Kategorie-Archiv: DIY projects

SuperMom – Freebie zum Muttertag

Nächsten Sonntag feiern wir wieder unsere Mütter und neben den Standardblumen oder Pralinen habe ich mich dieses Jahr an eine kleine Grußkarte gemacht. Angelehnt am Superman Logo entstand dafür ein SuperMom Logo – denn sind unsere Mütter nicht auch alle Superhelden? ;-)
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Ganz nach ihrer Lieblingsfarbe Lila habe ich das Logo und die Karte angepasst. Für die Karte habe ich einen Bogen Tonpapier im Baumarkt gekauft und die Karte mit einem Cutter bzw. Skalpell ausgeschnitten. Man zeichnet einfach die offene Kartengröße auf dem Karton vor, legt ein dickes Lineal (z.b. aus Holz) an und schneidet mit dem Skalpell am Lineal entlang die Karte aus. Dann noch in der Mitte (am besten mit einem Falzbein falzen), fertig. Noch einfacher geht das Ausschneiden natürlich mit einer Schneidemaschine, aber die ist wohl nur eine Investition wert, wenn man wirklich regelmäßig mit Papier bastelt.
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Das Logo habe ich dann einfach auf meinem Bürodrucker ausgedruckt, zugeschnitten und mittig auf die Vorderseite der Karte geklebt. Wer die Karte so richtig comicmäßig gestalten möchte, nimmt am besten einen Tonkarton in kräftigen blau und druckt das Logo in der gelb-roten Variante aus. Dann das Logo an der Form entlang ausschneiden und mittig auf die Karte kleben.
Zum Aufkleben eignet sich übrigens ein Kleberoller am besten, mit dem wellt sich im Gegensatz zum Flüssig- oder Klebestift das Papier nicht.
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Ihr könnt das SuperMom Logo hier in 4 Varianten herunterladen und eure eigene Karte gestalten. Für das geklappte Kartenformat habe ich 9cm in der Breite und 12,5cm in der Höhe angedacht. Die Schnittmarken im PDF sind so angelegt, dass man nach dem Aufkleben – wie in meiner Variante – nur noch einen kleinen Rand des farbigen Tonpapiers sieht.

Ich hoffe eure Supermütter freuen sich über dieses kleine DIY – wer mag darf mir natürlich gerne ein Foto eurer nachgebastelten Karte mailen :-)

{Blogger Adventskalender} Zucker zum Selbermachen

Weihnachtszeit ist Plätzchchenzeit und was darf in Plätzchen natürlich nicht fehlen? Der Zucker ;-) Als ich im Supermarkt vor dem Backzutatenregal stand und mein Rezept nach Zitronenzucker verlangte, wurde mir beim Blick auf die Zutatenliste des Zitronenzuckers doch etwas anders… also habe ich mir überlegt, den Zucker doch einfach selbst zu machen, ganz ohne Aromen und so. Im Zuge entsanden gleich noch 3 weitere Zuckersorten. Vor allem den Vanillezucker, den man ja immer wieder zum Backen braucht, kann man im Vergleich sehr günstig in großen Mengen herstellen. Und er schmeckt auch noch richtig vanillig ;-) Hübsch in Gläsern verpackt wären die Zuckersorten auch liebevolles Weihnachtsgeschenk für Backfans in der Familie oder Freundeskreis – oder auch einfach für das eigene Gewürzregal :-)

Die Herstellung ist easy peasy und man benötigt nur wenige Zutaten. Gut, echte Vanilleschoten sind nicht gerade günstig, aber man kann z.B. auch die ausgekratzen Vanilleschoten, die vom Backen übrig geblieben sind, für den Vanillezucker hernehmen. Für alle Sorten entstand je eine Menge von 200g Gramm, also doch schon so einiges, wenn man bedenkt, wie wenig in den kleinen Tütchen ist, die es im Supermarkt fertig zu kaufen gibt.

Für den Vanillezucker nehmt ihr 200g Zucker und eine ganze Vanilleschote. Die Vanilleschote spalten und auskratzen, das Mark unter den Zucker geben und gut vermengen. Dann in ein verschließbares Glas geben, die ausgekratzte Schote halbieren, in den Zucker stecken und das Glas fest verschließen. Durch das Vanillemark wird der Zucker noch intensiver, aber wie schon erwähnt kann auch eine bereits ausgekratzte Vanilleschote verwendet werden. Der Geschmack ist dann nur nicht so stark. Für den Zitronenzucker eine mittelgroße unbehandelte Zitronen abreiben. Den Abrieb auf einem Küchentuch etwas antrocknen lassen, dann mit dem Zucker vermischen und ebenfalls in einem Glas verschließen.
Für den Zimtzucker habe ich braunen Rohrzucker verwendet, das passt meiner Meinung nach besser zu Zimt. Davon habe ich ebenfalls 200g Zucker mit einem Esslöffel Zimt vermengt und mit zwei Zimtstangen in ein Glas gegeben. Der Zimtzucker macht sich z.B. auch in einer heißen Schokolade sehr gut ;-)

Sollte der Zucker mit der Zeit etwas klumpig oder fest werden, einfach das Glas mal gut durchschütteln.

Verpasst nicht die nächsten Adventskalendertürchen, die sich bis zum 24. Dezember noch bei vielen weiteren Bloggern öffnen werden. Das neunte Türchen wird morgen von Lidia geöffnet.
Eine Übersicht über alle Teilnehmer findet ihr hier!

{DIY} Deko-Buchstaben

Nach einem Sommerwochenende im Ulm kam ich total inspiriert wieder zurück. Manchmal hat man ja so Wochen, in denen einem nichts so richtig einfallen oder funktionieren mag. Diese Phase habe ich nun – zumindest hoffe ich das – wieder überwunden und startete gleich mit einem neuem, kleinen Projekt :-)

In vielen Zeitschriften sieht man in letzer Zeit diese tollen Dekobuchstaben. Meistens sind sie aus Holz und noch dazu überteuert ;-) Daher habe ich mir einfach meine eigenen Buchstaben gebastelt, zwar nicht aus Holz, aber sie sehen auch so sehr schön aus.
Ich habe mich für das Wort “Home” entschieden. Für meine kreative Ecke werde ich mir noch “Create” oder “Inspire” basteln. An die Wand gehängt sehen die Buchstaben bestimmt auch super aus. Ich kann mir vorstellen, dass wenn man die Ränder z.B. in derselben Farbe wie die Wandfarbe bemalt, ein toller Reliefeffekt entsteht.

Für dieses Projekt braucht ihr Buchstaben aus Pappe. Meine habe ich im Künstlerbedarf meines Vertrauens geholt – Boesner. Die haben jetzt übrigens auch einen tollen Webshop. Bei idee.Creativmarkt habe ich diese Buchstaben außerdem auch schon gesehen. Wer einen gut sortierten Baumarkt hat, kann sie sicherlich auch dort finden.
Außerdem benötigt ihr einen Pinsel und Acrylfarbe. Ich habe Weiß und Blau verwendet. Die blaue Farbe habe ich für jeden Buchstaben ein wenig heller gemischt, so dass noch ein kleiner Verlauf entstand. Das kommt bei längeren Wörtern bestimmt noch mehr hervor.

Zuerst bepinselt ihr die Buchstaben komplett mit der weißen Farbe und lasst es gut trocknen. Dann mit der blauen Farbe nur die Ränder anmalen, wieder trocknen lassen. Zum Schluss noch einmal mit der weißen Farbe über die weißen Flächen gehen. Für einige Zeit richtig durchtrocknen lassen und schon kann es mit dem Dekorieren losgehen :-)

Ich werde mir dieses Projekt schon einmal für mögliche Geschenke merken. Zu Geburten wäre das auch eine schöne Sache für das Kinderzimmer, indem man den Namen des Kindes aus diesen Buchstaben verschenkt :-)

{DIY} Stoffe mit Chevron-Muster verschönern

Ich liebe Chevron-Muster. Jeder Pin auf Pinterest mit diesem Muster wird von mir sofort angeklickt und begutachtet… für mein Traumaus habe ich schon Tapete, Teppich und Kissenbezüge damit eingeplant… ;-) Schon lange bin ich auf der Suche nach Stoffen mit diesem Muster, bisher aber noch nicht fündig geworden. Oder zu überteuert, weil halt im Trend. Im Feierabendverkehr kam mir dann die Idee – nimm doch einfach Textilfarbe und dekoriere Stoffe im Chevron-Muster selbst. So schwer kann das ja nicht sein… und ist es (zum Glück) auch nicht :-)

Losgelegt habe ich mit einem Geschirrtuch. Grundsätzlich kann man aber alle möglichen Textilien verschönern – mir schweben als nächstes Kissenbezüge und ein kleiner Teppich vor. Ich würde einfach mal behaupten, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt… Vorhänge wären bestimmt auch nicht schlecht ;-)

Im Prinzip muss man sich eine Schablone basteln. Das ist ein wenig aufwändiger, kann man aber auch für andere Projekte wiederverwenden. Textilfarbe gibt es z.B. günstig im Baumarkt… und dann kann es eigentlich schon losgehen.

Material
- Stoff nach Wunsch
- Textilfarbe und ein dazu passender Textilstift
- Karton oder dickes Papier
- Schere oder Cutter
- Geodreieck
- eine Unterlage
- Pinsel und Stift

Als erstes fertigen wir die Schablone an. Mit einem Geodreieck geht das am einfachsten. Das Muster zeichnest du auf dem Karton auf, am besten so breit wie dein Stoff ist. In meinem Fall so breit wie das Geschirrtuch. Mein Chevronmuster hat eine Dicke von ca. 2,5 cm, kann man aber nach Belieben machen.
Am besten eine Linie auf den Karton zeichnen, die untere Kante des Geodreiecks daran ausrichten und die obere Kante zur Hälfte nachzeichnen. Dann das Geodreieck 2,5cm nach unten schieben und die obere Kante noch einmal nachzeichnen. Den Vorgang dann nebeneinander wiederholen, bis das Zickzack-Muster fertig ist. Die fertige Schablone danach vorsichtig ausschneiden.

Dann die Schablone auf den Stoff legen und eine Unterlage zwischen Stoff und den Tisch legen. Am besten die Schablone mit etwas Klebeband am Rand festkleben, so dass sie nicht verrutschen kann.
Mit dem Stift die Schablone an der oberen und unteren Kante nachzeichen.

Die Schablone immer in einem bestimmten Abstand verschieben und wieder die Kanten nachfahren. Als Abstand habe ich dieselbe Höhe, also 2,5cm gewählt.

Mit einem Pinsel dann jede zweite Reihe mit der Textilfarbe ausmalen. Ich habe mein Muster etwas ungenauer ausgemalt, so dass es nicht allzu perfekt aussieht. Danach einfach für einige Stunden gut durchtrocknen lassen und einmal waschen, damit die überschüssige Farbe entfernt wird. Fertig :-)

Für die Kissenbezüge werde ich es mal mit gelber Textilfarbe versuchen. Ich hoffe auf ein schönes, kräftiges Zitronengelb. Türkis könnte ich mir im Notfall natürlich auch vorstellen ;-)

Habt ihr auch ein Lieblingsmuster?

DIY Müsli

Kennt ihr das? Ihr steht im Supermarkt am Müsliregal und könnt euch einfach nicht entscheiden, welches ihr mitnehmen wollt? In einem sind alle möglichen Früchte, die euch schmecken… aber ihh, Rosinen sind auch dabei. Im anderen Erdbeeren mit Joghurtplättchen, aber warum müssen da ausgerechnet Kokosflocken dabei sein? Da immer irgendwas nicht passt, habe ich letztens einfach mein eigenes Müsli gemischt. Super einfach, man weiß was drin ist und ich finde es z.B. auch eine sehr schöne Geschenkidee.
Die Anschaffung der Zutaten ist am Anfang etwas teurer als ein fertiges Müsli zu kaufen, aber langfrisitg zahlt es sich aus, da man daraus doch einige Mengen Müsli mischen kann :-)

Ich habe mich für eine fruchtige und eine schokoladige Variante entschieden. Natürlich sind einem bei der Wahl der Zutaten keine Grenzen gesetzt – man kann im Prinzip alles dazu mischen, was einem schmeckt.
Anfangen sollte man immer mit einer Packung Müslibasis. Die findet man in größeren Supermärkten meistens bei den Bio-Waren. Eine große Auswahl an Trockenobst haben die größeren Märkte ebenfalls, “dm” hat außerdem auch einiges im Regal.
Alternativ kann man Trockenobst im Backofen auch selbst machen, dafür war mir aber bisher immer der Aufwand zu groß ;-)

Müsli mit Erdbeeren, Mango, weißer Schoki und Mandeln

Du brauchst
- Müslibasis mit Vollkornflocken
- getrocknete Erdbeeren
- getrocknete Mangostreifen
- gehackte Mandeln
- weiße Schokolade

So geht’s
Die Erdbeeren und Mangostreifen in kleine Stücke schneiden, mit einem scharfen Messer die Schokolade in kleine Stücke hacken. In einer großen Schüssel mit den Mandeln und der Basis mischen.

Müsli mit dreierlei Schokolade

Du brauchst
- Müslibasis mit Vollkornflocken
- Zartbitterschokolade
- Vollmilchschokolade
- Weiße Schokolade

So geht’s
Die Schokolade mit einem scharfen Messer klein hacken und in einer großen Schüssel mit der Müslibasis vermischen.

Wie viel ihr von den einzelnen Zutaten verwendet, ist natürlich euch überlassen. In einer Dose oder Glas mit Verschluss bleibt das Müsli auch mehrere Wochen schön frisch.
Wenn ich mein Müsli esse, mische ich auch noch sehr gerne frisches Obst dazu. Banane schmeckt mir zum Schokomüsli zum Beispiel super :-)

Mit der fruchtigen Variante holt man sich definitiv den Sommer ins Haus. Das mag ich an Tagen wie heute (Regen, Sonne, strömender Regen, Sonne, Sonne, Regen) sehr gerne… mit einem guten Buch ins Bett gekuschelt kann man es sich so auf jeden Fall gut gehen lassen :-)

Was ist euer absolutes No-Go in Müslis? Und was würdet ihr in euer eigenes Müsli mischen?