In der nächsten Zeit wird es immer mal wieder Beiträge zum Thema WordPress, dem CMS, von mir geben. Da ich privat und auch beruflich sehr viel damit zu tun habe, kann ich wohl den einen oder anderen Tipp geben, der den WordPress-Bloggern unter euch vielleicht weiterhilft. Und auch für mich macht es Sinn, denn ich entdecke täglich neue Dinge in der großen, tollen WordPress-Welt, die ich vorher noch nicht kannte. Man lernt nie aus, deshalb bin ich schon gespannt, was ihr noch zu dem Thema beitragen werdet.
Auf Programmieren für WordPress oder Themeentwicklung werde ich an dieser Stelle nicht eingehen, das würde den Rahmen sprengen. Der Fokus wird eher auf dem liegen, was man als “normaler” Blogger über den Adminbereich und mit Hilfe von Plugins so mit WordPress anstellen kann… und was man vielleicht lieber nicht machen sollte ;)
Zuerst ganz Allgemein
Unzählige private Blogs gibt es da draußen inzwischen. Fashion-, Beauty-, DIY-Blogs… Ich weiß nicht mehr genau, wann der große Blog-Boom kam, aber auch schon davor gab es viele private Seiten, die bereits eine Art Blogsystem nutzten. Man konnte Beiträge schreiben und Leser konnten kommentieren… “CuteNews” war eines dieser Systeme. Vielleicht kennt das noch einer von euch ;)
Mit dem Blog-Boom kamen dann immer fortgeschrittenere CMS (Content Managment Systeme) auf. Und inzwischen gibt es einige davon. Grundsätzlich kann man sagen, dass ein CMS dazu da ist, das Verwalten einer Website zu erleichtern. Ihr könnt euch vorstellen, je größer die Website desto unübersichtlicher kann das Ganze werden, da ist ein gutes CMS schon eine große Hilfe.
Wordpress war wohl von Beginn das CMS für Blogs. Und das ist es wohl auch heute noch, denn der Fokus war im Gegensatz zu anderen CMS immer auf dem Bloggen… deshalb eignet es sich auch so wunderbar für Blogger, aber auch zum Verwalten für “kleine”, nicht auf Bloggen fokusierte Websites, ist es ideal.
Warum WordPress toll ist
Dass ich ein Fan von WordPress bin, sollte nun offensichtlich sein. Ich sage nicht, dass alles an WordPress toll ist. Aber die Gründe, die ich für WordPress finde, überwiegen meine paar Gründe, die ich dagegen finde – vor allem für die privaten Blogger – einfach um ein Vielfaches.
Ja, WordPress!
WordPress ist frei und kostenlos. Die Entwickler wünschen sich lediglich einen Creditlink zu WordPress, sofern man das System nutzt. Das sollte wohl selbstverständlich sein.
WordPress ist super flexibel und wenn man weiß wie, kann man wirklich alles damit machen und so perfekt für sich anpassen.
Das CMS wird auf einem eigenen Webspace installiert. Allein wenn man den Datenschutz bedenkt, hat das wahnsinnige Vorteile, denn alles, was auf dem eigenem Server passiert, kann man (weitesgehend) auch kontrollieren – ergo: man weiß, was mit den Daten passiert. Auch in Facebook-Zeiten sollte man empfindlich mit dem Thema umgehen. Ja, es gibt einige Blogcommunities oder Anbieter, für die man nicht extra einen eigenen Webspace braucht und einem so mit ein paar Klicks das Bloggen kinderleicht machen. Aber kann man sich sicher sein, was mit den ganzen Daten letztendlich passiert?
Die Installation heißt nicht umsonst die berühmte 5-Minuten-Installation ;) Der Wechsel von einem anderen Blogsystem zu WordPress ist auch nicht schwer, denn WordPress erlaubt es über ein Plugin, Artikel, Bilder usw. einfach zu importieren. Theoretisch kann man also zu WordPress wechseln und einfach weiterbloggen.
Es gibt eine Menge guter Plugins, um sein WordPress auszubauen und zu erweitern. Und die meisten Plugins, die für einen privaten Blogger Sinn machen, sind auch noch kostenlos. Auch Themes gibt es eine Menge und davon auch eine Menge guter, kostenloser Themes.
WordPress hat eine übersichtliche und leicht bedienbare Benutzeroberfläche. Und auch wenn man sich erst einmal eingewöhnen muss, glaubt mir, wenn ich sage, dass daran kaum ein anderes CMS herankommt ;)
Es gibt regelmäßig Updates, die das System sicherer machen und neue Funktionen beinhalten.
Nein, WordPress?
Der Grund, der wohl für einen privaten Blogger gegen WordPress sprechen könnte, ist der Kostenpunkt für einen privaten Webspace (und eine Domain). Dafür gibt es viele Provider mit verschiedenen Paketen. Das, was der Webspace für WordPress auf jeden Fall bieten muss, ist eine gewisse PHP und MySQL Version. Falls ihr euch dazu unsicher seid, fragt einfach bei dem Anbieter vorher nach, ob WordPress mit dem enstprechenden Paket funktionieren würde. Für so ein Inklusivpaket solltet ihr mit ungefähr 5 Euro in Monat rechnen.
Man ist selbst für das Backup seiner Daten verantwortlich. Das heißt, in regelmäßigen Abständen sollte man ein komplettes Backup der Datenbank machen, um so im Falle des Falles die kompletten Beiträge, Bilder und Co wiederherstellen zu können…
Welche Gründe für oder gegen WordPress habt ihr? Gibt es vielleicht ein Thema über WordPress, das ihr euch besonders wünscht?
Im nächsten Teil werde ich über die Funktionen sprechen, die schon mit WordPress kommen und wie man diese mit Plugins noch verbessern kann. Plugins werden wohl das größte Thema werden, neben meinen Linkempfehlungen für gute, kostenlose Themes :)