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DIY Adventskranz aus Altglas und Tafelmalfarbe

In rund 6 Wochen steht das Weihnachtsfest wieder an. Warum auf immer bin ich dieses Jahr schon total in Weihnachtsstimmung und freue mich auf Plätzchen Backen, dekorieren und Geschenke einpacken. Das war noch nie so, aber das liegt wohl daran, dass dies mein letztes Weihnachtsfest mit der Familie in Deutschland sein wird ;-)
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Den ersten Advent feiern wir am letzten Novemberwochenende, also kann man sich ja schon mal ganz gemütlich um den Adventskranz kümmern. Mein Kranz besteht dieses Jahr aus Altglas und Tafelfarbe und ist ganz schlicht gehalten.

Eingekauft habe ich für diesen Adventskranz gar nichts, Altglas habe ich eh zuhause und die Tafelmalfarbe ist noch von anderen Projekten übrig. Ein richtiges Low-Budget-Projekt. Für die Vorlage der Zahlen habe ich die Gläser ausgemessen und in der entsprechenden Größe Zahlen in verschiedenen Schriften im Grafikprogramm erstellt und ausgedruckt.
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Du brauchst
– 4 Altgläser in verschiedenen Größen
– Tafelmalfarbe
– ein Schwämmchen
– Klebefolie
– Verpackungsband
– Kreide
– Ausdruck der Zahlen 1-4, spiegelverkehrt

So geht’s
01_ Lege die Klebefolie mit der Oberseite nach unten auf den Zahlenausdruck und pause die Zahlen auf die Rückseite der Folie ab.
02_ Schneide die Zahlen aus und klebe sie auf dem Altglas an die gewünschte Stelle. So wird die Zahl beim Bemalen ausgespart.
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03_ Tupfe mit dem Schwämmchen eine Schicht Tafelmalfarbe auf die Gläser auf. Die Schicht gut trocknen lassen und eine zweite Schicht auftragen. Gegebenfalls noch ein drittes Mal wiederholen.
04_ Die Aufkleber abziehen und eventuelle Farbklecke mit einem in Nagellackentferner getunktes Wattestäbchen entfernen.
05_ Die Gläser mit dem Band und der Kreide nach Belieben verzieren – fertig!
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In die Gläser habe ich einfache Teelichter gestellt, so sieht man die Zahl dann am schönsten leuchten. Meine Gläser werden auch von 1-4 etwas größer, so dass dann am 4. Advent und Heiligabend das größte Glas leuchten darf.

Schickt mir doch ein Bild oder taggt mich auf Instagram (@lovenotes.de), wenn ihr dieses DIY nachmacht. Ich bin gespannt :-)
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Herbstliche Zucchini-Möhren-Muffins mit erfrischender Limettencreme

Bei dem kühlen Nass im Moment verbringt man die Stunden doch gleich viel lieber in der Küche mit neuen Rezepten oder dem Backen für das Sonntagssüß. Heute kommen ein paar herbstliche Muffins auf den Tisch, mit Zucchini und Möhren. Keine Angst, die schmeckt man kaum, machen den Teig aber schön saftig und locker. Auch eine tolle Gelegenheit, Gemüsereste zu verwerten und einfach mal was anderes.
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Ich bin kein großer Fan von den typischen Cupcakes mit viel zu viel Frosting, deshalb gab es für diese Muffins nur einen kleinen Klecks Frischkäsecreme mit Limettengeschmack. Das rundet den etwas deftigen Teig perfekt ab und ist für mich genau die richtige Menge. Wer mehr Frosting mag oder es ganz weglassen will – einfach so machen wie ihr möchtet :-)
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Zucchini-Möhren-Muffins mit Limettencreme

Rezept für
12 Muffins
Zubereitungszeit
60 Minuten
Schwierigkeit
einfach

Zutaten
60ml neutrales Öl
60g Rohrzucker
30g Apfelmus
2 Eier
170g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
60g Haselnüsse
2 Karotten
1/2 Zucchini

Für die Creme:
60g Frischkäse
60g Puderzucker
2 TL Limettensaft

01_ Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und eine Muffinform mit Förmchen auslegen.

02_ Öl, Zucker, Apfelmus und Eier mit dem Handmixer vermengen. Dann das Mehl, Backpulver und den Zimt sieben und unterrühren.

03_ Die Karotten und Zucchini mit einer Reibe klein raspeln. Die Haselnüsse zermahlen. Alles mit einer Prise Salz unter den Teig heben und kurz vermengen.

04_ Die Muffinförmchen jeweils zu 2/3 mit dem Teig füllen und für 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

05_ Währrenddessen den Puderzucker sieben und mit dem Frischkäse und Limettensaft vermengen. Die Creme in eine Plastiktüte geben, eine Ecke abschneiden und die Creme mit kreisenden Bewegungen über die abgekühlten Muffins verteilen. Mit einer halben Scheibe Limette dekorieren, fertig!



Die Muffins bekommen eine schöne goldene Farbe und in dem Teig sieht man ein paar grüne und orange Flecken ;-) Zum Backen verwende ich übrigens immer Sonnenblumenöl, auch mit Rapsöl habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich versuche beim Backen auch immer, das Rezept etwas gesünder zu machen und die Zucker- bzw. Buttermenge zu reduzieren oder zu ersetzen. Dieses Rezept braucht dank des Öls z.B. gar keine Butter – da kann man die Muffins doch gleich noch etwas mehr genießen ;-)
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{WordPress Notes} Was du tun kannst, um deinen Blog vor Hacking zu schützen

Hackingangriffe stellen für WordPress-Benutzer in der letzten Zeit ein immer größer werdendes Problem dar. Je populärer das Blogsystem wird, desto größer wird auch die Anzahl an Hackern. Man denkt natürlich, dass es den eigenen Blog nie treffen wird, aber dem ist nicht so. Meistens sind die Angriffe automatisch von verschiedenen Servern generiert und gar nicht von einer einzelnen Person, die unbedingt euren Blog hacken möchte. Und dass der eigene Blog ein Hackingopfer wurde, merkt man dann meistens erst, wenn es zu spät ist.

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Ein paar Tipps, die WordPress Sicherheit zu erhöhen, habe ich euch hier zusammengetragen. Vor allem die Plugins sind empfehlenswert, da man durch die generierten Logs erst einmal sieht, ob und wie oft sich jemand versucht hat, in euren Blog einzuloggen. Natürlich müsst ihr nicht alle Tipps umsetzen, zunächst reicht es schon, sichere Benutzernamen und Passwörter zu generieren. Solltet ihr aber doch schon einmal gehackt worden sein, sind die weiteren Tipps auf jeden Fall sinnvoll.

Der admin Benutzer

Anfangs war es so, dass WordPress einem gar keine andere Möglichkeit gab, bei der Installation einen anderen Benutzernamen als “admin” zu wählen. Hacker freuten sich darüber natürlich, denn dann musste nur noch das zugehörige Passwort erraten werden. Und wenn das dazu auch noch relativ einfach ist, ist der Blog schnell gehackt. Auch heute noch verwenden viele bei der Installation “admin” als Benutzernamen und bei Hackingangriffen ist dies immer der erste Username mit dem versucht wird, sich in dein WordPress einzuloggen. Verwende daher nie “admin” als deinen Benutzernamen und wähle ein sicheres Passwort, das Sonderzeichen und Zahlen beinhaltet. Wenn du “admin” verwendest, erstelle am besten einen neuen Administrator Account mit einem neuen Benutzernamen und Passwort und lösche damit dann den alten “admin” Account.

Themes deinstallieren

Man probiert ja gerne verschiedene Themes aus und vergisst dann schnell, die nicht verwendeten vom Server zu löschen. Auch Themes können Sicherheitslücken darstellen, vor allem, wenn nicht die entsprechenden Updates installiert werden. Daher gilt: alte Themes, die nicht verwendet werden und nur noch auf dem Server herumlungern, unbedingt löschen.

Plugins deinstallieren

Dasselbe gilt natürlich auch für Plugins. Alle inaktiven Plugins, die du nicht mehr brauchst, endgültig löschen und für die aktiven Plugins regelmäßg Updates machen.

Nur offizielle Plugins verwenden

Am besten installierst du nur Plugins, die im offiziellen WordPress Pluginverzeichnis zu finden sind. So kannst du dir sicher sein, dass sie frei von Viren oder sonstigen schädlichen Codes sind.

Sicherheits-Plugins verwenden

Es gibt einige Plugins, mit denen du die Sicherheit deines WordPress erhöhen kannst. Mit Limit Login Attempts kannst du die Loginversuche auf eine bestimmte Anzahl begrenzen und dann den User für eine gewisse Zeit für weitere Loginversuche sperren. Das ist besonders hilfreich bei “Brute Force Attacks”, die in den letzten Monaten leider sehr häufig für WordPress-Benutzer auftreten. Dabei wird von verschiedenen Servern mehrmals und so oft hintereinander versucht, den Login zu hacken, bis es irgendwann tatsächlich geschafft wird. Auch wenn es nicht geschafft wird, kann dein Server durch die hohe Anzahl an Loginversuchen lahm gelegt werden und dein Blog ist mehr aufrufbar.
Auch zu empfehlen ist iThemes Security , damit kommen noch einige weitere Funktionen hinzu, die den Blog schützen. Es gibt hier auch einen Log, in dem man die versuchten Loginversuche sehen kann bzw. als E-Mail erhält.

Backups

Entweder du erstellst selbst regelmäßg Backups deiner Datenbank und deiner Daten auf dem Server oder suchst dir dafür ein entsprechendes Plugin. Das erwähnte iThemes Security kann auch Backups, die du dir in bestimmten Zeitabständen bequem via E-Mail schicken lassen kannst, sehr praktisch.

WordPress Updates

Es ist wichtig, sein WordPress immer auf dem neuesten Stand zu halten und somit die aktuellen Updates zu machen. Damit werden eventuelle Sicherheitslücken geschlossen und außerdem der Funktionsumfang verbessert bzw. erweitert. Es ist sinnvoll, vor einem Update ein komplettes Backup zu erstellen, so kannst du deinen Blog wiederherstellen, sollte etwas schief laufen.

Verzeichnisschutz für “wp-admin”

Dies ist sinnvoll, wenn du bereits Opfer von Brute Force wurdest: du kannst das Verzeichnis “wp-admin” auf deinem Server mit einem Passwort schützen. So gelangt man erst auf die Login-Seite, nachdem man Benutzernamen und Passwort kennt. Meistens kannst du im Config deines Hosts einen Schutz für diverse Verzeichnisse auf deinem Server festlegen. Rufst du dann den Login deines Blogs auf, musst du erst das Passwort für den Verzeichnisschutz angeben und gelangst dann zum Login.

Kennt ihr noch weitere Tipps und Tricks, wie man seinen Blog vor Hacking schützen kann?

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Die allerbeste GKS – aka Grießklößchensuppe

Ein warmes Süppchen ist für mich das ultimative “Comfort Food” für nasse Herbst- oder Wintertage. Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist ja total prickelnd, aber ich muss ja immer das Gute in allem sehen und daher freue ich mich jetzt halt auf meine Suppentage ;-)
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Schon von Kind an war die Grießklößchensuppe meine Lieblingssuppe. Jeder macht die Klößchen anders, bei Oma schmecken sie wie immer am besten, aber nun kommt auch langsam mein eigenes Süppchen heran. Ich mag es nicht, wenn die Klößchen allzu weich werden, ein bisschen Biss müssen sie schon haben. Zu viel aber auch nicht. Und allzuviel Butter mag ich da drin schon gleich drei Mal nicht. Daher nun: mein ultimatives GKS-Rezept:

Grießklößchensuppe

Rezept für
2-3 Personen
Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
einfach

Zutaten
100g Grieß (Hartweizen)
30g Margarine
250ml Milch
1-2 Eier
1/2 TL Muskat
1/2 TL Salz
2 Liter Gemüsebrühe
1 EL Petersilie
Kaisergemüse

01_ In einem kleinen Topf die Milch und Butter zusammen erhitzen. Muskat und Salz hinzugeben und sobald die Milch heiß ist (nicht aufkochen), den Topf zur Seite stellen und nach und nach das Grieß unterrühren. Solange weiterrühren bis ein großer, zäher Klumpen entsteht. Abkühlen lassen.

02_ In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe herstellen und aufkochen. Das Kaisergemüse zerhacken und zusammen mit der Petersilie in die Brühe zum Kochen geben.

03_ Zu der Grießmasse ein Ei geben und unterheben. Es sollte eine Masse entstehen, aus der man mit 2 Esslöffeln ganz einfach die Klößchen formen kann. Eventuell noch ein weiteres Ei hinzugeben.

04_ Die mit den Esslöffeln geformten Klößchen mit in die kochende Brühe geben. Sobald die Klößchen an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig und die Suppe kann serviert werden.



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Ich mag in meiner Suppe immer noch sehr gerne etwas Gemüse, dazu eignet sich hervorragend Tiefkühlgemüse. Ein bisschen antauen lassen, klein hacken und in der Suppe mit gar kochen. Hat man ja meistens eh immer im Gefrierfach. Petersilie mag ja nicht jeder, aber das kann man natürlich auch problemlos weglassen oder mit anderen Kräutern ersetzen. Ob man Margarine oder Butter verwendet, ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich nehme gerne die fettrudzierte Margarine mit Joghurt, auch damit werden die Klößchen super… laut Oma muss in Grießklößchen aber eigentlich echte Butter sein ;-)
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