, da mir das Original doch etwas zu süß war. Zumindest mit einer dicken Schokoladenglasur, die selbstverständlich sein muss ;-)

An meine Lieblings-Lebkuchen kommen sie natürlich trotzdem nicht ran, aber sie sind tausendmal leckerer als die, die es standardmäßig im Supermarkt zu kaufen gibt. Und noch dazu so einfach zu Backen, da kann eigentlich gar nichts schief gehen. Hier nun also mein etwas abgewandeltes Rezept für etwa 50 Stück:

Die Oblaten mit einem feinen Küchenmesser spalten. Den Backofen auf 160g Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Marzipan mit einem Messer hacken, dann mit den Eiern und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handmixer rühren. Das Orangeat und Zitronat etwas kleiner hacken und unter die Masse geben.
Dann die Zitrone abreiben und dazugeben, den Saft auspressen und ebenfalls untermengen.
Die Nüsse sowie das Lebkuchengewürz nach und nach dazugeben und alles noch einmal gut mit dem Handrührgerät rühren.
Das Backblech mit Backpapier auslegen, mit dem Eisportionierer Teig aufnehmen und auf die raue Oberseite der getrennten Oblaten geben. Mit etwas Abstand auf dem Backblech auslegen und für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Die fertigen Lebkuchen gut auskühlen lassen, die Kuvertüre zusammen im Wasserbad schmelzen. Mit einem Pinsel die Lebkuchen mit der flüssigen Schokolade bestreichen und trocknen lassen… fertig!

(Rezept nach Annas Elisen-Lebkuchen Rezept.)