Geschenke einpacken ist so etwas, das mir nie wirklich Spaß macht. Man gibt sich immer viel Mühe, die schönen Accessoires sind noch dazu nicht günstig und der Beschenkte wirft nach dem Auspacken (bzw. wildem Aufreißen ;-) ) die Verpackung sowieso weg. Trotzdem kann ich es natürlich nicht haben, wenn es unter dem Baum so unkreativ aussieht ;-) Also habe ich mich im nächsten Schnäppchenmarkt mit ein paar günstigen Verpackungsaccessoires eingedeckt und meine Geschenke in kürzester Zeit günstig und doch hübsch verpackt.

Unter anderem habe ich mir eine große Rolle Packpapier mitgenommen… das Zeug ist ja so günstig und man kann so viele schöne Dinge damit anstellen. Eine große Rolle kostet z.B. um 1 Euro, im Vergleich zu dem bunt bedruckten Geschenkpapier, von dem man eventuell auch noch mehr als eine Rolle braucht, also schon einmal gut gespart.

Eine Rolle mit vier zusammenpassenden Geschenkbändern ging für ca. 2 Euro mit, ebenso noch einen Bogen mit silbernen Glitzersternchenaufklebern (was für ein Wort!) für ebenfalls ca. 1 Euro. Verpackungsschnur sowie einen weißen und silbernen Stift zum Bemalen hatte ich noch zu Hause.

Für alle Geschenke habe ich ein einfachtes Tag aus etwas dickeren, weißen Papier ausgeschnitten und mit dem Silberstift beschriftet. Die Accessoires habe ich dann verschieden kombiniert… das Geschenkband macht sich zum Beispiel toll, indem man es einfach einmal um das Geschenk wickelt und auf der Rückseite festklebt. So kommt auch das Muster schön zur Geltung. Die Verpackungsschnur kann man einfach ein paar Mal wild um das Geschenk wickeln, daran habe ich zum Schluss auch mein Tag befestigt. Noch ein, zwei Glitzersternchen… fertig.

Das Tolle an Packpapier ist außerdem, dass man es individuell bemalen kann. Ich habe mein Geschenk z.B. mit einem weißen Gelstift bemalt, hält wunderbar. Darum wieder die Verpackungsschnur mit einem Tag gewickelt und auch schon fertig.

Für ein weiteres Geschenk habe ich einfach die vier verschiedenen Geschenkbänder einmal herumgewickelt. Je zwei parallel zur langen Seite, sowie zwei parallel zur kurzen Seite. Die Bänder habe ich wieder auf der Rückseite festgeklebt und noch einmal ein Tag mit der Verpackungsschnur herumgewickelt.

Anstelle des Packpapiers machen sich auch einfarbige Geschenkpapiere gut. Ich war z.B. einige Zeit auf der Suche nach einem vollflächigen Schwarzen, wurde aber leider nicht fündig… Dunkelblau oder dunkelrot wären aber auch noch eine schöne Alternative. Die Accessoires einfach immer farblich mit dem Papier abstimmen, dann kann gar nicht schief gehen… und jetzt frohes Verpacken ;-)
Archiv für den Monat: Dezember 2012
{Blogger Adventskalender} Zucker zum Selbermachen
Weihnachtszeit ist Plätzchchenzeit und was darf in Plätzchen natürlich nicht fehlen? Der Zucker ;-) Als ich im Supermarkt vor dem Backzutatenregal stand und mein Rezept nach Zitronenzucker verlangte, wurde mir beim Blick auf die Zutatenliste des Zitronenzuckers doch etwas anders… also habe ich mir überlegt, den Zucker doch einfach selbst zu machen, ganz ohne Aromen und so. Im Zuge entsanden gleich noch 3 weitere Zuckersorten. Vor allem den Vanillezucker, den man ja immer wieder zum Backen braucht, kann man im Vergleich sehr günstig in großen Mengen herstellen. Und er schmeckt auch noch richtig vanillig ;-) Hübsch in Gläsern verpackt wären die Zuckersorten auch liebevolles Weihnachtsgeschenk für Backfans in der Familie oder Freundeskreis – oder auch einfach für das eigene Gewürzregal :-)

Die Herstellung ist easy peasy und man benötigt nur wenige Zutaten. Gut, echte Vanilleschoten sind nicht gerade günstig, aber man kann z.B. auch die ausgekratzen Vanilleschoten, die vom Backen übrig geblieben sind, für den Vanillezucker hernehmen. Für alle Sorten entstand je eine Menge von 200g Gramm, also doch schon so einiges, wenn man bedenkt, wie wenig in den kleinen Tütchen ist, die es im Supermarkt fertig zu kaufen gibt.

Für den Vanillezucker nehmt ihr 200g Zucker und eine ganze Vanilleschote. Die Vanilleschote spalten und auskratzen, das Mark unter den Zucker geben und gut vermengen. Dann in ein verschließbares Glas geben, die ausgekratzte Schote halbieren, in den Zucker stecken und das Glas fest verschließen. Durch das Vanillemark wird der Zucker noch intensiver, aber wie schon erwähnt kann auch eine bereits ausgekratzte Vanilleschote verwendet werden. Der Geschmack ist dann nur nicht so stark. Für den Zitronenzucker eine mittelgroße unbehandelte Zitronen abreiben. Den Abrieb auf einem Küchentuch etwas antrocknen lassen, dann mit dem Zucker vermischen und ebenfalls in einem Glas verschließen.
Für den Zimtzucker habe ich braunen Rohrzucker verwendet, das passt meiner Meinung nach besser zu Zimt. Davon habe ich ebenfalls 200g Zucker mit einem Esslöffel Zimt vermengt und mit zwei Zimtstangen in ein Glas gegeben. Der Zimtzucker macht sich z.B. auch in einer heißen Schokolade sehr gut ;-)

Sollte der Zucker mit der Zeit etwas klumpig oder fest werden, einfach das Glas mal gut durchschütteln.

Verpasst nicht die nächsten Adventskalendertürchen, die sich bis zum 24. Dezember noch bei vielen weiteren Bloggern öffnen werden. Das neunte Türchen wird morgen von Lidia geöffnet.
Eine Übersicht über alle Teilnehmer findet ihr hier!
Mein liebstes Elisen-Lebkuchen Rezept
Ich frage mich wirklich, warum ich noch nie selbst Lebkuchen gebacken habe… irgendwie war das allein in meiner Vorstellung immer ein absolutes Hexenwerk. Vor ein paar Wochen stieß ich jedoch bei Chefkoch.de auf Annas Elisen-Lebkuchen Rezept… hörte sich alles sehr einfach an, also nachgebacken und… mhhhhhh! Inzwischen habe ich das Rezept ein wenig an meinen Geschmack abgeändert, da mir das Original doch etwas zu süß war. Zumindest mit einer dicken Schokoladenglasur, die selbstverständlich sein muss ;-)

An meine Lieblings-Lebkuchen kommen sie natürlich trotzdem nicht ran, aber sie sind tausendmal leckerer als die, die es standardmäßig im Supermarkt zu kaufen gibt. Und noch dazu so einfach zu Backen, da kann eigentlich gar nichts schief gehen. Hier nun also mein etwas abgewandeltes Rezept für etwa 50 Stück:

Die Oblaten mit einem feinen Küchenmesser spalten. Den Backofen auf 160g Ober- und Unterhitze vorheizen.
Das Marzipan mit einem Messer hacken, dann mit den Eiern und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handmixer rühren. Das Orangeat und Zitronat etwas kleiner hacken und unter die Masse geben.
Dann die Zitrone abreiben und dazugeben, den Saft auspressen und ebenfalls untermengen.
Die Nüsse sowie das Lebkuchengewürz nach und nach dazugeben und alles noch einmal gut mit dem Handrührgerät rühren.
Das Backblech mit Backpapier auslegen, mit dem Eisportionierer Teig aufnehmen und auf die raue Oberseite der getrennten Oblaten geben. Mit etwas Abstand auf dem Backblech auslegen und für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Die fertigen Lebkuchen gut auskühlen lassen, die Kuvertüre zusammen im Wasserbad schmelzen. Mit einem Pinsel die Lebkuchen mit der flüssigen Schokolade bestreichen und trocknen lassen… fertig!
(Rezept nach Annas Elisen-Lebkuchen Rezept.)

