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{Nähtutorial} Herzige Anhänger, die dein Zuhause noch schöner machen

Draußen hat es Minusgrade, es schneit und der kalte Wind saust einem um die Ohren… gibt es da etwas Schöneres, als sich mit seinen Bastelprojekten, Tee und Plätzchen in der warmen Stube einzumummeln? So durften die letzten Tage ein paar neue Herzanhänger einziehen, die dabei entstanden sind. Sie dekorieren nun meine Fenstergriffe, Vorhangstangen und Türgriffe und verschenkt wurden natürlich auch schon ein paar.
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Wie du die Herzen nachmachen kannst, zeige ich dir in diesem Schritt-für-Schritt Tutorial. Wenn du keine Nähmaschine besitzt, kannst du das Projekt natürlich auch mit der Hand nähen. Ich kann mir auch gut vorstellen, daraus eine schöne Girlande zu basteln, die man am Fenster oder über dem Bett anbringen kann. Übrigens auch wieder ein super Projekt, um Stoffreste zu verwerten ;-)
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Für die Füllung hatte ich noch etwas Vlies übrig, welches ich etwas zerupfte. Es sollten aber auch ganz einfache Wattebäuschen tun. Verzieren kannst du die Herzen natürlich, wie du möchtest. Ich habe meine etwas rustikaler und neutral gehalten, so passen sie eigentlich zu jeder Wohnungseinrichtung ganz gut.
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Du brauchst

Baumwollstoffe, Knöpfe, Webbänder, Paketschnur, Füllwatte und eine Vorlage für die Herzform, die ich dir hier als PDF-Download zusammengestellt habe. Zusätzlich brauchst du noch Nähmaterial wie Schere, Nadel und Faden und Stecknadeln.

Herzanhänger – Step-by-Step Tutorial

Der Aufwand für ein Herz beträgt ca. 1/2 Stunde und das Projekt eignet sich super für Nähanfänger. Als Nahtzugabe verwendest du einfach die Kante des Nähfüßchen oder einen halben Zentimeter, wenn du mit der Hand nähst. Weitere Tipps findest du am Ende der Anleitung.
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Noch ein paar Tipps

Unbedingt darauf achten, dass du beim Zusammennähen an einer geraden Stelle eine Öffnung von ca. 2 cm lässt, damit du das Herz wenden kannst. Vor dem Umstülpen noch vorsichtig die Nahtzugaben etwas kürzer schneiden, vor allem an der Herzrundung. So wird dei Rundung glatter. Nach dem Umstülpen mit dem Finger die Form noch schön herausarbeiten. An den Nahtenden immer die Nähte verriegeln, damit sie nicht auftrennen. Das ist vor allem bei der Öffnung wichtig.

Zeig mir doch ein paar Bilder, wenn du das Nähprojekt nachmachst :-)
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Weißer Apfel-Honig-Glühwein zum Verschenken oder Selbstgenießen

Eigentlich hatte ich für die Weihnachtszeit viele Ideen für Blogbeiträge gesammelt, die wegen Zeitmangels jedoch alle nicht umgesetzt werden konnten. Aber nun darf ich endlich den Weihnachtsurlaub genießen und dem Blog etwas Zeit widmen. Ein bisschen weihnachtlich darf es noch werden, nämlich mit einem Glühweinrezept.
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Mein liebster Glühwein ist mit Weißwein statt Rotwein. Der weiße Glühwein scheint wohl allgemein sehr beliebt zu sein, auf unserem Weihnachtsmarkt ist der nämlich immer zuerst leer. Da Glühwein aber so einfach selbst zu machen ist und noch dazu tausend mal besser schmeckt als gekauft, teile ich heute mein Rezept mit euch. Ich mag meinen Glühwein nicht allzu süß, aber die Zuckermenge kann ja jeder anpassen, wie er möchte. Zum Verschenken eignet sich der Glühwein auch toll, einfach noch etwas warm in Flaschen abfüllen und verschließen. Wie lange der Glühwein haltbar ist, kann ich nicht sagen, da er sicherlich sowieso innerhalb einer Woche vernichtet wird ;-) Hält ansonsten aber bestimmt ein paar Wochen.
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Weißer Apfel-Honig-Glühwein

Rezept für
ca. 3,5 Liter
Zubereitungszeit
30 Minuten
Schwierigkeit
einfach

Zutaten
3L Weißwein (trocken)
4 gr. Orangen
3 Zitronen
10 Mandarinen
1 1/2 gr. Äpfel
3-4 Zimtstangen
15 Nelken
6 EL Honig
6 EL Zucker

01_ Die Zitrusfrüchte mit der Saftpresse auspressen und den Saft in einen großen Topf schütten. Die Äpfel in grobe Stücke schneiden und dazugeben.
02_ Alle weiteren Zutaten und den Weißwein in den Topf schütten und den Glühwein erhitzen. Achtung, der Wein darf nicht aufkochen.
03_ Einige Minuten erhitzen, dabei immer mal wieder rühren und danach abschmecken, evtl. Zuckermenge, Apfelmenge und Zimtgeschmack anpassen.
04_ Den Glühwein dann noch für weitere 15 Minuten heiß durchziehen lassen, dann den Herd ausschalten und abkühlen lassen.
05_ Mit einem Sieb den Glühwein filtern.
06_ Noch warm in Flaschen abfüllen und verschließen oder gleich servieren.


Den Glühwein kann man übrigens auch gerne mit etwas Honig servieren, so kann jeder noch mehr dazugeben, wenn man möchte. Ich freue mich schon, den Glühwein an den Weihnachtstagen leckerem Lebkuchen oder Plätzchen zu genießen… mhhh!
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DIY Adventskranz aus Altglas und Tafelmalfarbe

In rund 6 Wochen steht das Weihnachtsfest wieder an. Warum auf immer bin ich dieses Jahr schon total in Weihnachtsstimmung und freue mich auf Plätzchen Backen, dekorieren und Geschenke einpacken. Das war noch nie so, aber das liegt wohl daran, dass dies mein letztes Weihnachtsfest mit der Familie in Deutschland sein wird ;-)
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Den ersten Advent feiern wir am letzten Novemberwochenende, also kann man sich ja schon mal ganz gemütlich um den Adventskranz kümmern. Mein Kranz besteht dieses Jahr aus Altglas und Tafelfarbe und ist ganz schlicht gehalten.

Eingekauft habe ich für diesen Adventskranz gar nichts, Altglas habe ich eh zuhause und die Tafelmalfarbe ist noch von anderen Projekten übrig. Ein richtiges Low-Budget-Projekt. Für die Vorlage der Zahlen habe ich die Gläser ausgemessen und in der entsprechenden Größe Zahlen in verschiedenen Schriften im Grafikprogramm erstellt und ausgedruckt.
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Du brauchst
– 4 Altgläser in verschiedenen Größen
– Tafelmalfarbe
– ein Schwämmchen
– Klebefolie
– Verpackungsband
– Kreide
– Ausdruck der Zahlen 1-4, spiegelverkehrt

So geht’s
01_ Lege die Klebefolie mit der Oberseite nach unten auf den Zahlenausdruck und pause die Zahlen auf die Rückseite der Folie ab.
02_ Schneide die Zahlen aus und klebe sie auf dem Altglas an die gewünschte Stelle. So wird die Zahl beim Bemalen ausgespart.
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03_ Tupfe mit dem Schwämmchen eine Schicht Tafelmalfarbe auf die Gläser auf. Die Schicht gut trocknen lassen und eine zweite Schicht auftragen. Gegebenfalls noch ein drittes Mal wiederholen.
04_ Die Aufkleber abziehen und eventuelle Farbklecke mit einem in Nagellackentferner getunktes Wattestäbchen entfernen.
05_ Die Gläser mit dem Band und der Kreide nach Belieben verzieren – fertig!
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In die Gläser habe ich einfache Teelichter gestellt, so sieht man die Zahl dann am schönsten leuchten. Meine Gläser werden auch von 1-4 etwas größer, so dass dann am 4. Advent und Heiligabend das größte Glas leuchten darf.

Schickt mir doch ein Bild oder taggt mich auf Instagram (@lovenotes.de), wenn ihr dieses DIY nachmacht. Ich bin gespannt :-)
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Herbstliche Zucchini-Möhren-Muffins mit erfrischender Limettencreme

Bei dem kühlen Nass im Moment verbringt man die Stunden doch gleich viel lieber in der Küche mit neuen Rezepten oder dem Backen für das Sonntagssüß. Heute kommen ein paar herbstliche Muffins auf den Tisch, mit Zucchini und Möhren. Keine Angst, die schmeckt man kaum, machen den Teig aber schön saftig und locker. Auch eine tolle Gelegenheit, Gemüsereste zu verwerten und einfach mal was anderes.
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Ich bin kein großer Fan von den typischen Cupcakes mit viel zu viel Frosting, deshalb gab es für diese Muffins nur einen kleinen Klecks Frischkäsecreme mit Limettengeschmack. Das rundet den etwas deftigen Teig perfekt ab und ist für mich genau die richtige Menge. Wer mehr Frosting mag oder es ganz weglassen will – einfach so machen wie ihr möchtet :-)
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Zucchini-Möhren-Muffins mit Limettencreme

Rezept für
12 Muffins
Zubereitungszeit
60 Minuten
Schwierigkeit
einfach

Zutaten
60ml neutrales Öl
60g Rohrzucker
30g Apfelmus
2 Eier
170g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
60g Haselnüsse
2 Karotten
1/2 Zucchini

Für die Creme:
60g Frischkäse
60g Puderzucker
2 TL Limettensaft

01_ Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und eine Muffinform mit Förmchen auslegen.

02_ Öl, Zucker, Apfelmus und Eier mit dem Handmixer vermengen. Dann das Mehl, Backpulver und den Zimt sieben und unterrühren.

03_ Die Karotten und Zucchini mit einer Reibe klein raspeln. Die Haselnüsse zermahlen. Alles mit einer Prise Salz unter den Teig heben und kurz vermengen.

04_ Die Muffinförmchen jeweils zu 2/3 mit dem Teig füllen und für 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

05_ Währrenddessen den Puderzucker sieben und mit dem Frischkäse und Limettensaft vermengen. Die Creme in eine Plastiktüte geben, eine Ecke abschneiden und die Creme mit kreisenden Bewegungen über die abgekühlten Muffins verteilen. Mit einer halben Scheibe Limette dekorieren, fertig!



Die Muffins bekommen eine schöne goldene Farbe und in dem Teig sieht man ein paar grüne und orange Flecken ;-) Zum Backen verwende ich übrigens immer Sonnenblumenöl, auch mit Rapsöl habe ich gute Erfahrungen gemacht. Ich versuche beim Backen auch immer, das Rezept etwas gesünder zu machen und die Zucker- bzw. Buttermenge zu reduzieren oder zu ersetzen. Dieses Rezept braucht dank des Öls z.B. gar keine Butter – da kann man die Muffins doch gleich noch etwas mehr genießen ;-)
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