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{WordPress Notes} Lovenotes about… WordPress – Teil 2

Weiter geht es mit meiner WordPress-Reihe… und zwar damit, wie ich nach jeder WordPress Installation erst mal meinen Admin Bereich anpasse. Dafür gibt es einige sehr hilfreiche Plugins, manche Dinge kann man aber auch selbst verändern. Mir ist es immer wichtig, dass ich das, was ich wirklich selbst ändern kann, auch mache, denn mit je weniger Plugins man auskommt, umso besser. Bei zu viel installierten Plugins kann es nämlich schnell einmal passieren, dass einige “gegeneinander” arbeiten und somit den Blog ganz schön langsam machen. Außerdem: je mehr Plugins, desto mehr Updates muss man letztendlich machen und für Update-faule Menschen wie mich… eher kontraproduktiv ;)

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Ein paar wichtige Dinge vorweg:
– sobald ihr WordPress auf euren Server geladen, die config.php entsprechend angepasst und schließlich die Installationsmaske aufruft, solltet ihr den standardmäßigen Admin-Benutzernamen “admin” unbedingt in einen anderen Namen ändern – somit ist man besser gegen mögliche Hackerangriffe geschützt.
– regelmäßig Backups machen, vor allem vor einen WordPress-Upgrade. Jedem, dem es damit schon einmal das ganze System zerschossen hat, weiß, wie wertvoll diese Backups sind. Gut, inzwischen sind die Upgrades schon so gut, dass es wohl eher selten vorkommt, aber sicher ist sicher. Trotzdem können auch manche Plugins können das System durcheinander bringen. Deshalb möglichst nur neue Plugins installieren, die mit der aktuellen WordPress Version kompatibel sind.

Backup machen heißt:
> den Theme Ordner kopieren: einfach den Theme Ordner des Servers auf die Festplatte kopieren. Vor allem, wenn ihr eure Themes noch entsprechend angepasst habt. Sehr ärgerlich war ein WordPress Update, dass das standardmäßige “TwentyTen” Theme neu überschrieben hat und somit meine ganzen Anpassungen weg waren…
> eine Export Datei des kompletten Inhalts des Blogs machen. Das funktioniert im Admin-Bereich über Werkzeuge > Daten exportieren > Alle Inhalte. Im Falle des Falles ist diese Exportdatei wirklich Gold wert, denn sollte es wirklich einmal passieren, dass es euch den kompletten Blog zerschießt, ihr gehackt werdet oder sonstige spannende Dinge passieren, könnt ihr WordPress einfach neu installieren, das Backup importieren und ihr habt somit eure kompletten Inhalte (Artikel, Bilder, Seiten) zurück. Phew!

Sinnvolle Anpassungen für das Admin Interface

Personalisieren
– Für einige wohl überflüssig, aber ich kann nicht damit leben, wenn Dinge nicht zusammenpassen und keine Einheit ergeben ;) Deshalb ist das erste, was ich mache, mein Logo auf der Loginseite sowie im Interface einzubinden. Das kann man mit ein paar Photoshop-Kenntnissen ganz einfach selbst machen. Der Pfad zu den entsprechenden Grafiken (in WP 3.3.1) sind
admin > images > logo-login.png für die Login Seite und
includes > arrow-pointer-blue.png für das kleine Logo oben links im Interface.
Am besten einfach diese beiden Grafiken mit euren eigenen ersetzen, dann müsst ihr nichts im WordPress Core bzw. in der Programmierung ändern, was man grundsätzlich vermeiden sollte.
– Auch über Plugins kann man das Interface individuell anpassen:
> Fluency Admin – Das schönste, man kann sogar das Farbkonzept ändern – aber: mit WP 3.3. leider noch nicht kompatibel.
> Admin Trim Interface – Icons anpassen und ganze Elemente kann man damit verschwinden lassen.
> AG Custom Admin – Ähnlich dem Fluency Admin, hiermit kann z.B. auch das Farbkonzept angepasst werden.

Sicherheit, Spam
Vor Spam in den Kommentaren oder Hackern ist man auch mt WordPress nicht 100% geschützt. Vor allem Spam kann man mit einer paar guten Plugins vorbeugen:
> Invisible Captcha – Schutz vor Robots und Spam in den Kommentaren, der unsichtbar im Hintergrund läuft.
> No Spam NX – Eine Alternative zu Invisible Captcha.
> Better WP Security – Der Allround-Schutz, jedoch mit Vorsicht zu genießen. Da das Plugin Pfade und Ordner verändert, sollte vor der Installation dieses Plugins auf jeden Fall ein Backup gemacht werden!

SEO oder Plugins, die das Google Ranking zu verbessern
Wer etwas für sein Google Ranking tun möchte, dem werden diese Plugins eine große Hilfe sein.
> All in One SEO Pack – Für mich einfach das Beste unter den wirklich vielen, guten SEO Plugins, das auch wirklich funktioniert. Es kümmert sich um alles und man benötigt keine weiteren SEO Plugins neben diesem.
> SEO Friendly Images – Sehr hilfreich für Fotografie Blogs, aber auch sonst zu empfehlen. Verbessert das Ranking in der Google Bildersuche.

Hilfreiche Erweiterungen fürs Bloggen und Verwalten
Die Art von Plugins, die meine liebsten sind – alles, was das Bloggen erleichtert und die vor allem etwas für die Übersichtlichkeit im Admin Interface tun.
> Jump Menu – Erzeugt ein Dropdown Menü, über das man schneller auf verschiedene Bereiche zugreifen kann.
> Admin Menu TreePage – Zeigt in der Seitenleiste eine Liste aller Seiten an, sortiert nach Zugehörigkeit.
> Editorial Calendar – Wirklich sehr hilfreich! Alle bereits veröffentlichten Artikel und geplanten Artikel werden in Kalenderform angezeigt.
> Codepress Admin Columns – Ein tolles Plugin, um die Artikel- und Seitenliste übersichtlicher zu machen.
> Ulitmate TinyMCE – Erweitert die Funktionen im Texteditor beim Erstellen von Artikeln und Seiten.

Welche Plugins findet ihr für das Admin Interface hilfreich? Gerade zum letzten Punkt freue ich mich immer über neue Fundstücke. In letzter Zeit tut sich sehr viel im WordPress Plugin Bereich und es kommen immer mehr gute Plugins hinzu, die auch mit den neuen WordPress Versionen kompatibel sind. Wer auch einmal in den Plugins stöbern möchte, kann dies auf der offiziellen Seite tun.

Ich hoffe, bei meinen Empfehlungen war auch etwas für euch dabei – wie findet ihr die Plugins und welche könnt ihr empfehlen?

6 Kommentare

  1. Laura

    oh, vielen, vielen dank!! damit hast du mir jetzt echt geholfen. so viele benutzen ja blogspot, da ist es schön, auch mal wordpress tipps zu finden. cih werde gleich mal anfangen zu stöbern. :)

    Antworten
  2. Christina

    Hallo,
    danke für den tollen Artikel. Endlich mal eine gute Seite die einen etwas über WP erklärt, habe mir zwar schon vieles selber beigebracht, aber eben auch nur einwenig und da sind diese Plugins Beschreibungen auf deutsch echt mal hilfreich.

    LG Christina

    Antworten
  3. Electrofairy

    Danke für deinen Artikel :) Durch deine Seite fiel bei mir der endgültige Entschluss zu WordPress zu wechseln! Habe auch dein Template runtergeladen, aber farblich ein wenig angepasst ;) Die Seite ist noch nicht ganz fertig und weil ich kein Grafikprogramm habe, fehlen auch buntere Grafiken, aber ich mag’s auch lieber schlicht^^ –> http://www.electrofairy.de/wordpress/ kannst ja mal reinschauen^^
    lg

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