Archiv für den Monat: Juni 2012

{Erdbeerliebe} Chutney mit Kiwi, Birne und Erdbeeren

Ein Erdbeerrezept habe ich noch für euch… nach den letzten süßen Sünden heute mal die herzhaftere Variante. Ein leckeres Chutney, das besonders zu Grillfleisch oder auch auf frischem Brot lecker schmeckt.

Das Rezept reicht für 3-4 kleine Einmachgläser. Kann man schön nebenbei zubereiten, da man nach dem Schnippeln nur noch dafür sorgen muss, dass nichts anbrennt und ab und zu das Umrühren nicht zu vergessen ;-)

Zutaten

- 300g Erdbeeren
- 2 Kiwis
- 1 Birne
- 2 Zwiebeln
- 4 EL Balsamico
- Chillipulver
- Paprikapulver
- Salz, Pfeffer

So geht’s

Die Erdbeeren, Kiwis und Bananen in kleine Stücke schneiden. Ebenso die Zwiebeln.
Alles in einen Topf mit dem Balsamico geben und zum Kochen bringen.
Einen Teelöffel Chillipulver und zwei Teelöffel Paprikapulver hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Danach das Chutney gut 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis es schließlich dicklich wird. Noch einmal abschmecken und evtl. nachwürzen, dann kochend heiß in die Einmachgläser abfüllen und gut verschließen.

Zu was mögt ihr Chutney am liebsten? Ich finde es – wie auch schon die Marmelade – eine super Geschenkidee. Ich habe meine Gläser wieder mit Paketschnur und ein paar selbsgemachten Etiketten dekoriert. Wenn sie euch gefallen, könnt ihr euch hier wieder das PDF zum Ausdrucken herunterladen :-)

{Erdbeerliebe} Erdbeerkompott mit weißer Schokocreme

Ich schlendere gerne ab und zu durch die Möbelhäuser, denn oftmals fallen einem so die schönsten Fundstücke in die Hände oder auch Dinge, die man schon immer haben wollte und genau zu diesem Moment im Angebot sind. So geschehen mal wieder am vergangenen Wochenende, als mir die 140 ml Sturzgläser von Weck im Reduziert-Regal auffielen, die sofort in meinen Einkaufskorb wanderten. Auf vielen Foodblogs oder Magazinen habe ich schon öfter gesehen, dass diese hübschen Gläschen sich einfach wunderbar für Desserts eignen. Und nachdem ich am selben Tag noch auf dem Erdbeerfeld war, habe ich mich gleich an diese süße Sünde gemacht…

Zutaten (für ca. 4 kleine Dessertgläser)

- 150g weiße Kuvertüre
- 100g Schlagsahne
- 50g Creme Fraiche (oder Schmand)
- 200g Magerquark
- 1,5 TL Vanillearoma oder 1 Vanilleschote
- 250g Erdbeeren (ohne Strunk)
- 2 TL Zucker
- 100ml Orangensaft (kein Konzentrat), es geht auch ein anderer Saft, solange er süß ist
- 10g Stärke

So geht’s

Die Stärke mit der Hälfte des Saftes in einer Schüssel vermengen. Die Erdbeeren waschen und stückeln.
Die Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen. Dabei unbedingt aufpassen, dass kein Wasser in die Schokolade spritzt.
Währrenddessen einen Topf aufsetzen und den Zucker karamellisieren, bis er goldbraun wird. Danach das Karamell mit dem restlichen Saft ablöschen und so lange rühren, bis sich das Karamell komplett gelöst hat. Danach die Erdbeeren und das Stärkegemisch unterrühren und alles unter Rühren aufkochen lassen. Dann den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und den Quark mit der Creme Fraiche, dem Zucker und dem Vanillearoma vermengen. Die vollständig geschmolzene Kuvertüre mit dem Handmixer dazurühren und zum Schluss die Sahne unterheben.
Als letztes einfach die Schokocreme und das Kompott in die Dessertgläschen schichten, so dass man mit der Schokocreme abschließt. Mit einer kleinen Erdbeere dekorieren und für gut drei Stunden in den Kühlschrank stellen.

Ich hatte am Anfang etwas Bedenken, dass die Desserts ein wenig zu klein ausfallen würden, aber es hat sich dann doch herausgestellt, dass die Gläser die perfekte Größe haben. Nicht zu viel und auch nicht zu wenig Dessert ;-) Yumyum!

{Erdbeerliebe} Erdbeer-Mango-Marmelade

Erdbeerzeit ist einfach die schönste Zeit… am Wochenende war ich wieder auf dem Erdbeerfeld und habe mich mit frischen Erdbeeren eingedeckt. Langsam muss man sich hier schon ranhalten, da die Felder schon fast abgepflückt sind. Aber vielleicht haben wir ja Glück und es kommt noch mal ein Schub.

Diese Woche steht ganz im Sinne der Erdbeere, somit werde ich euch mit ein paar kleinen, feinen Rezepten versorgen. Erdbeeren eignen sich ja unter anderem super zum Einmachen, man kann sie aber auch einfrieren, so dass man im Winter noch ein paar Reserven zum Backen oder für Desserts zur Verfügung hat.

Den Startschuss macht für diese Woche eine leckere Marmelade, die einfach nach Sommer schmeckt und leicht nachzumachen ist. In dichten Einmachgläsern verschlossen hält sich die Marmelade mehrere Monate oder sogar Jahre… und so kann man sich auch wiederrum im Winter ein paar Sommergefühle ins Haus holen.

Für die Marmelade benötigt ihr mehrere Einmachgläser. Diese kann man im Supermarkt oder teilweise auch im Baumarkt kaufen, ich hebe aber einfach immer die Gläser und Deckel von diversen Lebensmitteln wie Essiggurken, eingemachten Mais, Marmelade oder Pesto auf.
Ein guter Trick, um die lästigen aufgeklebten Etiketten und Klebereste zu entfernen: Eine Schüssel mit heißem Wasser und Spülmittel bereitstellen und die Gläser mehrere Stunden darin einlegen. Danach lässt sich alles leicht lösen. Die wirklich hartnäckigen Partien kann man anschließend noch mit Nagellackentferner beseitigen.

Zutaten

- mehrere Einmachgläser mit Deckel
- 600 g Erdbeeren (nach dem Entfernen des Strunks wiegen)
- 2 reife Mangos
- 150 ml Mangosaft
- 1 kg Gelierzucker (1:1)

So geht’s

Die Erdbeeren gut waschen, den Strunk entfernen und vierteln.
Die Mangos aufschneiden und mit einem Teelöffel das Fruchtfleisch herauskratzen.
In einer Schüssel die Früchte gut vermischen und anschließend 2/3 davon in einem Mixer oder mit einem Stabmixer pürieren. Die restlichen Früchte in Stücke lassen.
In einem großen Topf das Püree, die restlichen Früchte, den Saft und den Gelierzucker geben und alles gut miteinander verrühren, so dass eine einheitliche Masse entsteht.
Den Herd anschalten und die Masse ankochen lassen, so lange bis sich Blasen bilden. Dann mit einem Kochlöffel die Marmelade unter Rühren 4 Minuten sprudelnd(!) kochen.
Danach die Marmelade sofort in die Gläser abfüllen und mit dem Deckel fest verschließen, so dass sich im Glas ein Vakuum bilden kann. Das ist wichtig für die Haltbarkeit der Marmelade.
Die Gläser schließlich vollständig abkühlen lassen (am besten über Nacht).

Ich liebe an der Marmelade besonders die noch vorhandenen Fruchtstücke. Wenn man das nicht mag, kann man natürlich auch alle Früchte pürieren. Wer nicht auf gar so süße Marmeladen steht, kann außerdem statt dem 1:1 Gelierucker auch 2:1 Gelierzucker nehmen, evtl. müssen dafür aber die Zutatenmengen etwas angepasst werden. Die Zahl steht für das Verhältnis der Früchte und dem Zucker, 2:1 bedeutet damit, 2 Teile Früchte zu 1 Teil Zucker.

Ich habe meine Gläser mit etwas in Stücke gerissenes Paketpapier und Paketband verziert und mir ein kleines Etikett gebastelt. Wenn es euch gefällt, könnt ihr hier das PDF dazu herunterladen. In meine habe ich das Herstellungsdatum geschrieben, aber falls ihr die Marmelade verschenken wollt, könnt ihr auch eine kleine Nachricht hineinschreiben.

Und nun viel Spaß beim Einmachen :-)

Gnocchi Salat

Wer hätte gedacht, dass Resteverwertung so gut schmecken kann? Manchmal sind spontane Rezeptideen einfach die besten und ich kann mir vorstellen, dass der Gnocchi Salat mit vielen verschiedenen Gemüsesorten schmeckt. Bestimmt auch als Beilage zum Grillen oder zu gebratenen Fisch bzw. Fleisch super… oder einfach nur zusammen mit etwas Weißbrot mit Knochblauchbutter, yum!

Zutaten

- eine Packung Gnocchi
- 2 mittelgroße Zucchini
- 1 große Paprika
- 1 Päckchen Feta
- Olivenöl
- 1 Knochblauchzehe
- 1/2 Tüte Tiefkühlkräutermischung nach Wahl
- Salz, Pfeffer
- Balsamico Essig
- Pesto

So geht’s

Die Gnocchi in reichlich Salzwasser für ca. 10 Minuten kochen, abgießen und zur Seite stellen.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, eine Knoblauchzehe klein schneiden und zur Pfanne hinzufügen.
Die Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden, zusammen mit dem Knoblauch ca. 5 Minuten von beiden Seiten anbraten, bis die Zucchini leich goldgelb werden.
Wärrenddessen die Paprika und den Feta in kleine Stücke schneiden.
Die abgekühlten Gnocchi, Zucchini und restlichen Zutaten in einer großen Schüssel mit den Kräutern vermengen.
Anschließend 3-4 Teelöffel Pesto (ich habe Rotes verwendet) und ein paar Spritzer Balsamicoessig unterheben.
Alles gut vermengen und zuletzt mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Yumyum!

Flowerfields und Santa Monica

Einen letzten Eintrag über meinen letzten Kalifornienurlaub bin ich euch noch schuldig. Dann war’s das wohl erst mal bis zum nächsten Besuch ;-)

Gleich am ersten Tag sind wir nach Carlsbad zu den Flowerfields gefahren. Wie der Name schon sagt gibt es dort Blumenfelder – nur wie fast alles in Amerika eben in XXL ;-) Sehr schön ist es dort, man kann dort einige Zeit herumlaufen und die Blumenpracht bewundern. Da es Frühling war, war gerade alles so richtig schön am blühen. Und wenn man den kleinen Hügel nach oben gelaufen ist, hatte man außerdem einen traumhaften Ausblick über das Meer…

Es waren auch eine Traktoren unterwegs, die die Touristen von A nach B gefahren haben. Zum Glück war es an diesem Tag nicht gar so heiß, so dass es kein Problem war, in der Sonne durch die Anlage zu laufen. Für Fotografen sicherlich ein Traum, es gab zumindest jede Menge, die mit kompletter Fotoausrüstung anwesend waren. Sogar Brautpaare haben sich in den Feldern fotografieren lassen ;-)

Auf dem Rückweg von Yosemite haben wir außerdem einen kurzen Stop in Santa Monica gemacht. Shoppen kann man dort wirklich wunderbar und am Santa Monica Pier ist immer etwas los. Es waren sehr viele Menschen auf dem Steg unterwegs, dort gibt es einige Restaurants, viele Künstler, Sänger, Verkäufer und auch einen kleinen Jahrmarkt mit Riesenrad.

Der Ausblick vom Pier zurück zum Strand ist ebenfalls wunderschön…. wir standen dort einige Zeit herum und haben einfach nur die Menschen beobachtet – und da gibt es wirklich einiges zu beobachten. Es ist wohl keine Seltenheit, dort bekannten Youtubern oder Filmstars über den Weg zu laufen… vom Steg aus haben wir auch gesehen, wie am Strand offensichtlich ein Musikvideo gedreht wurde.

Auf den Bildern sieht es bewölkt und nach Regen aus, was ich auch immer denke, aber in Wirklichkeit ist das Küstennebel (und wahrscheinlich jede Menge Smog), der dort wohl mit dazugehört. Vor allem morgens ist am meisten ausgeprägt, verzieht sich aber meistens im Laufe des Tages und die Sonne kommt hervor.

Ein Riesenrad und eine Achterbahn über dem Meer… dem Ganzen habe ich irgendwie nicht wirklich getraut ;-) Gegen 19 Uhr fing es dann langsam zu dämmern an und wir haben uns auf den Rückweg gemacht, denn es standen noch gut zwei Stunden Autofahrt vor uns. Eine Sache, die im Vergleich zum deutschen Sommer noch erwähnenswert ist: Selbst immer Sommer geht die Sonne spätestens gegen 20 Uhr unter und es ist dann schon richtig dunkel. Der Wind vom Meer wird dann auch recht frisch, deswegen für Abends besser immer noch eine Jacke mitnehmen… brr.

Ein letzter Ausblick… Bye bye Hollywood hills, I’m gonna miss you wherever I go…